Der ganz normale Wahnsinn Comments http://NestorMachno.blogsport.de Nachrichten aus der Marktwirtschaft und von der Ideologie-Front Sat, 10 Apr 2021 10:04:34 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: NN http://NestorMachno.blogsport.de/2020/12/30/imperialismus-heute-fortsetzung-30-12/#comment-42492 Sat, 10 Apr 2021 09:46:00 +0000 http://NestorMachno.blogsport.de/2020/12/30/imperialismus-heute-fortsetzung-30-12/#comment-42492 <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/400216.krieg-im-donbass-lage-im-donbass-versch%C3%A4rft-sich.html">Lage im Donbass verschärft sich</a> Russland: »Maßnahmen« im Falle des Aufflammens von Kampfhandlungen an Grenze Russland hat angesichts der Eskalation im Konflikt im Donbass erklärt, im Falle des Aufflammens von Kampfhandlungen »Maßnahmen« ergreifen zu wollen. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte laut der Nachrichtenagentur TASS am Freitag in Moskau, man werde im Falle einer »menschlichen Katastrophe« nicht »untätig« bleiben. Genauere Angaben zu der Art der Maßnahmen machte er nicht. »Es gibt Bedenken, dass der Bürgerkrieg in der Ukraine wieder aufflammen könnte«, so Peskow. »Und wenn ein Bürgerkrieg mit vollumfänglichen militärischen Aktivitäten in der Nähe unserer Grenzen wieder aufgenommen wird, würde dies eine Bedrohung für die nationale Sicherheit Russlands darstellen«, betonte er. Die »gegenwärtigen Entwicklungen und das Verhalten der Ukraine« würden das Risiko solcher Kampfhandlungen verschärfen, so Peskow. »Aus verschiedenen Äußerungen geht hervor, dass Kiew die Idee der Anwendung von Gewalt zur Lösung des Problems mit dem Südosten nicht völlig ablehnt«, sagte der Sprecher des Präsidenten. Wie am Freitag bekannt wurde, haben unterdessen die USA die Entsendung von zwei Kriegsschiffen ins Schwarze Meer angekündigt. Das türkische Außenministerium teilte unter Berufung auf eine Benachrichtigung aus Washington mit, dass die Schiffe bis Anfang Mai in der Region bleiben würden. Gemäß einem Abkommen von 1936 muss Washington Ankara mindestens zwei Wochen vor der Entsendung von Kriegsschiffen durch die Meerengen des Bosporus und der Dardanellen über das Vorhaben benachrichtigen. Das Abkommen erlaubt ausländischen Kriegsschiffen einen Aufenthalt von maximal drei Wochen im Schwarzen Meer. Ob die Entsendung der Kriegsschiffe in Verbindung mit der neuerlichen Verschärfung des Konflikts im Donbass steht, dazu gab es bis jW-Redaktionsschluss keine Angaben. US-Präsident Joseph Bidens Sprecherin Jennifer Psaki hatte kürzlich gesagt, die USA seien »angesichts der jüngst eskalierenden russischen Angriffe in der Ostukraine zunehmend besorgt«. (AFP/dpa/jW) Lage im Donbass verschärft sich
Russland: »Maßnahmen« im Falle des Aufflammens von Kampfhandlungen an Grenze

Russland hat angesichts der Eskalation im Konflikt im Donbass erklärt, im Falle des Aufflammens von Kampfhandlungen »Maßnahmen« ergreifen zu wollen. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte laut der Nachrichtenagentur TASS am Freitag in Moskau, man werde im Falle einer »menschlichen Katastrophe« nicht »untätig« bleiben. Genauere Angaben zu der Art der Maßnahmen machte er nicht.

»Es gibt Bedenken, dass der Bürgerkrieg in der Ukraine wieder aufflammen könnte«, so Peskow. »Und wenn ein Bürgerkrieg mit vollumfänglichen militärischen Aktivitäten in der Nähe unserer Grenzen wieder aufgenommen wird, würde dies eine Bedrohung für die nationale Sicherheit Russlands darstellen«, betonte er. Die »gegenwärtigen Entwicklungen und das Verhalten der Ukraine« würden das Risiko solcher Kampfhandlungen verschärfen, so Peskow. »Aus verschiedenen Äußerungen geht hervor, dass Kiew die Idee der Anwendung von Gewalt zur Lösung des Problems mit dem Südosten nicht völlig ablehnt«, sagte der Sprecher des Präsidenten.

Wie am Freitag bekannt wurde, haben unterdessen die USA die Entsendung von zwei Kriegsschiffen ins Schwarze Meer angekündigt. Das türkische Außenministerium teilte unter Berufung auf eine Benachrichtigung aus Washington mit, dass die Schiffe bis Anfang Mai in der Region bleiben würden.

Gemäß einem Abkommen von 1936 muss Washington Ankara mindestens zwei Wochen vor der Entsendung von Kriegsschiffen durch die Meerengen des Bosporus und der Dardanellen über das Vorhaben benachrichtigen. Das Abkommen erlaubt ausländischen Kriegsschiffen einen Aufenthalt von maximal drei Wochen im Schwarzen Meer.

Ob die Entsendung der Kriegsschiffe in Verbindung mit der neuerlichen Verschärfung des Konflikts im Donbass steht, dazu gab es bis jW-Redaktionsschluss keine Angaben. US-Präsident Joseph Bidens Sprecherin Jennifer Psaki hatte kürzlich gesagt, die USA seien »angesichts der jüngst eskalierenden russischen Angriffe in der Ostukraine zunehmend besorgt«. (AFP/dpa/jW)

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by: Nestor http://NestorMachno.blogsport.de/2021/04/04/die-impfung-und-die-pharma-firmen/#comment-42491 Sat, 10 Apr 2021 08:23:29 +0000 http://NestorMachno.blogsport.de/2021/04/04/die-impfung-und-die-pharma-firmen/#comment-42491 Bei den Sputnik-Verhandlungen schätze ich dir Lage so ein, daß sich Deutschland jetzt an die Spitze setzen will, um zu verhindern, daß nach Ungarn weitere Länder Sputnik zulassen und Deutschland an Impfquoten überholen. Dazu kommt, daß in Deutschland selbst mehrere Länder schon an Sputnik-Anschaffung denken und dadurch der Bundesregierung die Initiative aus der Hand zu nehmen drohen. Ob das nur eine Blockadepolitik ist oder wirklich zur baldigen Sputnik-Zulassung führt, wird sich zeigen. Hinter den Kulissen dürften westliche Pharmafirmen Sturm gegen die Sputnik-Zulassung laufen. Auch die Rolle der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Arzneimittel-Agentur">EMA</a> gerät ins Visier, wenn sie Sputnik die Freigabe nicht erteilt, aber immer mehr EU-Länder Sputnik zulassen. Man fragt sich dann, wofür die EMA taugt? Bei den Sputnik-Verhandlungen schätze ich dir Lage so ein, daß sich Deutschland jetzt an die Spitze setzen will, um zu verhindern, daß nach Ungarn weitere Länder Sputnik zulassen und Deutschland an Impfquoten überholen.
Dazu kommt, daß in Deutschland selbst mehrere Länder schon an Sputnik-Anschaffung denken und dadurch der Bundesregierung die Initiative aus der Hand zu nehmen drohen.
Ob das nur eine Blockadepolitik ist oder wirklich zur baldigen Sputnik-Zulassung führt, wird sich zeigen.

Hinter den Kulissen dürften westliche Pharmafirmen Sturm gegen die Sputnik-Zulassung laufen.

Auch die Rolle der EMA gerät ins Visier, wenn sie Sputnik die Freigabe nicht erteilt, aber immer mehr EU-Länder Sputnik zulassen.
Man fragt sich dann, wofür die EMA taugt?

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by: Nestor http://NestorMachno.blogsport.de/2021/04/04/die-impfung-und-die-pharma-firmen/#comment-42490 Sat, 10 Apr 2021 08:15:39 +0000 http://NestorMachno.blogsport.de/2021/04/04/die-impfung-und-die-pharma-firmen/#comment-42490 Ich würde einmal einschätzen, daß es vor der Ausstellung solcher Privilegierten-Ausweise auch erst einmal die <i>Möglichkeit</i> geben muß, sich impfen zu lassen, die ja derzeit auch nicht gerade berauschend ist. Ich würde einmal einschätzen, daß es vor der Ausstellung solcher Privilegierten-Ausweise auch erst einmal die Möglichkeit geben muß, sich impfen zu lassen, die ja derzeit auch nicht gerade berauschend ist.

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by: Nestor http://NestorMachno.blogsport.de/2021/01/05/pandemie-und-finanzwelt-teil-2/#comment-42489 Sat, 10 Apr 2021 08:09:48 +0000 http://NestorMachno.blogsport.de/2021/01/05/pandemie-und-finanzwelt-teil-2/#comment-42489 „Stundung“ heißt offenbar nur, daß die <i>Tilgungsraten</i> auf später verschoben werden, die Zinsen sind weiterhin zu zahlen. Die Kredite der <i>privaten Gläubiger</i>, also Banken, scheinen das Hauptproblem zu sein. Die wurden offenbar vergeben, weil Sambia höhere Zinsen zahlt als diejenigen, die sonst am Kapitalmarkt zu erhalten sind, und weil sowohl das Kupfer als auch die chinesischen Kredite als eine Art <i>Zahlungsgarantie</i> aufgefaßt wurden. Da wird vermutlich wieder einmal der IWF einspringen müssen ... „Stundung“ heißt offenbar nur, daß die Tilgungsraten auf später verschoben werden, die Zinsen sind weiterhin zu zahlen.

Die Kredite der privaten Gläubiger, also Banken, scheinen das Hauptproblem zu sein. Die wurden offenbar vergeben, weil Sambia höhere Zinsen zahlt als diejenigen, die sonst am Kapitalmarkt zu erhalten sind, und weil sowohl das Kupfer als auch die chinesischen Kredite als eine Art Zahlungsgarantie aufgefaßt wurden.

Da wird vermutlich wieder einmal der IWF einspringen müssen …

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by: Leser http://NestorMachno.blogsport.de/2021/01/05/pandemie-und-finanzwelt-teil-2/#comment-42488 Fri, 09 Apr 2021 22:58:52 +0000 http://NestorMachno.blogsport.de/2021/01/05/pandemie-und-finanzwelt-teil-2/#comment-42488 Details betr. Sambia, einem der Fälle des IWF: Sambias komplexe Schuldenstruktur erschwert die Verhandlungen - Unterschiedliche Gläubiger wie der Internationale Währungsfonds, private Banken und chinesische Finanzinstitutionen tummeln sich in dem Land im Süden Afrikas "(...) Wie viele Länder in Subsahara-Afrika hat auch Sambia im Vertrauen auf die Rohstoffreserven des Landes in den vergangenen Jahren begonnen, Kredite am internationalen Kapitalmarkt aufzunehmen, auch um die Infrastruktur für den Kupferexport auszubauen. Doch die sambische Wirtschaft ist gering diversifiziert, fallende Rohstoffpreise setzten Sambia immer weiter unter Druck. Um die Löcher im Haushalt zu stopfen, nahm Sambia immer neue Kredite auf. Sambias Wirtschaft ist stark abhängig vom Export von Kupfer, einem Metall, dessen Weltmarktpreis in den vergangenen zehn Jahren enormen Schwankungen unterlag. »Mit dem Beginn der Pandemie fiel der Preis auf einen Tiefpunkt, der die schon auf der Kippe stehende Zahlungsfähigkeit noch mehr einschränkte«, heißt es im Schuldenreport 2021. Die Verbindung zwischen Pandemie, Rohstoffpreisen und Verschuldungskrise führte in Sambia zum Zahlungsausfall. Eine Umschuldung ist in Sambia strategisch kompliziert, da sehr unterschiedliche Gläubiger wie der Internationale Währungsfonds, private Banken und chinesische Finanzinstitutionen auftreten. »Die Befürchtung, die jeweils anderen Gläubigergruppen könnten von einer Einigung profitieren, bewegte die Akteure bislang zu unkooperativem Verhalten«, heißt es im Report." https://www.neues-deutschland.de/artikel/1150491.wirtschaftliche-folgen-von-corona-sambias-komplexe-schuldenstruktur-erschwert-die-verhandlungen.html Im Kalten Krieg wurden militärische Konflikte in Afrika "Stellvertreterkriege" deswegen genannt, weil die Substanz der Kriegsgründe sich im Ausland befand. Aber in Sambia geht es 2021 ja um Kredite... Details betr. Sambia, einem der Fälle des IWF:

Sambias komplexe Schuldenstruktur erschwert die Verhandlungen – Unterschiedliche Gläubiger wie der Internationale Währungsfonds, private Banken und chinesische Finanzinstitutionen tummeln sich in dem Land im Süden Afrikas

„(…) Wie viele Länder in Subsahara-Afrika hat auch Sambia im Vertrauen auf die Rohstoffreserven des Landes in den vergangenen Jahren begonnen, Kredite am internationalen Kapitalmarkt aufzunehmen, auch um die Infrastruktur für den Kupferexport auszubauen. Doch die sambische Wirtschaft ist gering diversifiziert, fallende Rohstoffpreise setzten Sambia immer weiter unter Druck. Um die Löcher im Haushalt zu stopfen, nahm Sambia immer neue Kredite auf. Sambias Wirtschaft ist stark abhängig vom Export von Kupfer, einem Metall, dessen Weltmarktpreis in den vergangenen zehn Jahren enormen Schwankungen unterlag.

»Mit dem Beginn der Pandemie fiel der Preis auf einen Tiefpunkt, der die schon auf der Kippe stehende Zahlungsfähigkeit noch mehr einschränkte«, heißt es im Schuldenreport 2021. Die Verbindung zwischen Pandemie, Rohstoffpreisen und Verschuldungskrise führte in Sambia zum Zahlungsausfall.

Eine Umschuldung ist in Sambia strategisch kompliziert, da sehr unterschiedliche Gläubiger wie der Internationale Währungsfonds, private Banken und chinesische Finanzinstitutionen auftreten. »Die Befürchtung, die jeweils anderen Gläubigergruppen könnten von einer Einigung profitieren, bewegte die Akteure bislang zu unkooperativem Verhalten«, heißt es im Report.“

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1150491.wirtschaftliche-folgen-von-corona-sambias-komplexe-schuldenstruktur-erschwert-die-verhandlungen.html

Im Kalten Krieg wurden militärische Konflikte in Afrika „Stellvertreterkriege“ deswegen genannt, weil die Substanz der Kriegsgründe sich im Ausland befand. Aber in Sambia geht es 2021 ja um Kredite…

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by: NN http://NestorMachno.blogsport.de/2020/12/30/imperialismus-heute-fortsetzung-30-12/#comment-42486 Fri, 09 Apr 2021 22:25:10 +0000 http://NestorMachno.blogsport.de/2020/12/30/imperialismus-heute-fortsetzung-30-12/#comment-42486 TomGard: <a href="https://tomgard.blog/2021/04/09/knappe-bemerkungen-zum-avisierten-ukrainekrieg-im-fruhsommer/">Knappe Bemerkungen zum avisierten Ukrainekrieg im Frühsommer</a> "Fazit? Die NATO-Drohungen sind weitgehend ein offener Bluff, aber dieser Befund deckt nicht ukrainische Optionen für Angriffe und Massaker, die eine russische Intervention provozieren müßten. In einem solchen Szenario würden die russischen Streitkräfte ihre Übermacht auf dem Gefechtsfeld in einem der Provokation angemessenen Umfang demonstrieren, um weitere Eskalationen mit hinreichender Sicherheit zu unterbinden. Eben dies könnte und wollte die NATO politisch verwerten. Der deutsch-französisch-italienische Widerstand gegen einen NATO-Beitritt der Ukraine würde beiseite gefegt, die Vertreter des „rheinischen Flügels“ der CDU würden zugunsten der Atlantiker abschließend aus ihren Positionen verdrängt, die NATO-Agenten aller künftigen Regierungsparteien (absehbar schwarz-grün-rot) würden in Anlehnung an die Verhältnisse in den USA und im UK die Schaltstellen der Macht auf Dauer besetzen. Diese „Entscheidungsschlacht“ der NATO halte ich für nahezu unvermeidlich. Die russische Führung offenbar auch." TomGard: Knappe Bemerkungen zum avisierten Ukrainekrieg im Frühsommer

„Fazit?

Die NATO-Drohungen sind weitgehend ein offener Bluff, aber dieser Befund deckt nicht ukrainische Optionen für Angriffe und Massaker, die eine russische Intervention provozieren müßten. In einem solchen Szenario würden die russischen Streitkräfte ihre Übermacht auf dem Gefechtsfeld in einem der Provokation angemessenen Umfang demonstrieren, um weitere Eskalationen mit hinreichender Sicherheit zu unterbinden.

Eben dies könnte und wollte die NATO politisch verwerten. Der deutsch-französisch-italienische Widerstand gegen einen NATO-Beitritt der Ukraine würde beiseite gefegt, die Vertreter des „rheinischen Flügels“ der CDU würden zugunsten der Atlantiker abschließend aus ihren Positionen verdrängt, die NATO-Agenten aller künftigen Regierungsparteien (absehbar schwarz-grün-rot) würden in Anlehnung an die Verhältnisse in den USA und im UK die Schaltstellen der Macht auf Dauer besetzen.

Diese „Entscheidungsschlacht“ der NATO halte ich für nahezu unvermeidlich. Die russische Führung offenbar auch.“

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by: Nestor http://NestorMachno.blogsport.de/2020/12/30/imperialismus-heute-fortsetzung-30-12/#comment-42485 Fri, 09 Apr 2021 22:23:31 +0000 http://NestorMachno.blogsport.de/2020/12/30/imperialismus-heute-fortsetzung-30-12/#comment-42485 Aber, aber, wie kleinmütig von den Franzosen! Man braucht sich doch nur den erfolgreichen Einsatz verschiedener EU-Armee-Abteilungen in Afghanistan anschauen, und schon schlägt einem das Herz höher. :-) Aber, aber, wie kleinmütig von den Franzosen!

Man braucht sich doch nur den erfolgreichen Einsatz verschiedener EU-Armee-Abteilungen in Afghanistan anschauen, und schon schlägt einem das Herz höher. :-)

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by: Leser http://NestorMachno.blogsport.de/2021/01/05/pandemie-und-finanzwelt-teil-2/#comment-42484 Fri, 09 Apr 2021 20:41:25 +0000 http://NestorMachno.blogsport.de/2021/01/05/pandemie-und-finanzwelt-teil-2/#comment-42484 Schnell reich werden, wer wollte das nicht? Vor ziemlich genau 101 Jahren entwickelte zu diesem Zweck der vielleicht berühmteste Betrüger der Finanzgeschichte, Charles Ponzi, seine Masche, die bis heute als »Ponzi-System« bekannt ist. Material seines Betrugs waren Internationale Antwortscheine - also Gutscheine, mit denen damals ein Luftpostbrief ins Ausland ohne Porto aufgegeben werden konnte. Ponzi warb bei Anlegern Millionen Dollar ein und stellte ihnen 50 Prozent Rendite in nur 45 Tagen in Aussicht, die er mit dem billigen Erwerb und dem teureren Verkauf der Antwortscheine zu erzielen versprach. Tatsächlich aber bezahlte Ponzi die zugesagte Rendite mit dem Geld, das Neuanleger ihm überließen. Irgendwann wurde der Schwindel offenbar, und Ponzi wanderte ins Gefängnis. (...) Ein ganz anderer Fall ist der Internationale Währungsfonds (IWF). Auf seiner Tagung diese Woche wurde diskutiert, den Fonds mit weiteren Kreditmitteln über 650 Milliarden Dollar auszustatten. Ein Teil davon soll hoch verschuldeten Ländern zugutekommen, die durch die Pandemie in eine finanzielle Schieflage geraten. Diese 650 Milliarden Dollar an Kreditmitteln werden in Form von »Sonderziehungsrechten« von den IWF-Mitgliedsländern freihändig in die Welt gesetzt. Zweck dieser neu geschaffenen Milliarden ist es, jene Länder zahlungsfähig zu halten, die es nicht mehr sind oder bald nicht mehr sein könnten. Neue Schulden, um faule Alt-Schulden zu retten - mit einem »Ponzi-System« hat das natürlich nichts zu tun, schon allein deshalb, weil hier am Ende niemand ins Gefängnis geht. Stephan Kaufmann https://www.neues-deutschland.de/artikel/1150594.schneebaelle-im-fruehling.html Laut Reuters unterstützt Deutschland den Plan, die Organisation mit weiteren 650 Milliarden Dollar zu stärken. "Das ist eine angemessene Hausnummer", sagte ein Insider der Bundesregierung am Dienstag in Berlin. Es werde damit gerechnet, dass die Ausschüttung im August über die Bühne gehen werde. 42 Prozent der Mittel dürften an besonders arme Länder gehen. Damit könnten diese zum Beispiel beim Kauf von Impfstoffen unterstützt werden, hatte die geschäftsführende IWF-Direktorin Kristalina Georgiewa zuletzt betont. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/iwf-konjunkturprognose-weltwirtschaft-101.html Schnell reich werden, wer wollte das nicht? Vor ziemlich genau 101 Jahren entwickelte zu diesem Zweck der vielleicht berühmteste Betrüger der Finanzgeschichte, Charles Ponzi, seine Masche, die bis heute als »Ponzi-System« bekannt ist. Material seines Betrugs waren Internationale Antwortscheine – also Gutscheine, mit denen damals ein Luftpostbrief ins Ausland ohne Porto aufgegeben werden konnte. Ponzi warb bei Anlegern Millionen Dollar ein und stellte ihnen 50 Prozent Rendite in nur 45 Tagen in Aussicht, die er mit dem billigen Erwerb und dem teureren Verkauf der Antwortscheine zu erzielen versprach. Tatsächlich aber bezahlte Ponzi die zugesagte Rendite mit dem Geld, das Neuanleger ihm überließen. Irgendwann wurde der Schwindel offenbar, und Ponzi wanderte ins Gefängnis. (…)

Ein ganz anderer Fall ist der Internationale Währungsfonds (IWF). Auf seiner Tagung diese Woche wurde diskutiert, den Fonds mit weiteren Kreditmitteln über 650 Milliarden Dollar auszustatten. Ein Teil davon soll hoch verschuldeten Ländern zugutekommen, die durch die Pandemie in eine finanzielle Schieflage geraten. Diese 650 Milliarden Dollar an Kreditmitteln werden in Form von »Sonderziehungsrechten« von den IWF-Mitgliedsländern freihändig in die Welt gesetzt. Zweck dieser neu geschaffenen Milliarden ist es, jene Länder zahlungsfähig zu halten, die es nicht mehr sind oder bald nicht mehr sein könnten. Neue Schulden, um faule Alt-Schulden zu retten – mit einem »Ponzi-System« hat das natürlich nichts zu tun, schon allein deshalb, weil hier am Ende niemand ins Gefängnis geht.

Stephan Kaufmann

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1150594.schneebaelle-im-fruehling.html

Laut Reuters unterstützt Deutschland den Plan, die Organisation mit weiteren 650 Milliarden Dollar zu stärken. „Das ist eine angemessene Hausnummer“, sagte ein Insider der Bundesregierung am Dienstag in Berlin. Es werde damit gerechnet, dass die Ausschüttung im August über die Bühne gehen werde. 42 Prozent der Mittel dürften an besonders arme Länder gehen. Damit könnten diese zum Beispiel beim Kauf von Impfstoffen unterstützt werden, hatte die geschäftsführende IWF-Direktorin Kristalina Georgiewa zuletzt betont.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/iwf-konjunkturprognose-weltwirtschaft-101.html

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by: Leser http://NestorMachno.blogsport.de/2021/04/04/die-impfung-und-die-pharma-firmen/#comment-42483 Fri, 09 Apr 2021 13:18:59 +0000 http://NestorMachno.blogsport.de/2021/04/04/die-impfung-und-die-pharma-firmen/#comment-42483 Die geplanten Zertifikate sollen laut EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen als Nachweis dienen, ob ein EU-Bürger geimpft oder getestet wurde oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen ist. Alle 27 EU-Staaten sollten diese Bescheinigungen gegenseitig anerkennen. Einem Medienbericht zufolge soll der digitale europäische Impfausweis bis 1. Juni fertig sein. Das Dokument soll in der jeweiligen Landessprache und auf Englisch ausgestellt werden. Jeder EU-Bürger soll das Dokument kostenlos erhalten können. https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/corona-impfpass-impfausweis-eu-100.html Die Rede ist hier von diversen "Sollen". Die wechselseitige Anerkennung der natonalen Zertifikate setzt allerdings voraus, dass es solche nationalen Zertifikate bis dahin erst einmal national wirklich gibt. Bezogen auf das Ministerium von Herrn Spahn habe ich diesbezüglich noch keine Vollzugsmitteiungen gesichtet. Zwar werde gedrängelt .... https://www.heise.de/tp/features/Gesundheitsministerium-draengt-Laender-auf-Privilegien-fuer-Geimpfte-6009553.html?seite=all Die geplanten Zertifikate sollen laut EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen als Nachweis dienen, ob ein EU-Bürger geimpft oder getestet wurde oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen ist. Alle 27 EU-Staaten sollten diese Bescheinigungen gegenseitig anerkennen. Einem Medienbericht zufolge soll der digitale europäische Impfausweis bis 1. Juni fertig sein.

Das Dokument soll in der jeweiligen Landessprache und auf Englisch ausgestellt werden. Jeder EU-Bürger soll das Dokument kostenlos erhalten können.

https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/corona-impfpass-impfausweis-eu-100.html

Die Rede ist hier von diversen „Sollen“. Die wechselseitige Anerkennung der natonalen Zertifikate setzt allerdings voraus, dass es solche nationalen Zertifikate bis dahin erst einmal national wirklich gibt. Bezogen auf das Ministerium von Herrn Spahn habe ich diesbezüglich noch keine Vollzugsmitteiungen gesichtet. Zwar werde gedrängelt ….

https://www.heise.de/tp/features/Gesundheitsministerium-draengt-Laender-auf-Privilegien-fuer-Geimpfte-6009553.html?seite=all

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by: Kehrer http://NestorMachno.blogsport.de/2021/04/04/die-impfung-und-die-pharma-firmen/#comment-42482 Fri, 09 Apr 2021 12:52:35 +0000 http://NestorMachno.blogsport.de/2021/04/04/die-impfung-und-die-pharma-firmen/#comment-42482 <blockquote>"Das hat der Kanzlerin auch schon jahrelang immer wieder nicht gepaßt."</blockquote> Was das? Dass sie die nötigen Mehrheiten nicht zusammenbringt? Wofür? Für die Änderung des Infektionsschutzgesetzes ja wohl nicht jahrelang. <blockquote>"Und das ausgerechnet Deutschland ein Vorbild für „Ruckzuck“ wäre, das ist mir nun wirklich neu."</blockquote> Mir auch, trotzdem scheinst du aus meinem Beitrag entnommen zu haben, Deutschland sei ein Vorbild in Sachen "Ruckzuck-Politik". Für Leute die meinen Aufmerker nicht verstehen, schreib ich es nochmal ausführlich hin. Verpflichtendes Homeoffice, Testen in Betrieben, Aufhebung der Impfpatente usw. wird nicht durchgesetzt, weil die Kanzlerin es nicht will. Bei so einem Scheiß, wie die Gefolgschaft der Länder in Pandemiefragen einzufordern, da ändert man dann einfach mal schnell das Gesetz. Wie schnell, das sehn wir ja dann. Im Moment ist die Willensbildung noch nicht abgeschlossen. <blockquote>"Daß es von verschiedenen Regierungen der EU als d a s Mittel besprochen wird, ist richtig. Aber das heißt weder, dass es tatsächlich die Lösung ist, noch heißt es, daß alle Regierungen das so sehen. Und vor allem: Mit welchem Impfstoff?"</blockquote> 1. Gibt es denn begründete Zweifel, dass es nicht die Lösung ist? Sieht doch ganz danach aus. Oder nicht? 2. Welche Regierung sieht es denn nicht so? Das einige Regierungen keine Impfpflicht wollen, heißt doch nicht, dass sie das Impfen nicht als Weg aus der Pandemie ansehen, 3. Dass der Impfstoff Mangelware ist, ist doch gerade die Grundlage der Impfdiplomatie und kein Gegenargument. <blockquote>"Zu Lesers Ausführungen bezüglich Impfpass möchte ich nur ergänzen, daß es allerdings ein Versuch der deutschen Regierung und einiger ihrer Flügeladjutanten ist, sich über COVID und Impfpass wieder zu einer Führungsmacht aufzumandln, daß der Ausgang dieses Experimentes aber höchst ungewiß ist."</blockquote> Vorgeschlagen hat das als erster Kurz und Griechenland. Woher nimmst du das mit der Führungsmacht in Impfpassfragen? Ach übrigens sagte ich schon, dass der Impfpass schon beschlossen ist.

„Das hat der Kanzlerin auch schon jahrelang immer wieder nicht gepaßt.“

Was das? Dass sie die nötigen Mehrheiten nicht zusammenbringt? Wofür? Für die Änderung des Infektionsschutzgesetzes ja wohl nicht jahrelang.

„Und das ausgerechnet Deutschland ein Vorbild für „Ruckzuck“ wäre, das ist mir nun wirklich neu.“

Mir auch, trotzdem scheinst du aus meinem Beitrag entnommen zu haben, Deutschland sei ein Vorbild in Sachen „Ruckzuck-Politik“. Für Leute die meinen Aufmerker nicht verstehen, schreib ich es nochmal ausführlich hin. Verpflichtendes Homeoffice, Testen in Betrieben, Aufhebung der Impfpatente usw. wird nicht durchgesetzt, weil die Kanzlerin es nicht will. Bei so einem Scheiß, wie die Gefolgschaft der Länder in Pandemiefragen einzufordern, da ändert man dann einfach mal schnell das Gesetz. Wie schnell, das sehn wir ja dann. Im Moment ist die Willensbildung noch nicht abgeschlossen.

„Daß es von verschiedenen Regierungen der EU als d a s Mittel besprochen wird, ist richtig. Aber das heißt weder, dass es tatsächlich die Lösung ist, noch heißt es, daß alle Regierungen das so sehen. Und vor allem: Mit welchem Impfstoff?“

1. Gibt es denn begründete Zweifel, dass es nicht die Lösung ist? Sieht doch ganz danach aus. Oder nicht? 2. Welche Regierung sieht es denn nicht so? Das einige Regierungen keine Impfpflicht wollen, heißt doch nicht, dass sie das Impfen nicht als Weg aus der Pandemie ansehen, 3. Dass der Impfstoff Mangelware ist, ist doch gerade die Grundlage der Impfdiplomatie und kein Gegenargument.

„Zu Lesers Ausführungen bezüglich Impfpass möchte ich nur ergänzen, daß es allerdings ein Versuch der deutschen Regierung und einiger ihrer Flügeladjutanten ist, sich über COVID und Impfpass wieder zu einer Führungsmacht aufzumandln, daß der Ausgang dieses Experimentes aber höchst ungewiß ist.“

Vorgeschlagen hat das als erster Kurz und Griechenland. Woher nimmst du das mit der Führungsmacht in Impfpassfragen? Ach übrigens sagte ich schon, dass der Impfpass schon beschlossen ist.

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