Allgemeine Neuigkeiten zum Coronavirus 2021

CORONA-WELLENREITEN

Zur Eröffnung eines frischen Threads zu den Corona-Neuigkeiten einmal eine aktuelle Zusammenstellung der Corona-Todeszahlen, bezogen auf die Bevölkerung:

0,002525617623353 Tschechien
0,002201130331195 Ungarn
0,002049393939394 Bosnien
0,002027857754260 Montenegro

0,002023373152874 Belgien

0,001953973078593 Slowenien
0,001943038908825 Bulgarien
0,001912650681751 UK
0,001890337206145 Nordmazedonien
0,001849681639187 Italien
0,001822688069143 Slowakei
0,001639000500102 Portugal
0,001607162708356 Spanien
0,001484661170751 Kroatien
0,001434022031895 Moldawien
0,001430378808104 Frankreich
0,001427152317881 Polen
0,001306984621483 Schweden
0,001202760900406 Schweiz
0,001197876404710 Luxemburg
0,001191403822382 Rumänien
0,001059873291553 Österreich

0,000991826344417 Kosovo
0,000962244897959 Irland
0,000959444609413 Holland
0,000925706038075 Deutschland
0,000854135101372 Ukraine
0,000773886738478 Griechenland
0,000768242645657 Serbien
0,000669696011402 Rußland

0,001681148484848 USA
0,001619230769231 Peru
0,001598832288401 Mexiko
0,001558734669600 Brasilien

0,001271013916501 Kolumbien
0,001249576837416 Argentinien
0,001238105263158 Chile
0,001070956521739 Bolivien
0,000972931034483 Ecuador

0,000888156874058 Südafrika

Zuwachsraten:
Bosnien + 0,000164545454546
Ungarn + 0,00015681415864
N-Mazedonien + 0,000111338683077

Tschechien + 0,00009334642126
Montenegro + 0,000090265349
Brasilien + 0,000084910826402

Slowakei + 0,000082816144677
Moldawien + 0,000074629976129
Polen + 0,000074385983209
Ukraine + 0,000051589004696

Italien + 0,000044646913384
Kosovo + 0,000042461910094
Griechenland + 0,000039337533562

Peru + 0,000035569230769
Mexiko + 0,000023652600901
USA + 0,000016496969696

TOP 10
0,002525617623353 Tschechien
0,002201130331195 Ungarn
0,002049393939394 Bosnien
0,002027857754260 Montenegro
0,002023373152874 Belgien
0,001953973078593 Slowenien
0,001943038908825 Bulgarien
0,001912650681751 UK
0,001890337206145 Nordmazedonien
0,001849681639187 Italien

Weiterhin preschen ehemals sozialistische Staaten vor, aus Osteuropa und dem Balkan.
Bulgarien habe ich inzwischen, spät aber doch, in die Statistik aufgenommen. Dabei ist mir aufgefallen, wie sehr dort die Bevölkerung zurückgegangen ist.
Als ich sie in den 80-er Jahren bereiste, hatte sie 10 Millionen Einwohner, plus-minus.
Heute unter 7 Millionen.

Das sich in der Slowakei abspielende Theater um 200.000 Sputnik-Dosen wird noch einige Zeit weitergehen.

Angesichts der Schweizer Pharma-Firmen, die an der Impf-Kampagne nicht beteiligt sind, habe ich kurz bei der Schweiz nachgeschaut:

In der Schweiz kann man auch selbstgenähte Masken verwenden.
Hotels sind geöffnet, Restaurants nicht.
Offen sind ferner Museen, Zoos außen, botanische Gärten, Bibliotheken.

Impfung:

„Zugelassen sind in der Schweiz bisher die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson. Mit letzterem Hersteller hat die Schweiz jedoch keinen Vertrag abgeschlossen.
Die Zulassung des Impfstoffs von Astra-Zeneca verzögert sich, weil laut Swissmedic die eingereichten Daten nicht ausreichen. Die Zulassungsbehörde fordert weitere Studien.
Die Impfung ist gratis und nicht obligatorisch. Erste Priorität beim Impfen haben Personen über 75 Jahre und solche mit chronischen Krankheiten.
Der Bund übernimmt die Kosten für die Impfung auch für Personen, die in der Schweiz leben, aber nicht obligatorisch krankenversichert sind.“ (Swissinfo)

In der Schweiz gibt es anscheinend die in Österreich und Deutschland geführte Debatte um Impfgegnerschaft und Impfpflicht nicht.
Jeder darf, kostenlos, keiner muß.


6 Antworten auf „Allgemeine Neuigkeiten zum Coronavirus 2021“


  1. 1 jana 06. April 2021 um 14:16 Uhr
  2. 2 Kehrer 07. April 2021 um 15:08 Uhr

    „Niedrigster Wert seit Pandemiebeginn: Nur noch 3104 Intensivbetten frei

    12.49 Uhr: Die Zahl freier Intensivbetten ist in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Corona-Pandemie gefallen. Aktuell sind noch 3104 Betten frei, wie aus den Daten des Divi-Intensivregisters hervorgeht. Am Vortag waren es noch 3417 und damit etwa 300 mehr freie Betten gewesen.

    Neben steigenden Patientenzahlen gibt es noch weitere Gründe, warum die Zahl sinkt. Einer dieser Gründe ist der sogenannte Pflegeschlüssel, der angibt, wie viele Pfleger pro Intensivbett verfügbar sein müssen. Zu Beginn der Pandemie lag der Wert noch bei 2,5 Betten pro Pfleger (tagsüber) beziehungsweise 3,5 Betten in der Nacht. Zum 1. Januar wurde dieser Wert auf zwei respektive drei gesenkt, was natürlich auch Auswirkungen auf die Verfügbarkeiten hatte.

    Zudem fallen Pflegekräfte krankheitsbedingt aus, was ebenfalls zu weniger verfügbaren Betten führte.“

    Als Schlagzeile wird gemeldet: „News zur Corona-Pandemie im Ticker: Zahl freier Intensivbetten auf Tiefstwert – Merkel fordert Lockdown“ Seltsam, denke ich. So hoch sind die Zahlen doch gar nicht, dass das Gesundheitssystem überlastet ist. In der Schlagzeile wird ja ein ursächlicher Zusammenhang angedeutet: Merkel fordert einen harten Lockdown, weil die freien Intensivbetten auf einem Tiefstwert gefallen sind. Liest man dann weiter kommt heraus, dass gar nicht die Betten wegen Coronapatienten der Flaschenhals sind, sondern der Pflegeschlüssel verändert wurde und deshalb weniger Betten zur Verfügung stehen. Und diese Begründung würde natürlich keinen noch härteren Lockdown rechtfertigen.

    Es kommt mir eh so langsam so vor als müsste jetzt noch schnell eine Verschärfung des Lockdown durchgedrückt werden, damit nicht auffällt, dass die Zahlen auch so nach unten gehen ohne Verschärfung. Zuerst der „Brückenlockdown“ von Laschet, jetzt der „Ruck-zuck-Lockdown“ von Merkel. Alles Ausdruck selbstgewählter Hilflosigkeit, denn die maßgebliche Wirtschaft soll ja nicht in den Lockdown. Weder wird Homeoffice verpflichtend gemacht, noch wird das Testen in Betrieben verpflichtend gemacht, noch werden Betriebe ganz geschlossen. Aber Ausgangssperren sollen es bringen, für die es immer noch kein vernünftiges Argument gibt. Beide Lockdowns gehen von einer Illusion aus. Der Brückenlockdown soll ja die Zeit überbrücken, bis Herdenimmunität erreicht ist. Das kann aber noch lange dauern. Das ist deshalb nicht wie es klingen soll ein kurzer Lockdown, sondern wäre in Wahrheit ein ewiger Lockdown. Ein „Ruckzuck-Lockdown“ soll der Absicht nach den ZeroCovid Leuten Recht geben, die glauben man müsste 3 Wochen alles runterfahren und dann geht alles normal weiter. Das ist aber eine Illusion. Nichts geht normal weiter. In Wirklichkeit wird nur die Bereitschaft der Bevölkerung ausgenutzt einen sehr harten Lockdown für kurze Zeit durchzuhalten, wenn es dann keinen Lockdown mehr gibt. Dieses Versprechen ist aber eine Lüge. Niemand kann versprechen, dass sich damit die Zahlen soweit drücken lassen, dass alle Pandemiemaßnahmen fortfallen. Das geht nicht, weil sich Corona nicht mehr wie in China bannen lässt, zweitens weil Deutschland keine Insel ist.

  3. 3 Nestor 09. April 2021 um 10:53 Uhr

    Es scheiden immer mehr Pfleger aus dem Intensiv-Dienst aus, weil es ihnen zuviel ist. Dadurch steigt der Druck auf die überlasteten Übriggeblieben, was dann dazu führt, daß weitere das Handtuch werfen.
    Zumindest bei uns in Österreich sind das Problem nicht mehr die Betten, sondern das Personal.

    Das ganze Gesundheitswesen ist eben am Limit, dank jahrelangem Sparen. Die Ärzte und Pfleger auch außerhalb des Intensivbereichs arbeiten viel zu lang am Stück, um am Ende der Schicht noch 100% einsatzfähig zu sein.

    Und das sind die Länder, deren Medien und Politiker auf andere Länder mit dem Finger zeigen und behaupten, deren Gesundheitswesen sei „marod“.

    Die ganze Lockdown-Politik verstehe ich längst nicht mehr, es scheint die Verlegenheitslösung zu sein, da die erhoffte Impfung auf sich warten läßt.
    Es gibt offenbar für die Politiker nur die zwei Maßnahmen: Lockdowns oder Impfung. So etwas wie Untersuchungen zu natürlicher Immunität, Risikofaktoren jenseits des Alters, Infektiosiät, oder Gott behüt! Investitionen ins Gesundheitswesen sind offensichtlich nicht geplant.

  4. 4 NN 09. April 2021 um 11:38 Uhr

    Sputnik-Schock in EU
    Alleingang Berlins bei Bestellung des russischen Impfstoffs. Zwei Bundesländer sichern sich eigene Kontingente
    Von Arnold Schölzel

    Der Impfstoff »Sputnik V« wirkt. Politisch schon mal gegen die EU-weit verordnete Russen-Abwehr. Der EU-»Super«-Kommissar für Binnenmarkt und Industrie, Thierry Breton, hatte zum Beispiel im März verkündet, es gebe »absolut keinen Bedarf« für das russische Vakzin. Im osteuropäischen NATO-Aufmarschgebiet gegen Russland wird es ohnehin als Panzertarnung betrachtet. So halluzinierte die litauische Premierministerin Ingrida Simonyte kürzlich: »Putin kümmert sich nicht darum, den Impfstoff für sein russisches Volk zu nutzen. Er bietet ihn der Welt an als hybride Waffe, um uns zu spalten und zu beherrschen.«

    Seit Mittwoch läuft die EU demnach Gefahr, russisch besetzte Impfzone zu werden. Denn am Abend berichtete Reuters, die Bundesregierung plane bilaterale Verhandlungen mit Russland. Laut Nachrichtenagentur hatte die EU-Kommission zuvor auf einer Onlinekonferenz der Gesundheitsminister aller Mitgliedsländer mitgeteilt, sie plane keine Gespräche für Vorverträge über »Sputnik V« wie bei anderen Herstellern. Daraufhin habe Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärt, Berlin werde separat verhandeln. Bislang hatte die Bundesregierung der EU-Kommission die Impfstoffbeschaffung überlassen.

    Am Donnerstag morgen bestätigte Spahn die Ohrfeige für Brüssel in einem Gespräch auf WDR 5, machte aber Einschränkungen: Es sei nun zunächst an Russland, zwei offene Fragen zu klären. Zum einen müsse »Sputnik V« von der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) zugelassen werden. Zum anderen erwarte er von den Herstellern »eine verbindliche Aussage, wann welche Menge konkret nach einer Zulassung auch Deutschland erreichen könne«. Die EMA prüft seit Anfang März eine EU-weite Zulassung von »Sputnik V«.

    Der Schwenk in der deutschen Beschaffungspolitik zeichnete sich bereits im Laufe des Tages ab. Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder teilte am Mittwoch mit, Bayern habe sich mit einem Vorvertrag 2,5 Millionen Impfdosen »Sputnik V« für den Fall einer EU-Zulassung des Wirkstoffs gesichert. Eine Firma in Illertissen solle ihn produzieren. Am Donnerstag folgte Mecklenburg-Vorpommern. Landesgesundheitsminister Harry Glawe (CDU) erklärte in Schwerin, das Bundesland habe eine Option auf eine Million Impfdosen »Sputnik V«. Seine Begründung: »Wir sind aktuell noch in einer Phase, wo es große Abhängigkeiten von noch zu wenigen Herstellern gibt.« Sein Bundesland versuche, eigene Wege zu gehen, um das Tempo und die Planbarkeit der Impfungen zu verbessern. Ähnlich äußerte sich am Donnerstag auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Andere Länderregierungschefs kritisierten das Vorpreschen. So meinte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Maria Luise Dreyer (SPD): »Für die Beschaffung der Impfstoffe ist die Bundesregierung zuständig.« Die sieht auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) in der Pflicht, einen Rahmenvertrag für den Bezug des Impfstoffs zu schließen.

    Die antirussischen Kämpfer in deutschen Zeitungsredaktionen erwischte all das auf dem falschen Fuß. So schrieb das Handelsblatt noch am Donnerstag von der »Versuchung Sputnik V« und phantasierte von einem »herben Rückschlag« für die »PR-Kampagne, die Russland« dafür aufgebaut habe. Der Impfstoff drohe »für Europa zum Himmelfahrtskommando zu werden«. Da wäre es angebracht, dass die außereuropäischen Hersteller am 8. Mai in Berlin-Karlshorst die erste bedingungslose Großimpfung veranstalten.

  5. 5 Nestor 09. April 2021 um 12:19 Uhr

    Wie Covid in Russland verdrängt wurde

    Offene Geschäfte und Restaurants, volle U-Bahn-Züge und Hörsäle: Russland ist trotz Corona zur Normalität zurückgekehrt. Der Preis ist hoch

    Ohnehin sind die Masken so ziemlich das Einzige, was in Russland noch an die Pandemie erinnert. Während die russische Regierung im vergangenen Frühjahr noch einen der schärfsten Lockdowns weltweit einführte und die Russen zwang, Passierscheine für das Verlassen der Wohnung zu beantragen, so hat der Kreml spätestens seit dem Herbst seine Strategie völlig umgeworfen.

    Obwohl zu der Zeit auch in Russland die zweite Covid-Welle ihren Lauf nahm, wurde das Schuljahr ganz regulär eingeläutet und die übrigen Restriktionsmaßnahmen Schritt für Schritt zurückgenommen: Die Restaurants sind seit Monaten ebenso geöffnet wie Friseursalons und die riesigen Shoppingmalls. Messeveranstalter nehmen seit Jahresbeginn ihre Tätigkeit langsam wieder auf.

    https://www.derstandard.at/story/2000125691902/wie-covid-in-russland-verdraengt-wurde

    Die andere Strategie Rußlands ist natürlich für die EU ärgerlich.
    Daß Rußland an Toten pro Kopf der Bevölkerung immer noch weit hinter Deutschland und den meisten anderen EU-Staaten liegt, ebenfalls.

  6. 6 NN 10. April 2021 um 11:04 Uhr

    Corona-Krise: Alle Macht der Bundesregierung

    Schon das Bund-Länder-Entscheidungsgremium stand in der Kritik, da es im Grundgesetz nicht vorgesehen war. Jetzt soll es ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 praktisch obsolet werden.

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