Die Corona-Impfung: Rettung oder Gefahr? –Teil 3

Die Corona-Impfung

Alles, was wir über die Corona-Impfung erfahren, ist eine großangelegte Propaganda. Eine richtige Propaganda-Schlacht wird da – zumindest in Mitteleuropa – über diverse Medien ins Haus geliefert, vor der sich diverse ehemalige „manipulative“ sozialistische Medien wie die Pravda und verwandte Druckprodukte verstecken können.

1. Verschiedene Impfstoffe

Da gibt es erstens „gute“ Impfstoffe, die von verläßlichen Pharmafirmen (Pfizer ist ja für einen anderen, sehr wirksamen Kassenschlager bekannt, der allerdings auch unerwünschte Nebenwirkungen haben soll …) hergestellt werden und für uns als einzige in Frage kommen.

Es ist auch hier schon bemerkenswert, wie viele unterschiedliche Impfstoffe es bisher gibt und an wieviel weiteren gearbeitet wird.
Man sollte doch meinen, einer reicht, wenn der wirksam, unschädlich und verläßlich ist. Vom medizinischen Standpunkt ist dieser Pluralismus bei den Impfstoffen nicht begründet. Bei anderen klassischen Impfstoffen – Pocken, TBC, Polio – gab es ja auch nur einen.

Da gibt es nämlich zweitens die ganz dubiosen, die „die 3. Phase nicht durchlaufen haben“, wie der russische namens „Sputnik V“. (Sputnik heißt übrigens Weggefährte, Reisebegleiter.)
Man erfährt zwar nebenbei, daß es auch „unsere“ guten Impfstoffe mit den Testphasen nicht so ganz genau genommen haben und da einiges im Eilverfahren durchgepusht wurde, aber bei „uns“ rechtfertigt die Notlage dergleichen, während die Russen sich, wie gewohnt, über alle guten Sitten hinwegsetzen und einfach machen, was sie wollen.

Noch dazu waren die Russen mit ihrem Verfahren schneller als unsere guten Firmen. Natürlich alles wettbewerbsverzerrend mit Staats-Kohle angeleiert, ganz anders als bei „uns“, wo den Pharmafirmen zwar auch still und leise beachtliche Geldmengen hinübergeschoben wurden, aber das ist etwas ganz anderes! Hier wird die Privatinitiative damit gefördert, dort beweist Vater Staat seine Allmacht!

In Rußland gibt es übrigens einen ähnlichen Glauben an die Wunderwirkung der Sputnik V-Impfung, die alle volksgesundheitlichen Probleme lösen wird, sodaß man sich mit der Reparatur der unzulänglichen medizinischen Versorgung nicht allzusehr beeilen muß. Obwohl das auch dort durchaus angebracht wäre.
Gerade in Rußland, dieser Diktatur, wird aber von allen Verantwortlichen die Freiwilligkeit dieser Impfung betont. Angeblich soll nämlich mehr als die Hälfte der Bevölkerung Rußlands der Impfung skeptisch gegenüberstehen. Dafür gibt es auch viel Verständnis, und die allgemeine Ansicht ist, daß sich mit der Zeit und erfolgreichen Impfungen das Blatt schon wenden wird, und die Herstellung des Impfstoffes in den nötigen Mengen sowieso noch dauern wird.
In Rußland werden übrigens noch weitere Impfstoffe entwickelt und getestet, also auch dort wird mit diesen Impfstoffen ein großangelegtes Experiment am Immunsystem des Menschen in die Wege geleitet.

Ein weiteres Ärgernis ist China. Dort haben sie wieder einen anderen Impfstoff hergestellt, mit dem schönen Namen „Sinovac“. (So ähnlich hieß ein österreichischer Bundeskanzler.) Und mit diesem Sinovac soll nicht nur ein guter Teil der chinesischen Bevölkerung durchgeimpft werden, sondern sie haben bereits Verträge mit anderen Staaten abgeschlossen, ihnen diesen Impfstoff zu liefern, sodaß Indonesien und andere Staaten – schluchz! – womöglich coronamäßig und in Zukunft verstärkt auch politisch-ökonomisch an der Nadel Chinas hängen könnten.

Brasilien wiederum gibt sich freudig als Testgelände her. Der dortige Regierungschef findet sowieso, er habe zu viel überflüssige Bevölkerung. Da kann man ruhig ein paar als Versuchskaninchen verheizen.
Außerdem gehen diese Testreihen auch mit gemeinsamer Forschung einher, und Brasilien hofft, sozusagen als Trittbrettfahrer selbst zu einem Impfstoff zu kommen, um sich erstens importunabhängig zu machen und zweitens dann ebenfalls auf diesem vielversprechenden Markt für Impfstoffe präsent zu sein.

2. Die Art der Bewerbung

ist hierzulande an Aufdringlichkeit kaum zu überbieten.

Wer kriegt die Impfung als Erster?!

Nicht genug, daß die Russen schneller oder zumindest gleich schnell waren, sondern es hat auch Großbritannien geschafft, als erster genug Impfdosen für einen Probegalopp an Land zu ziehen.
Auch das schmerzt: Das Land, das in ein paar Tagen der EU den Rücken kehrt, hat den Impfstoff vor Deutschland im Land, obwohl doch eine deutsche Firma an der Entwicklung mitbeteiligt war.
Grummel, grummel.

Irgendwelche brauchbaren Informationen über den Impfstoff selbst muß sich der interessierte Mensch in alternativen Medien und Websites zusammensuchen.
Der Tenor der Leitmedien erinnert an die Bewerbung von Konsumgütern, nur noch mit hysterischer Steigerung:

„95% Wirkung!“
95 Prozent von was? Über was für einen Zeitraum?

„Was wir bisher erfahren, klingt sehr gut.“
Dieser Satz wurde offenbar von einer Agentur in Umlauf gebracht und dann in diversen englisch- und deutschsprachigen Medien wiederholt. Er besagt genau nichts, wirkt aber vertrauensbildend, wenn er oft genug von einflußreichen Sprachrohren über das p.t. Publikum ausgegossen wird.

„Die Testpersonen haben gut angesprochen.“
No na. Man hat sich ja gerade nicht diejenigen herausgesucht, wo der Ausgang wegen deren Gesundheitszustand fraglich war. Und wenn doch wer nachher flachgelegen oder abgenibbelt ist, so muß man das nicht an die große Glocke hängen.

Die Euphorie über die Impfung, die Eile, mit der man sie unters Volk bringen will und die oben erwähnten Werbesprüche sollen eine Art Druck erzeugen, wo jeder, der sich dieser Impfung nicht möglichst bald unterziehen will, bereits als Sonderling und Gefährder abgestempelt wird.
Man merkt diesen Leuten an, daß sie nicht als Lego-Figuren, kleine Robots, funktionieren wollen, und ist verstimmt.

Es ist übrigens bemerkenswert, daß Rußland und China auf diesen Effekt keinen Wert legen und in den dortigen Medien und offiziellen Verlautbarungen ein ganz anderer Tonfall vorherrscht:
Unsere Forscher und Testpersonen haben getan, was sie konnten.
Ist die Impfung gut, so wird sie sich durchsetzen.
Ist sie ein Flop, so werden wir weiterforschen.

Ebenfalls zu erwähnen sind die „kritischen“ Stimmen, die meinen, es sei „ungerecht“, wenn sich die wohlhabenderen Staaten den Impfstoff sichern und die „ärmeren Länder“ leer ausgehen.
Erstens stimmt das ja nicht, weil China und Rußland sind durchaus dran, früher oder später auch afrikanische, asiatische und lateinamerikanische Länder damit zu versorgen. Das finden Institutionen wie Attac offenbar nicht besonders cool. Die Wohltaten müssen auch nach ihrem Ermessen von „uns“ kommen.
Zweitens aber wird mit diesem Gerechtigkeits-Getue die Impfung zu einer Art Dienst am Kunden erklärt, etwas per se Gutes, ähnlich wie die anderen Impfungen, die die WHO durchführt: Eine Nachfrage, was da eigentlich drin ist und was sie bewirkt, verbittet sich von diesem Standpunkt aus.

Wenn wer von den Postern was Genaueres zu den verschiedenen Impfungen, die jetzt auf uns oder die Menschheit zukommen, zusammentragen könnte, so wäre ich darüber erbaut. Medizin und Biologie gehören nämlich nicht zu meinen starken Seiten.


188 Antworten auf „Die Corona-Impfung: Rettung oder Gefahr? –Teil 3“


  1. 1 Kehrer 20. Dezember 2020 um 16:27 Uhr

    „Dort haben sie wieder einen anderen Impfstoff hergestellt, mit dem schönen Namen „Sinovac“.“ Soviel ich weiß, heißt nicht der Impfstoff Sinovac, sondern die Firma, die den Impfstoff herstellt. Der Impfstoff heißt Coronavac.
    https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Halbe-Milliarde-US-Dollar-fuer-Sinovac-415352.html

    Soviel ich weiß werden aber auch in China mehrere Impfstoffe von verschiedenen Firmen (Sinopharm) entwickelt. Sino- steht für China, wie in Sinologie, falls das nicht bekannt ist.

    Interessant auch diese Meldung: Chinesischer Pharmakonzern bestellt Biontech-Impfstoff
    Einen solchen Pragmatismus im Umgang mit den Impfstoffen, wird es wahrscheinlich von seiten der EU oder der BRD nicht geben.

    Die beste Übersicht über die Coronaimpfstoffe hat m.E. N.N. gepostet: https://www.heise.de/hintergrund/COVID-19-Impfstoffe-auf-der-Zielgeraden-4987681.html

    In Dessau wird angeblich von der Firma IDT noch ein Vektorimpfstoff entwickelt, der aber nicht Phase 3 erreicht hat.

  2. 2 Nestor 21. Dezember 2020 um 0:27 Uhr

    Danke!
    Das mit dem Sinovac hat mich einfach mitgerissen. :D
    Ich vermute, vac steht für Vaccine.

  3. 3 Kehrer 21. Dezember 2020 um 11:08 Uhr
  4. 4 NN 23. Dezember 2020 um 13:11 Uhr

    Corona: BioNTech, der SARS-CoV-2-Virus, die Impfstoffe und die Impflandschaft

    Ein kleiner Überblick über die wichtigsten aktuellen SARS-CoV-2-Impfkandidaten und ein paar Betrachtungen zur „englischen“ Mutation

  5. 5 Phineas 23. Dezember 2020 um 14:41 Uhr
  6. 6 Nestor 23. Dezember 2020 um 22:24 Uhr

    Kuba arbeitet übrigens auch an einer Impfung, die dann in Lateinamerika zum Zug kommen soll:

    „Biotechnology made in Cuba shows its strengths once again. The Center for Genetic Engineering and Biotechnology (CIGB) has submitted the technical file of their first vaccine candidate against COVID-19 to the State Center for the Control of Medicines, Medical Equipment and Devices (CECMED).“

    This step is essential to request authorization for clinical trials in humans, sources of the BIOCUBAFARMA business group report.

    http://en.granma.cu/cuba/2020-11-12/cuba-presents-another-covid-19-candidate-vaccine

  7. 7 Phineas 25. Dezember 2020 um 10:20 Uhr

    WHO ändert für die Impfagenda die Definition der Herdenimmunität

    Die WHO hat am 13. November 2020 ihre Definition der Herdenimmunität dahingehend geändert, dass diese nur noch über eine Impfung und nicht mehr vermittels einer durchgemachte Infektion erreicht werden kann.

    Am 9. Juni 2020 hiess es bei der WHO: “Herdenimmunität ist der indirekte Schutz vor einer Infektionskrankheit, der eintritt, wenn eine Population entweder durch eine Impfung oder eine durch eine frühere Infektion entwickelte Immunität immun ist”.

    Seit dem 13. November 2020 lautet die Definition “‘Herdenimmunität”, auch bekannt als “Populationsimmunität”, ist ein Konzept, das für Impfungen verwendet wird, bei denen eine Bevölkerung vor einem bestimmten Virus geschützt werden kann, wenn ein Schwellenwert für die Impfung erreicht wird. Herdenimmunität wird erreicht, indem man Menschen vor einem Virus schützt, nicht indem man sie ihm aussetzt.”

    https://2020news.de/who-aendert-definition-der-herdenimmunitaet/

  8. 8 Tricksy 25. Dezember 2020 um 11:22 Uhr

    Der Begriff der „Herdenimmunität“ meint ja wohl, dass der Organismus sich an die Eigenschaften des Virus so gewöhnt habe, dass er damit leichthin fertig würde. Der Körper bekämpft die Erreger, ggf. mittels Erhöhung der Körpertemperatur u.a., und habe danach sog. „Antikörper“ gebildet. Und sei in Zukunft in begrenztem Ausmaße „immun“ dagegen. Weil Schädlinge aufgrund der vorhandenen Antikörper schneller erkannt und vom Immunsystem bekämpft würden.

    (Das eigene Immunsystem ist es ja immer, welches Krankheiten abwehren muss, egal woher die nun kommen, – und sei es mittels einer dosiert geringen Verabreichung bei einer Impfung.)

    Hat der Mensch nun von vornherein so wie wie eine Anlage für eine Herdenimmunität gegenüber allem und jedem? Oder bekommt er sie erst? Gehört sie als „Natur“ zu seiner vorgängigen natürlichen Ausstattung? Oder erwirbt er sie sich? Der einzelne, oder ist mit „der Mensch“ irgendeine Mehrzahl von Menschen gemeint? Welche?

    Gibt es für jede Krankheit eine Herdenimmunität? Ist Medizin daher eigentlich überflüssig?
    Diese Ansicht habe ich un Lateinamerika bei Leuten kennengelernt, die nur Wasser „als Medizin“ zu sich genommen haben. Hierzulande schwört mancher auf Heiltees oder homöopathische Kügelchen, was als Quacksalberei verpönt ist. Ob so was bei Krebs, Herinfarkt oder Covid hilft, ist schwer die Frage. Im Mittelalter war ja stattdessen das Beten (und das Bitten um Gottes Taten) weit verbreitet. Und da ungesunde Körper-Säfte verursachend seien, gabs auch dafür Mittelchen.

    Soll der Link auf die WHO-Neudefinition nun aufspießen, dass sich allseits das Bewusstsein durchgesetzt habe, dass „Herdenimmunität“ bei Pandemien entweder durch das Versterben etlicher Massen von Menschen zu erreichen sei (so haben es die Briten anscheinend mal praktiziert) – oder durch gezielte Herstellung von Immunität mittels gezielt dosierter geringer Verabreichung?

    Und inwiefern ist was nun genau ein Skandal? Warum? Leider erwarte ich nur weitere begriffslos gepostete Links. Würde mich aber gerne mal enttäuschen lassen….

  9. 9 Kehrer 25. Dezember 2020 um 16:36 Uhr

    @Tricksy: Wenn man begriffslose Fragen stellt, braucht man sich über begriffslose Antworten nicht zu wundern.

    „“Der Begriff der „Herdenimmunität“ meint ja wohl, dass der Organismus sich an die Eigenschaften des Virus so gewöhnt habe, dass er damit leichthin fertig würde.“"

    Nein. Das ist Immunität. Herdenimmunität betrifft (jetzt mal unabhängig von den neuen WHO Definition) wie der Name schon sagt die „Herde“ also die Bevölkerung einer Gesellschaft. Das ist also ein Epidemiologenbegriff oder ein Begriff für Volksgesundheitswächter (z.B. WHO). Die Herde ist dann immun, nicht wenn ein einziger immun ist, sondern wenn so viele immun sind, dass der Virus nur noch so wenig Wirte findet, dass sich die Krankheit irgendwann tot läuft und verschwindet. Das hat mit der Reproduktionszahl einer Krankheit zu tun. Die Herdenimmunität ist also nicht immer gleich. Angenommen die Reproduktionszahl ist 2. Ein Infizierter steckt zwei neue an ohne irgendwelche Immunität der Bevölkerung. Wenn jetzt von den zweien einer immun ist, steckt ein Infizierter nur noch 1 anderen an. Die Zahl der Infizierten bleibt gleich. Stecken 2 Infizierte nur noch einen anderen an, weil 3 immun sind, dann verringert sich die Zahl immer mehr und je schneller je niedriger die Reproduktionszahl bzw. je mehr Leute immun sind. Das ist dann die Herdenimmunität. Sie sagt nicht aus, dass Einzelne nicht krank werden können, sondern sie sagt aus, dass die Herde als ganzes nicht mehr durchinfiziert werden kann.

    „Hat der Mensch nun von vornherein so wie wie eine Anlage für eine Herdenimmunität gegenüber allem und jedem?“

    Nein Herdenimmunität ist nicht auf ein Individuum bezogen, sondern auf die Gesellschaft. Ein Individuum kann nur immun werden. Es gibt verschieden Formen der Immunität, lies dazu in der Wikipedia.

    „Gibt es für jede Krankheit eine Herdenimmunität?“

    Antwort: Nein. Krankheiten gibt es viele. Nicht alle haben mit dem Immunsystem zu tun. Es kann hier also sinnvollerweise nur um Infektionskrankheiten gehen. Eine Herdenimmunität kann es nur geben bei Krankheiten die hoch infektiös sind. Es kommt auch auf den Ansteckungsweg an.

    “ Oder bekommt er sie erst? Gehört sie als „Natur“ zu seiner vorgängigen natürlichen Ausstattung? Oder erwirbt er sie sich?“

    Googeln hilft manchmal, wenn man etwas nicht weiß.
    https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/infektionen-und-immunsystem-6443.php
    Siehe „Angeborene und erworbene Immunität“

    „Und da ungesunde Körper-Säfte verursachend seien, gabs auch dafür Mittelchen.“ Hauptsächlich gab es dafür ein Mittel – den Aderlass. Schröpfen auch noch. Kräuter waren eher nicht das Mittel der Ärzte, denn die waren ja in der Vier-Säftelehre ausgebildet. Im Prinzip war das ein Philosophisches Konzept aus der Antike, das einfach 2000 Jahre lang weitergetragen wurde und rein gar nichts wirklich bewirkt hat.

    Was die Neudefinition der WHO beabsichtigt, ist mir auch nicht wirklich klar. Anscheinend will man den Begriff der Herdenimmunität weiter gebrauchen, will aber das Laufenlassen einer Epidemie als Strategie der Immunisierung ächten. Als für moralisch oder ethisch fragwürdig darstellen. Sachlich ist es natürlich Blödsinn, dass Herdenimmunität nicht auch durch massenhaft durchgemachte Krankheit erreicht werden kann.

  10. 10 Nestor 25. Dezember 2020 um 20:30 Uhr

    Soweit ich die Neudefinition von Herdenimmunität verstehe, heißt das, daß das Überstehen von Covid-19 nicht als Immunisierung einer Person angesehen wird, sondern nur die Impfung.

    Das ist natürlich ein beachtlicher Schritt angesichts dessen, daß ersteres nicht klar erwiesen oder widerlegt ist, und zweiteres (Immunisierung durch Impfung) bisher nur als Behauptung existiert.
    Die Covid-19-Impfung hat erst einmal zu beweisen, daß sie und wie lange sie immunisiert.

    Der Druck, sich impfen zu lassen, soll damit erhöht werden.

    Das ist übrigens dem von

    @Phineas

    geposteten Text problemlos zu entnehmen, ich weiß nicht, was dieses historische Medizin-Sittenbild von

    @Tricksy

    da dazutun soll.

    Die „Herdenimmunität“ wurde vor allem in Schweden als angestrebter Zustand verkündet, da scheint aber auch ein Umdenken eingesetzt zu haben, weil die Todesrate eine Zeitlang sehr hoch war.
    Man hört und liest derzeit wenig von Schweden.

    Zu der Immunität nach einer Covid-19-Erkrankung fällt mir nur ein, daß im Frühjahr in Österreich Patienten mit Blut von Genesenen behandelt wurden und es auch Aufrufe an Leute, die Covid-19 überstanden hatten, Blut zu spenden.

    Ich weiß jetzt nicht, wie das weitergegangen ist. Also ob diese Behandlung effektiv war und wenn ja, warum sie irgendwie aus den Medien verschwunden ist.
    Auch wenn nein, habe ich dazu nirgends etwas gelesen.

    Also, an diesen Ecken müßte man weiterdenken: Immunisierung und Herdenimmunität. Auch letzteres erscheint mir erklärungsbedürftig.

  11. 11 Kehrer 26. Dezember 2020 um 3:13 Uhr

    „Soweit ich die Neudefinition von Herdenimmunität verstehe, heißt das, daß das Überstehen von Covid-19 nicht als Immunisierung einer Person angesehen wird, sondern nur die Impfung.“

    Die neue Definition verweist auf ein Briefing des Generaldirectors der WHO am 12 Oktober: „Read the Director-General’s 12 October media briefing speech for more detail.“

    Dort steht:

    „Guten Morgen, guten Nachmittag und guten Abend.

    Auf der ganzen Welt sehen wir jetzt einen Anstieg der gemeldeten Fälle von COVID-19, insbesondere in Europa und Amerika. In den letzten vier Tagen wurde jeweils die höchste Zahl an Fällen gemeldet, die es bisher gab. Viele Städte und Länder melden auch einen Anstieg der Krankenhauseinweisungen und der Belegung von Intensivbetten. Gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen, dass es sich um eine ungleichmäßige Pandemie handelt. Die Länder haben unterschiedlich reagiert, und die Länder sind unterschiedlich betroffen.

    Fast 70 % aller in der letzten Woche weltweit gemeldeten Fälle stammten aus 10 Ländern, und fast die Hälfte aller Fälle stammte aus nur drei Ländern. Für jedes Land, in dem ein Anstieg zu verzeichnen ist, gibt es viele andere, die mit bewährten Maßnahmen eine weit verbreitete Übertragung erfolgreich verhindert oder kontrolliert haben. Diese Maßnahmen sind weiterhin unsere beste Verteidigung gegen COVID-19.

    In letzter Zeit gab es einige Diskussionen über das Konzept, die sogenannte „Herdenimmunität“ zu erreichen, indem man das Virus sich ausbreiten lässt. Herdenimmunität ist ein Konzept, das für Impfungen verwendet wird, bei dem eine Bevölkerung vor einem bestimmten Virus geschützt werden kann, wenn ein Schwellenwert für die Impfung erreicht wird. Zum Beispiel erfordert die Herdenimmunität gegen Masern, dass etwa 95 % einer Bevölkerung geimpft werden. Die restlichen 5 % werden dadurch geschützt, dass sich die Masern unter den Geimpften nicht ausbreiten. Bei Polio liegt der Schwellenwert bei etwa 80%.

    Mit anderen Worten: Herdenimmunität wird erreicht, indem man die Menschen vor einem Virus schützt, nicht indem man sie dem Virus aussetzt. In der Geschichte des öffentlichen Gesundheitswesens wurde die Herdenimmunität noch nie als Strategie für die Reaktion auf einen Ausbruch, geschweige denn eine Pandemie, eingesetzt. Sie ist wissenschaftlich und ethisch problematisch.

    Erstens wissen wir nicht genug über die Immunität gegen COVID-19. Die meisten Menschen, die mit dem Virus, das COVID-19 verursacht, infiziert sind, entwickeln innerhalb der ersten Wochen eine Immunreaktion, aber wir wissen nicht, wie stark oder dauerhaft diese Immunreaktion ist, oder wie sie sich bei verschiedenen Menschen unterscheidet. Wir haben einige Anhaltspunkte, aber wir haben nicht das komplette Bild. Es gibt auch einige Beispiele von Menschen, die mit COVID-19 infiziert wurden und sich ein zweites Mal anstecken.

    Zweitens bleibt die große Mehrheit der Menschen in den meisten Ländern für dieses Virus empfänglich. Seroprävalenz-Erhebungen deuten darauf hin, dass in den meisten Ländern weniger als 10 % der Bevölkerung mit dem COVID-19-Virus infiziert sind. Das Virus unkontrolliert zirkulieren zu lassen bedeutet daher, unnötige Infektionen, Leiden und Tod zuzulassen.

    Und obwohl ältere Menschen und Menschen mit Grunderkrankungen am meisten von schwerer Krankheit und Tod bedroht sind, sind sie nicht die einzigen, die gefährdet sind. Menschen aller Altersgruppen sind gestorben.

    Drittens beginnen wir gerade erst, die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen bei Menschen mit COVID-19 zu verstehen. Ich habe mich mit Patientengruppen getroffen, die unter dem leiden, was jetzt als „Long COVID“ bezeichnet wird, um ihr Leiden und ihre Bedürfnisse zu verstehen, damit wir die Forschung und die Rehabilitation voranbringen können.

    Einem gefährlichen Virus, das wir nicht vollständig verstehen, freien Lauf zu lassen, ist einfach unethisch. Es ist keine Option.

    Aber wir haben viele Möglichkeiten. Es gibt viele Dinge, die Länder tun können und tun, um die Übertragung zu kontrollieren und Leben zu retten. Wir haben nicht die Wahl, das Virus frei herumlaufen zu lassen oder unsere Gesellschaften abzuschalten.

    Das Virus wird hauptsächlich zwischen engen Kontakten übertragen und verursacht Ausbrüche, die durch gezielte Maßnahmen kontrolliert werden können. – Verhindern Sie verstärkende Ereignisse .- Schützen Sie die Gefährdeten. – Ermächtigen, erziehen und engagieren Sie Gemeinschaften.

    Und bleiben Sie bei den gleichen Maßnahmen, für die wir uns seit dem ersten Tag einsetzen: Fälle finden, isolieren, testen und versorgen sowie deren Kontaktpersonen aufspüren und unter Quarantäne stellen.
    Das ist es, was die Länder jeden Tag beweisen, dass es funktioniert.

    Digitale Technologien helfen dabei, diese bewährten Instrumente des öffentlichen Gesundheitswesens noch effektiver zu machen, wie z. B. mobile Anwendungen zur Unterstützung der Kontaktverfolgung. Mit der deutschen Corona-Warn-App wurden in den ersten 100 Tagen bereits 1,2 Millionen Testergebnisse von den Laboren an die Nutzer übermittelt. Die Aarogya Setu App aus Indien wurde von 150 Millionen Nutzern heruntergeladen und hat den Gesundheitsämtern der Städte geholfen, Gebiete zu identifizieren, in denen mit Clustern zu rechnen ist, und die Tests gezielt auszuweiten. In Dänemark wurden mehr als 2700 Menschen auf
    COVID-19 getestet, nachdem sie über eine mobile Anwendung benachrichtigt worden waren. Und das Vereinigte Königreich hat eine neue Version seiner NHS-COVID-19-App eingeführt, die innerhalb der ersten Woche mehr als 10 Millionen Mal heruntergeladen wurde. Die App warnt die Nutzer nicht nur, dass sie möglicherweise einem positiven COVID-19-Fall ausgesetzt waren, sondern ermöglicht es ihnen auch, einen Test zu buchen und die Ergebnisse zu erhalten, die Orte zu verfolgen, die sie besucht haben, und die neuesten Hinweise auf lokale Einschränkungen zu erhalten. Die WHO arbeitet mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten zusammen, um die Länder bei der Bewertung der Wirksamkeit ihrer digitalen Apps zur Ermittlung von Kontaktpersonen zu unterstützen. Dies ist nur ein Beispiel für die innovativen Maßnahmen, die Länder zur Bekämpfung von COVID-19 ergreifen.

    Es gibt viele Werkzeuge, die uns zur Verfügung stehen: Die WHO empfiehlt Fallfindung, Isolierung, Tests, Mitgefühl, Kontaktverfolgung, Quarantäne, physische Distanzierung, Handhygiene, Masken, Atemwegsetikette, Belüftung, Vermeidung von Menschenmengen und mehr.

    Wir erkennen an, dass einige Länder an bestimmten Punkten keine andere Wahl hatten, als Hausverbote und andere Maßnahmen zu erlassen, um Zeit zu gewinnen. Viele Länder haben diese Zeit genutzt, um Pläne zu entwickeln, Gesundheitspersonal zu schulen, Vorräte zu beschaffen, die Testkapazitäten zu erhöhen, die Testzeiten zu verkürzen und die Versorgung der Patienten zu verbessern.

    Die WHO hofft, dass die Länder je nach der Situation vor Ort gezielte Maßnahmen einsetzen werden, wo und wann es nötig ist. Wir verstehen sehr gut die Frustration, die viele Menschen, Gemeinden und Regierungen angesichts der sich hinziehenden Pandemie und des erneuten Anstiegs der Fälle empfinden. Es gibt keine Abkürzungen und keine Patentrezepte. Die Antwort ist ein umfassender Ansatz, bei dem jedes Werkzeug im Werkzeugkasten zum Einsatz kommt.

    Das ist keine Theorie: Länder haben es getan und tun es heute, mit Erfolg. Meine Botschaft an jedes Land, das jetzt seine Optionen abwägt, lautet: Sie können es auch. Ich danke Ihnen.“

    Also ist es so wie ich vermutete. Es ist hauptsächlich ein moralischer Aufruf das Laufenlassen der Infektion nicht als Strategie misszuverstehen, um Herdenimmunität zu erreichen.

  12. 12 Tricksy 26. Dezember 2020 um 9:50 Uhr

    „Einem gefährlichen Virus, das wir nicht vollständig verstehen, freien Lauf zu lassen, ist einfach (…) keine Option. Aber wir haben viele Möglichkeiten. Es gibt viele Dinge, die Länder tun können und tun, um die Übertragung zu kontrollieren und Leben zu retten. Wir haben nicht die Wahl, das Virus frei herumlaufen zu lassen oder unsere Gesellschaften abzuschalten.“

    Danke für die Info! Da auf diesem Blog, vornehmlich von Phineas, etliche Possts erschienen sind, die genau das Laufenlassen des Virus als richtige Strategie propagiert haben, sei Kehrer für diese Klarstellung (der WHO-Position) gedankt.

    Dass von einer Bekämpfung des Virus dann nicht so recht die Rede sein kann, wenn man diese dem prinzipiellen Weiterlaufen des Kapitalismus unterordnet, das ist die linke Kritik an der WHO (so weit ich das verstanden habe).

  13. 13 Kehrer 26. Dezember 2020 um 11:15 Uhr

    Wahrscheinlich wird sich Phineas noch melden, aber ich glaube nicht, dass Phineas die Infektion einfach laufen lassen will.
    Es gibt ja auch noch andere Maßnahmen.

    Die WHO sieht ja z.b. Hausverbote durchaus als kritisch an, wenn ich das richtig interpretiere. Sie meint, dass manche Länder keine Wahl hatten und es sei ein Mittel, um Zeit zu gewinnen: „um Pläne zu entwickeln, Gesundheitspersonal zu schulen, Vorräte zu beschaffen, die Testkapazitäten zu erhöhen, die Testzeiten zu verkürzen und die Versorgung der Patienten zu verbessern.“

    Ist das denn passiert im Sommer als man sich mit dem ersten Lockdown Zeit erkauft hat? Da muss ich leider sagen, nach meinem Eindruck eigentlich nicht. Was wirklich passiert ist, war dass man sich um Lockerungen gestritten hat. Gesundheitspersonal wurde weiter abgebaut, Krankenhäuser weiter privatisiert. Das einzige was gemacht wurde ist die Förderung von Pharmafirmen, die einen Impfstoff entwickeln. Ich bin sogar der Ansicht, dass der zweite Lockdown regelrecht herangezüchtet worden ist, indem man nach einer mäßigen Erhöhung der Zahlen, die Maximalzahl der Leute die sich treffen konnten sogar ohne Hygienekonzept bei 50 belassen hat, mit Hygienekonzept waren noch viel mehr erlaubt. Man hat die Coronasituation also laufen lassen, bis man schlussendlich wieder nicht die Wahl hatte, „das Virus frei herumlaufen zu lassen“

    Meiner Ansicht ist die Übersetzung oben, die im großen ganzen für einen automatischen Übersetzer sehr gut ist, nicht richtig, vielleicht auch der Satz im original.

    „Aber wir haben viele Möglichkeiten. Wir haben nicht [nur] die Wahl, das Virus frei herumlaufen zu lassen oder unsere Gesellschaften abzuschalten.“

    Die WHO will sagen, Es gibt eine Fülle von Instrumenten und nicht nur zwei.

  14. 14 Nestor 26. Dezember 2020 um 13:54 Uhr

    Ja danke.

    Der Rundbrief der WHO richtet sich offenbar nur gegen das – vor allem von Schwedens Ober-Epidemologen Tegnell – verbreitete Konzept der Herdenimmunität.

    Der von Phineas gepostete Text verdreht das völlig und preist Herdenimmunität durch Impfung an.
    Das ist irgendwie im Trend der deutschsprachigen Medien.

  15. 15 nestormachno 26. Dezember 2020 um 14:45 Uhr

    Da man schon lange nichts mehr von Schweden liest, so habe ich einmal nachgeschaut.

    Die Daten stammen von dieser Website:
    https://platz.se/coronavirus/

    Es sieht so aus, als ob das Virus dort jetzt so richtig Schwung nimmt.

    Die Debatte um die Herdenimmunität läuft noch, soweit ich das den Medien entnehmen kann.
    https://www.heise.de/tp/features/Covid-19-Todesfaelle-Untersuchungsausschuss-setzt-Schwedens-Regierung-unter-Druck-4993577.html

    Da angeblich die Intensivstationen noch nicht überlastet waren, gab es keinen Anlaß, sich etwas anderes zu überlegen. Es ist allerdings erstens nicht ganz klar, was in Schweden als Intensivbett gehandelt wird.
    Außerdem kommt es dort öfter vor, daß man als hoffnunglos eingestufte Fälle lieber „in Würde sterben läßt“. So kann man natürlich auch einer Überlastung vorbeugen.
    Daß es sich dabei nicht immer um Alte handelt, zeigen Berichte dieser Art:
    http://www.pi-news.net/2020/12/schweden-migranten-am-staerksten-von-covid-19-betroffen/

  16. 16 Phineas 26. Dezember 2020 um 17:37 Uhr

    Vor jeder Abwägung über den korrekten Umgang mit pandemischen Bedrohungslagen will ich zusammenfassend und abschließend zumindest auf die sachlich-inhaltlichen Punkte der aktuellen Ereignisse eingehen, die jeder selbst abwägen und anhand verfügbarer Quellen überprüfen kann:

    1. Man kann für jedes Jahr und fast jede x-beliebige Region in einem fest definierten Zeitraum eine Übersterblichkeit konstatieren oder eben nicht. Dies zeigt nur, dass man Daten nicht aus dem Gesamtkontext herausreißen darf. Solche Zahlen sagen weit weniger über die Gefährlichkeit eines Virus aus, sondern mehr über die jeweils spezifischen Bedingungen dort (Qualität des Gesundheitssystems, Prävalenz von weiteren gesundheitlichen Belastungen, multiresistente Krankenhauskeime, Luftqualität, demografische Faktoren etc.).

    2. Was sich festhalten lässt ist, dass es oft gerade dort, wo es sehr drastische Lockdown-Maßnahmen gab – in der Folge auch regelmäßig zu sehr vielen Todesfällen kam. Schon, dass das durchschnittliche Alter der COVID-19 zugeschriebenen Toten ca. 2 Jahre über der natürlichen Lebenserwartung liegt ist ein Indiz dafür, dass es sich hier nicht um eine für breite Bevölkerungskreise besonders schwerwiegende Krankheit handelt auch wenn die Krankheit im Einzelfall natürlich tödlich verlaufen kann (wie unzählige andere saisonale Infektionen auch)

    3. Jedenfalls kann man Vergleichszahlen nicht ohne Referenz beurteilen. Alleine schon aufgrund der Tatsache, dass wir beispielsweise seit 2016 eine um fast 20% gestiegene Population von über 80-Jährigen (und über 90-Jährigen) in Deutschland zu verzeichnen hatten macht eine Erhöhung von Todesfällen wahrscheinlich. Dies muss also bei Betrachtungen mit einbezogen werden.

    4. Auf relativ milde Grippejahre folgen oft relativ hohe Sterbezahlen in einem schweren Grippejahr. Es ist deshalb sinnvoller, sich anzuschauen, ob sich die Mortalität in einem erwartbaren Korridor der letzten 5-10 Jahre bewegt. Das ist aktuell immer noch der Fall. Daran ändern einzelne Monatszahlen überhaupt nichts.
    5. Richtig ist allerdings, dass die Mortalitätsrate für sich genommen auch nur ein Indiz sein kann, weil diese naturgemäß multifaktoriell bedingt ist.

    6. Unter bestimmten Bedingungen – insbesondere bei niedriger Prävalenz von Erkrankungsfällen in der Bevölkerung – können auch Tests mit eine hohen Spezifität und Sensitivität überwiegend falsch positive Testergebnisse hervorbringen. Das hat selbst Spahn mal in einem seiner lichten Momente richtig erkannt und auch geäußert. Prof Martin Haditsch hat das sehr anschaulich in mehreren Videos dargestellt.

    7. Je nach Land waren zwischen 94% und 96% der Corona-Toten schwer gesundheitlich vorbelastet. Da die Letalitätsrate bei Corona in etwa der natürlichen Lebenserwartung entspricht ist es durchaus gerechtfertigt anzunehmen, dass viele der Corona-Toten eben nicht an (jedenfalls nicht hauptsächlich an) Corona, sondern nur im Zusammenhang mit einem positiven PCR-Test gestorben sind. Das heißt nicht, dass es nicht auch Einzelfälle gibt, bei der COVID-19 die ausschlaggebende Krankheit war. Solche Fälle gibt es aber bei allen saisonalen Infektionswellen.

    8. Im Zusammenhang mit Grippewellen kam es auch in früheren Jahren immer wieder zu Überlastungen der Gesundheitssysteme insbesondere dort, wo aufgrund von Sparmaßnahmen oder „Effizienz-Vorgaben“ Krankenhäuser regelmäßig auf hohe Regelauslastung getrimmt wurden. Das ist weder neu, noch hat es etwas mit dem SARS-COV-2 Virus zu tun.

    9. Für Deutschland bestand bisher weder im Frühjahr noch jetzt ein allgemeiner Versorgungsnotstand. Auch Krankenhausbetreiber wie Helios weisen darauf hin, dass es keinen kritischen Notstand gibt, der die andauernde Panikmache rechtfertigt.

    10. Auffällig ist allerdings, dass laut DIVI-Register seit Sommer die Intensivbettenkapaziäten deutlich um mehrere Tausend Betten gesunken sind und nicht in Erwartung einer zweiten Welle erhöht wurden. Das passt irgendwie nicht zusammen.

    11. Prof Ioannidis hat gerade nicht bestätigt, dass es eine allgemeine COVID-19-Letalität gibt, die über der einer Grippe liegt, sondern vielmehr, dass die Letalität massiv überschätzt wurde. Wo eine erhöhte Letalität nachweisbar ist sind spezifische Bedingungen der Grund, die er exemplarisch auch benennt und die noch weiter untersucht werden müssen. Die hohen Zahlen sind nicht virusspezifisch sondern situationsspezifisch. IM Schnitt über alle Länder liegt die Letalitätsrate bm Rahmen einer mittelschweren Grippewelle.

    12. Das CDC hat zudem Zahlen veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass insbesondere für Kinder eine Influenza-Infektion deutlich gefährlicher ist als eine SARS-COV-2 Infektion (ca 3 mal höhere Sterblichkeit durch Influenza)

    13. Die Behauptung, dass Corona-Tote, wie auch die an anderen Todesursachen Verstorbenen, einzeln gemeldet werden und deshalb Fakt sind basiert auf Unkenntnis dessen, worauf die Meldung basiert. In den meisten Ländern basiert die Meldung einzig und allein auf einen zeitlichen Zusammenhang des Todes mit einem positiven PCR-Test – in manchen Ländern reicht sogar die bloße Vermutung. Obduktionen werden kaum gemacht und es gibt keinen einheitlichen QualitätsStandard für die PCR-Tests. Die Vorgaben des Corman-Drosten-Papiers dazu (insbesondere der dort angegebene hohe CT-Wert von 45) führen erwiesenermaßen zu sehr viel fehlerhaft-positiven Fällen.

    14. Dass nach WHO –Definition eine Pandemie besteht liegt einzig und allein daran, dass die WHO im Zuge der (ebenfalls zu Pandemie erklärten) Schweinegrippe die Ausrufung nicht mehr an die Bedingung einer Vielzahl von schweren Erkrankungen und Todesfällen knüpft. Auf der Basis der 2009 geänderten Pandemie-Definition kann praktisch jede weltweite Grippewelle zur Pandemie erklärt werden. Deshalb ist diese Pandemie-Definition völlig unbrauchbar, um eine Gefahr einzuschätzen.

    15. Die offiziellen Zahlen sind meist korrekt werden aber aus dem Kontext gerissen und damit fehlerhaft bzw. grob verzerrt interpretiert. Das gilt für die Vermischung von Testpositiven mit Infizierten, von Infizierten mit Kranken und von solchen die tatsächlich am Virus gestorben sind mit denen, die nur im Zusammenhang mit einem positiven PCR-Test gestorben sind. Die Belegung von Krankenhaus- oder Intensivkapazitäten ohne Vergleich zu anderen (schweren) Grippejahren und ohne Kenntnis der Diagnosen im Einzelnen sagen nichts darüber aus, ob wir es mit einem gesellschaftlichen Notfall zu tun haben.

    16. Die Anzahl der Tests, die Qualität der Tests, die Frage wer getestet wurde hat alles erheblichen Einfluss auf Kennzahlen, die als Auslöser für politische Maßnahmen herangezogen werden. Tatsächlich basierte der erste Lockdown im Frühjahr auf einer Situation, die durch exponentielle Steigerung von Testzahlen geprägt war, während die Infektionsrate zum Zeitpunkt des Lockdowns bereits schon unter 1 gesunken war. Dass in der Wintersaison mit erhöhten Corona- und anderen Grippeerregern zu rechnen ist, ist nicht neu, belegt aber keineswegs die Gefährlichkeit des Virus für breite Kreise der Bevölkerung.

    17. Neu und bedenklich ist, dass im Wesentlichen fast alle politischen Maßnahmen auf einem handwerklich schlecht gemachten, fehleranfälligen und im übrigen nicht einmal standardisiert angewandten PCR-Test basieren während kaum systematisch Daten erhoben und publiziert werden zu tatsächlichen Krankheitsverläufen bzw. schweren Krankheitsverläufen die eindeutig und unter Ausschluss anderer Erreger dem SARS-COV-2 Virus zugeordnet werden können.

    Schöne freie Tage wünsche ich noch…

  17. 17 Nestor 26. Dezember 2020 um 18:49 Uhr

    @Phineas

    Also ich verweise einmal auf zwei frühere Einträge hier, zu den Statistiken zu Covid-109 und zur Sterblichkeit.

    http://nestormachno.blogsport.de/2020/05/10/pressespiegel-komsomolskaja-pravda-ueber-die-statistiken-zur-pandemie/

    http://nestormachno.blogsport.de/2020/08/18/serie-daten-und-statistiken-teil-2/

    Zu manchen der von dir angeführten Zahlen und Behauptungen kann ich nur sagen, daß sie meiner Anscht nach aus den Fingern gesogen sind.
    Es ist irgendwie ermüdend, wenn seit dem Frühjahr immer wieder Leute mit irgendwelchen Zahlen daherkommen, die nicht nachgewiesen sind. Oder sich auf ein einziges Land beziehen, aber auf die ganze Welt angewendet werden.

    Zur Übersterblichkeits-Messung als angeblich genauerer Meßmethode der Todesfälle, die laut meinem 1. oben angeführten Beitrag von der Financial Times aufgebracht und dann von anderen Zeitungen aufgegriffen wurde, ist erstens einmal zu sagen, daß dieses Verfahren sich sehr kaltschnäuzig gegenüber der normalen Sterblichkeit verhält.
    Daß weltweit jede Menge Leute an Krankheiten erkranken und schließlich auch sterben, die vermeidbar oder heilbar wären, ist diesen Medien-Trompeten egal.

    Die Financial Times hat das deswegen gemacht, um unter dem Mantel der Wissenschaftlichkeit die Regierungen verschiedener Staaten, vor allem Rußlands, als Lügner hinzustellen, die die Daten fälschen, um ihre matte Performance in Sachen Pandemiebekämpfung zu beschönigen.
    Damals zeigte man mit dem Finger auf Rußland, heute ist dieses Übersterblichkeits-Zeug das Standard-Argument, wenn irgendwelche Medien ihre eigene Regierung schelten, oder wieder auf andere Länder zeigen wollen.

  18. 18 Kehrer 27. Dezember 2020 um 13:39 Uhr

    zu 2. „Was sich festhalten lässt ist, dass es oft gerade dort, wo es sehr drastische Lockdown-Maßnahmen gab – in der Folge auch regelmäßig zu sehr vielen Todesfällen kam.“ Na weil Lockdownmaßnahmen eben erfolgen, wenn die Test positiv Infizierten steigen. Oder soll damit gesagt sein, der Lockdown sei die Ursache der Toten?

    „Das gilt für die Vermischung von Testpositiven mit Infizierten,“ Soll der Unterschied von den falsch Positiven Herrühren oder ist ein anderer Unterschied gemeint. Ich glaube nicht, dass das rausrechnen der falsch Positiven das Bild wesentlich verändern würde. Der Unterschied von Infizierten und Kranken aber schon.

    Ich würde dir zustimmen darin, dass die ganze Zahlenermittlung unsauber abläuft und daher extra hohe Zahlen produziert werden, die den Lockdown rechtfertigen sollen, die Angst verbreiten sollen, damit der schwarze Peter der Bevölkerung zugeschoben werden kann. Die Bevölkerung soll sich am Riemen reißen, um ein kaputt gespartes Gesundheitswesen zu entlasten. Gleichzeitig soll Impfdruck aufgebaut werden. Dabei sind gar nicht genügend Dosen vorhanden. 10 Millionen bis Ende März, wären 5 Millionen Impfungen. Also 3 Monate für 5 Millionen – wären 48 Monate für 80 Millionen.

    Also Lockdown bis mindestens April, bis es dann wärmer wird.
    Wenigstens Masken kann man jetzt günstig aus China kaufen, meist KN95 Masken, die aber allemal besser sind als die selbst gehäkelten.

  19. 19 Neoprene 27. Dezember 2020 um 14:44 Uhr

    Zu 2: Ja auch hier wieder in den Coronaenticklungen ist Manches mit manchem Anderen korreliert oder Manches kommt ein bißchen später als was Anderes. Daß dem ein ursächlicher Zusammenhang zugrunde liegt, muß in jedem Fall aber erst noch bewiesen werden.
    Wir hier von Phineas unterschwellig zu unterstellen, daß die Todesfälle nur deshalb gestiegen seien, weil es einen Lockdown gegeben hat, halte ich für jedenfalls für grottenfalsch. (Was natürlich noch kein Beweis dafür ist, daß die Todeszahlen eine Folge von zahlreicheren und schweren Erkrankungen an dem Virus gewesen sind, obwohl das wiederum naheliegend ist, jedenfalls naheliegender als Phineas Umdrehung.)

  20. 20 Tricksy 27. Dezember 2020 um 17:17 Uhr

    1. Von dem eisernen Standpunkt her, dass nicht sein kann, was der eigenen Überzeugung zufolge nicht sein darf, leugnen die Querdenker die Gefährlichkeit des Virus. Warum denn sollte Phineas anderer Ansicht sein?

    2. Dass im Kapitalismus einzig die „Volksgesundheit“ im Mittelpunkt der Medizin steht, und das Gesundheitswesen, sozialistisch analysiert, entsprechende kapitalistische Barbareien und Mängel aufweist – lässt sich ja als Diagnose anscheinend sogar in das Fehlurteil verdrehen, dass das Virus selbst dabei eigentlich ganz harmlos wäre.

  21. 21 Kehrer 27. Dezember 2020 um 21:52 Uhr

    Tricksy. 1. Du willst sagen, wenn du schon eine Schublade für Phineas aufziehst, dann hat er auch gefälligst da reinzupassen. Dass Phineas die Gefährlichkeit des Virus nicht leugnet, stört dich gar nicht. Hauptsache das Wort „leugnet“ kommt irgendwo vor. Dann ist er nämlich ein Leugner und damit ist die Diffamierung schon fertig. Da spielt es gar keine Rolle mehr, was er leugnet. Ich muss schon sagen: Sehr tricksy.

    2. Mann muss das Gesundheitssystem nur analysieren um seine Zweckbestimmung, die Volksgesundheit, zu ermitteln. Man braucht dafür keine „sozialistische“ Analyse. Die Kritik am Gesundheitssystem sind auch nicht seine Mängel, sondern sein Zweck. Und die kapitalistischen Barbareien, die geschehen nicht in erster Linie im Gesundheitswesen, sondern in der Ökonomie und der zugehörigen Gesellschaft. Das Gesundheitswesen soll den barbarischen Kapitalismus nur am Laufen halten, indem es die Ausbeutungsobjekte wieder fit macht und neuerdings soll dabei auch noch ein Gewinn gemacht werden, die dummen Lohnabhängigen zahlen es ja mit ihren Krankenkassenbeiträgen. Von einem harmlosen Virus hat hier niemand etwas verlautet, auch Phineas nicht.

  22. 22 Nestor 28. Dezember 2020 um 11:02 Uhr

    @Kehrer

    damit der schwarze Peter der Bevölkerung zugeschoben werden kann. Die Bevölkerung soll sich am Riemen reißen, um ein kaputt gespartes Gesundheitswesen zu entlasten. Gleichzeitig soll Impfdruck aufgebaut werden.

    Ja und nein.
    Es ist natürlich festzustellen, daß man die Verantwortlichkeit und die Kosten auf das p.t. Publikum abwälzen will. Und auch der Impfdruck wird erhöht, weil eine Impfpflicht eben nicht machbar ist.

    Aber die mangelhafte Datenlage ist auch auf Überlastung im Gesundheitswesen, zuwenig Augenmerk auf der Kontaktverfolgung und Unzulänglichkeiten der Datenerfassung zurückzuführen.
    Wogegen ich mich nur wehre, ist, daß die ganze schleißige Info rein auf bösen Willen und ausgeheckte Pläne zurückzuführen ist.
    Das täte der politischen Führung zuviel Ehre in Sachen Planung an.

  23. 23 Kehrer 28. Dezember 2020 um 12:38 Uhr

    Na ja, „böser Wille“, wo gibt es den schon? Selbst Terroristen haben einen politischen und keinen bösen Willen. Böse ist doch bloß die moralische Abwertung der Gegenseite.

    Allerdings kann ich deiner Diagnose „Überlastung“ „wenig Augenmerk“ „Unzulänglichkeiten“ auch nicht zustimmen. Das sind nicht nur ein paar Versäumnisse und Fehler, das hat schon systemische oder politische Gründe.

    Auf die Kontaktverfolgung wird in Deutschland schon wert gelegt. Immerhin wurden die Gesundheitsämter ca. mit 10 000 Mann von der Bundeswehr aufgestockt. Das hat zumindest ein Generalleutnant im TV behauptet. Natürlich sind die Soldaten nicht ausgebildet für diese Tätigkeit, aber sie können ausgebildete Leute freimachen für qualifizierte Tätigkeiten und Nachverfolgung wird nach Anleitung auch ein Bundeswehrsoldat hinkriegen. Bei der Kontaktverfolgung ist es schlicht so, dass die Zahlen zu hoch sind. Die kann man nicht mehr nachverfolgen. Allgemein wird ja gesagt dass Inzidenz 50 die Grenze ist, die man nachverfolgen kann. Beim 5-fachen oder teilweise 10-fachen bräuchte man die 5 oder 10 fache Kapazität. Der Punkt ist doch, dass man das wusste, als die Inzidenzen über 50 stiegen hat man aber nicht reagiert oder mit 4 Wochen Verspätung.

    Die Überlastung im Gesundheitswesen ist wegen der Auslastung, die aus Gewinngründen hoch sein muss, politisch und ökonomisch gewollt. Also da ist schon ein politischer Wille dahinter. Nämlich der die Kosten des Gesundheitswesens niedrig zu halten. Und dass so ein System in Pandemiezeiten praktisch unmittelbar an seine Grenzen stößt, ist so klar wie Kloßbrühe.

    Die Datenerfassung ist auch nicht Unzulänglich, sondern hat teilweise den falschen Zweck. Auch das will jemand. Das z.B. immer die Infizierten, aber nie die tatsächlich Kranken angegeben werden, kann kein Zufall sein, sondern das soll die Leute einschüchtern und aus Angst impfwillig machen. Ein wissenschaftliches Monitoring der Krankheit gibt es gar nicht. Es gibt auch keine zentrale Stelle die die Forschung in verschiedene Richtungen voranbringt. Es wird ja immer noch mit Formulierungen wie, „wir gehen davon aus“ gearbeitet. Man findet als nichts dabei, die Ebene der Vermutung nicht verlassen zu können. Normalerweise müsste das RKI das leisten, aber für die bekannte epidemiologische Holzhammermethode des Lockdown ist Wissenschaft halt gar nicht erforderlich. „Ausgeheckte Pläne“ sind das schon. Bloß halt nicht mehr und nicht weniger als politische Aktionen sonst auch ausgeheckt, bzw. ausgedacht werden.

    Man merkt durch die Vokabel statt „ausgedacht“ oder „geplant“ verwendet man „ausgeheckt“, wie bei einem Streich oder einem Banküberfall. So wird ein Sachverhalt durch die pure Belegung mit einer zweifelhaften Vokabel zur Verschwörungstheorie.

  24. 24 Nestor 28. Dezember 2020 um 21:31 Uhr

    @Kehrer

    Das sind nicht nur ein paar Versäumnisse und Fehler, das hat schon systemische oder politische Gründe.

    Das schon, aber da muß man fragen: Worin besteht das Systemische pzw. die Politik?
    An der Art und Weise, wie sich das Gesundheitswesen mit marktwirtschftlichen Maßstäben messen lassen muß, wird ja nicht gezweifelt.
    Das Außergewöhnliche der Situation wird betont.
    Und die Hoffnung, daß man mit der Impfung wieder weitermachen kann wie bisher.

    Während also das Festhalten an marktwirtschaftlichen Kriterien nicht zur Debatte steht, wird über verschiedene Teile der Bevölkerung eine Geld-Gießkanne unterschiedlichen Ausmaßes ausgeleert und dafür die Verschuldung angekurbelt.

    Insofern ist das alles schon systemisch.

    Aber so richtig wohl ist den Machern dabei nicht, weil ob das gutgeht, läßt sich derzeit nicht absehen.

    Die Unzulänglichkeiten in der Datenerfassung und Verarbeitung sind übrigens auch systemisch und waren schon vor Corona da, weil man oftmals gerne Spielraum hat, um etwas Zahlenkosmetik zu betreiben.
    Das ist bei staatlichen Behörden genauso wie bei privaten Unternehmensbilanzen.

    Bei der Kontaktverfolgung ist es schlicht so, dass die Zahlen zu hoch sind. Die kann man nicht mehr nachverfolgen.

    Eben. Man hätte das machen müssen, als die Zahlen niedrig waren, das wurde auch geschrieben – geschehen ist es nicht.
    Jetzt ist es zu spät.

    Absicht oder Schlamperei?

  25. 25 Nestor 28. Dezember 2020 um 21:41 Uhr

    Zur Impfung wurde heute gesagt, daß in Österreich keine großen Impfzentren wie in Deutschland geplant sind.

    Alles soll klein-klein verlaufen, zu manchen Patienten käme die Impfmannschaft auch ins Haus.

    Bei uns scheint bereits eingeplant zu sein, daß viele nicht wollen. Das kann man dann beschönigen und sieht nicht leere Hallen wie bei den Massentests.

    Es wurde vorsichtig ausgedrückt, daß man ganze medizinische Institutionen und auch Firmen durchimpfen wird, sobald genug Impfdosen da sind und sobald das von dort gewünscht wird.

    Österreich gilt als eine Hochburg der Impfskeptiker, also eine offene Konfrontation werden die Behörden hier nicht riskieren.

    Zur Impfung selber sagt mir eine Verwandte, daß diese Art von Impfung in der Veterinärmedizin bereits üblich ist
    Dabei handelt es sich allerdings um Schlachtvieh, das nur bis zur Schlachtreife durchhalten muß.
    Völlig unbekannt, so meinte sie, ist die Auswirkung dieser Impfung auf die Reproduktionsfähigkeit der Menschen.

  26. 26 Kehrer 29. Dezember 2020 um 0:50 Uhr

    „… wird über verschiedene Teile der Bevölkerung eine Geld-Gießkanne unterschiedlichen Ausmaßes ausgeleert und dafür die Verschuldung angekurbelt.“ Ja, und zwar ohne im Resultat zu wissen, ob nicht doch erhebliche Teile der Wirtschaft bankrott gehen. Der Geldsegen für einige, ist ja keineswegs eine Versicherung, dass nicht doch ein erheblicher Schaden entsteht. Dann gibt es Verschuldung u n d eine geschrumpfte Wirtschaft.

    „Absicht oder Schlamperei?“ Absicht würde auf eine Verschwörungstheorie rauslaufen. Die wollten ja nicht warten bis eine Nachverfolgung nicht mehr geht. Das wäre die Abteilung böser Wille. Das ist also nicht die Antwort.
    Schlamperei ist einfach die übliche Rede von inkompetenten Führern gegen die es nur ein Mittel gibt – kompetente Führer wählen. Das ist also auch Quatsch.

    Die Antwort ist: Es ist zwar Absicht, aber eine andere, die dann solche üblen Folgen zeitigt. Die konkrete Frage war ja, warum wurde bei Inzidenzen über 50 nicht sofort reagiert. Antwort: Weil man politisch keinen Lockdown mehr wollte. Die Politiker denken interessiert und wollten der Wirtschaft nicht noch weiter schaden. Deshalb haben sie ständig über das Maß der Lockerungen diskutiert, um dann am Ende kurz vor Weihnachten den Laden trotzdem großzügig dicht zu machen. Die Alternativen, in denen sich die Politiker rumtreiben sind eben auch systemisch. Um das Kapital zu schützen, muss als Bedingung das Menschenmaterial geschützt werden. Das hat aber eine massive Schädigung der Wirtschaft zur Folge. Das Mittel die Wirtschaft zu schützen, schädigt sie. Deshalb will man sie nicht zu lang mit Lockdown schützen. Lockert man, gehen die Zahlen hoch, was zu Folge hat, dass Nachverfolgung unmöglich wird und ein erneuter Lockdown ausgerufen werden muss.

    Ein Problem sind auch die Epidemiologen mit ihren Rechenmodellen und ihrer Standardwährung „Kontakte“. Es wird hier vorgespiegelt, dass es ein Mittel gibt mit dem man die Krankheit kontrollieren kann. Reduzierung von Kontakten. Also wird gegen hohe Zahlen immer das gleiche Schema gefahren: Kontaktreduktion, im Extremfall Lockdown. Diese Holzhammermethode produziert gar kein Bedürfnis nach Wissen, denn man weiß ja schon was zu tun ist. Ich möchte z.B. mal wissen, warum die Zahlen nicht runter gehen, bei dem langen Lockdown den es jetzt schon gibt. Lag es z.B. an den offenen Schulen? Den offenen Kitas?

    Das ist auch systemisch. Man wusste Lockdown ist nötig, aber einerseits weiß man nicht, was man runterfahren kann ohne die Wirtschaft komplett abzuwürgen. Da wird dann die Gastronomie zugemacht, Alkoholverbote und Sperrstunden ausgesprochen, obwohl das RKI rausgefunden hat, dass die Gastronomie nur sehr gering am Infektionsgeschehen beteiligt ist. Die Schulen bleiben dagegen offen, obwohl man weiß dass sie ein Treiber der Pandemie sind, weil die Eltern arbeiten müssen und die Kindern nicht betreuen können. Alles schlechte Alternativen, die ihren Grund haben in der kapitalistischen Organisation der Gesellschaft.

  27. 27 Wolf 30. Dezember 2020 um 11:03 Uhr

    Hier spricht eine Medizinerin ausführlich über die Impfung:

    https://dlive.tv/p/bitteltv+ZQ8M8_xMR

  28. 28 Nestor 30. Dezember 2020 um 22:08 Uhr

    Danke!

  29. 29 Kehrer 31. Dezember 2020 um 2:48 Uhr

    Hat jemand eine guten Link zu der John Ioannidis Studie, die im Video angsprochen wird. Also nicht die zur Infektionssterblichkeitsrat, sondern die über die Coronamaßnahmen.

    Was ist denn von dem Video von Samuel Eckert zu halten zur Übersterblichkeit in verschiedenen Ländern.

    Außerdem würde mich mal interessieren, warum verdammt nochmal die Zahlen nicht runtergehen. Wenn man dann noch rechnet, dass über die Weihnachtszeit und Neujahr, weniger Test stattfinden, dann stagnieren die Zahlen seit Monaten trotz verschärfter Lockdowns.

  30. 30 Phineas 31. Dezember 2020 um 8:36 Uhr

    @Kehrer

    „Die Vorhersagen aus epidemiologischen Modellierungsstudien haben eine zweifelhafte Erfolgsbilanz, und deren Fehler wurden mit COVID-19 immer deutlicher. Schlechte Dateneingabe, falsche Modellannahmen, hohe Sensitivität der Schätzungen, mangelnde Berücksichtigung epidemiologischer Eigenschaften, geringe bisherige Evidenz für die Auswirkungen verfügbarer Maßnahmen, mangelnde Transparenz, Fehler, mangelnde Bestimmtheit, Berücksichtigung von nur einer oder weniger Dimensionen des Problems, Mangelndes Fachwissen in entscheidenden Disziplinen, Gruppendenken und Mittläufereffekte sowie selektive Berichterstattung sind einige der Ursachen für diese Fehler…

    COVID-19 ist eine große akute Krise mit unvorhersehbaren Folgen. Viele Wissenschaftler haben sich bemüht, Prognosen über ihre Auswirkungen zu erstellen (Holmdahl & Buckee, 2020). Trotz des Einsatzes vieler hervorragender Modellierer, bester Absichten und hochentwickelter Werkzeuge sind die Vorhersagebemühungen jedoch weitgehend gescheitert.

    Schon früh zogen erfahrene Modellierer Parallelen zwischen COVID-19 und der Spanischen Grippe (https://www.imperial.ac.uk/mrc-global-infectious-disease-analysis/covid-19/report-9-impact-of-npis-on-covid-19/. (Zugriff am 2. Juni 2020)), die >50 Millionen Todesfälle mit einem mittleren Sterbealter von 28 Jahren verursachte. Wir alle beklagen den aktuellen Verlust an Menschenleben. Doch mit Stand vom 18. Juni liegt die Gesamtzahl der Todesopfer bei ∼450.000 mit einem Durchschnittsalter von ∼80 Jahren und typischerweise mehreren Komorbiditäten.

    In den USA rechneten brillante Wissenschaftler mit 100.000.000 anfallenden Fällen innerhalb von 4 Wochen (Hains, 2020). Auch die Vorhersagen für den Bedarf an Krankenhäusern und Intensivbetten waren völlig falsch. Öffentliche Entscheidungsträger vertrauten Modellen (manchmal sogar Black Boxes ohne offengelegte Methodik), die eine massive Überlastung der Gesundheitskapazitäten vorhersagten (Tabelle 1) (IHME COVID-19 health service utilization forecasting team & Murray, 2020). Allerdings waren nur sehr wenige Krankenhäuser letztendlich überlastet und das auch nur für ein paar Wochen.

    Die meisten Krankenhäuser unterhielten weitgehend leere Stationen, in Erwartung eines Tsunamis, der nie kam. Die allgemeine Bevölkerung wurde eingeschlossen und in Schreckensalarm versetzt, um die Gesundheitssysteme vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Tragischerweise kam es in vielen Gesundheitssystemen zu schwerwiegenden negativen Folgen, nicht durch Überlastung der COVID-19-Fälle, sondern aus ganz anderen Gründen. Patienten mit Herzinfarkten mieden Krankenhäuser zur Versorgung (De Filippo, D‘Ascenzo, Angelini, et al., 2020), wichtige Behandlungen (z. B. bei Krebs) wurden ungerechtfertigt verzögert (Sud et al., 2020) und die psychische Gesundheit litt (Moser, Glaus, Frangou, et al., 2020).

    Durch den beschädigten Betrieb begannen viele Krankenhäuser, Personal zu verlieren, was ihre Kapazität reduzierte, zukünftige Krisen zu bewältigen (z. B. eine zweite Welle). Mit der massiven neuen Arbeitslosigkeit könnten mehr Menschen ihre Krankenversicherung verlieren. Die Aussichten auf Hungersnöte und die mangelnde Kontrolle anderer Infektionskrankheiten (wie Tuberkulose, Malaria und übertragbare Kinderkrankheiten, bei denen die Impfung durch COVID-19-Maßnahmen behindert wird) sind düster (Ioannidis, 2020, Melnick und Ioannidis, 2020).“

    Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7447267/

  31. 31 Kehrer 31. Dezember 2020 um 11:03 Uhr

    Danke Phineas.
    Anscheinend scheint auch die Grippe dieses Jahr fast ausgestorben zu sein. Offiziell wird das mit dem Lockdown begründet. Wenn es also eine Übersterblichkeit gibt, dann kann man die mit ruhigem Gewissen alleine Corona in die Schuhe schieben. Denn mehr machen die Statistiker ja nicht. Objektiv ist nur die Anzahl der Toten – die Todesursache wird zugeordnet.

    Heute übrigens 32 500 neue Fälle. Als würde es den Lockdown nicht geben. Die Verschärfung des Lockdowns hat gar nichts gebracht. Die Politik hat dafür immer eine einfache Erklärung. Die Leute sind schuld weil sie sich nicht an die Regeln halten. Ich glaube das nicht. Habe aber keine Erklärung. Merkwürdigerweise scheint die Karte mit den Landkreisen weniger rot zu werden.

    Wenn ich mir das obige Video zu den Impfungen anschauen, dann habe ich auch wenig Hoffnung, dass sich die Impfungen in nächster Zeit auf das Impfgeschehen auswirken. Und jede Woche, die der Lockdown aufrecht erhalten wird, zeitigt dramatischere Schäden. Die Killen die Gastronomie und den Einzelhandel und die Existenzen vieler anderer mit.

    Die Politiker sollten ihren Holzhammer mal einpacken und genau schauen, welche Maßnahmen sich wie genau auswirken.
    Das geht natürlich nur mit Monitoring. Aber das Monitoring wird eben durch Hochrechnung und Modelle ersetzt, weil das billiger ist, weil man dazu Annahmen und keine empirischen Daten braucht, die man mühsam sammeln müsste.

    https://interaktiv.morgenpost.de/corona-deutschland-intensiv-betten-monitor-krankenhaus-auslastung/
    Schaut euch diese Grafik mal an. Von der Berliner Morgenpost, also relativ unverdächtig Stimmung machen zu wollen.
    1. Seit Mai sank die Zahl der Intensiv Betten und die Zahl der Reserve – mitten in der Pandemie wird offenbar die Intensivmedizin abgebaut.
    2. Die Auslastung der Betten bleibt ungefähr seit Mai gleich. Nur ein ganz geringer Anstieg im Dezember. Das heißt die Auslastung ist ein ökonomischer Wert. Die wird gesteuert und hergestellt, um profitabel zu arbeiten.
    3. Innerhalb der gesamt Auslastung nehmen die Covid-Patienten einen größeren Anteil ein, seit die Fallzahlen im Herbst wieder gestiegen sind. Würde mich mal interessieren, wie die Grafik in einem Grippejahr aussieht.

    Eigentlich unfassbar, dass eine ganze Ökonomie für die Profitabilität einiger Krankenhäuser in Geiselhaft genommen wird.

  32. 32 Nestor 31. Dezember 2020 um 13:50 Uhr

    Also die Sache mit den Krankenhäusern stellt sich mir inzwischen wie folgt dar:

    Seinerzeit, im Frühjahr, rechnete man – also die Entscheidungsträger – mit einer Riesenwelle an Erkrankten – Stichwort Bergamo und New York – und baute Messezentren um und fegte Sanatorien durch Verlegungen leer.
    Wo nichts geschehen ist – und vermutlich auch nicht wird – ist die Erhöhung der Intensivbetten.
    Normalbetten kann man nämlich schnell vermehren, Intensivbetten nicht – sowohl wegen der Ausrüstung als auch wegen des Personals.

    Inzwischen hat sich die Bettenpolitik dahingehend geändert, daß man die Kranken auf eigenen Stationen in den Krankenhäusern betreut und nicht in eigenen, dafür extra geschaffenen Einrichtungen.

    Die Sekundär-Corona-Toten gibt es natürlich, also Leute, die abgewiesen wurden, deren Behandlungen verschoben wurden oder die sich nicht ins Krankenhaus getraut haben, und das eben nicht derblasen haben.

    Was die Grippe betrifft, so werden vermutlich auch Leute, die „normale“ Grippe haben, als Corona-Patienten behandelt, weil die Tests nicht so verläßlich sind.
    Aber die normale Grippe scheint auch nicht so ohne zu sein, wie die bisherigen Grippe-Toten zeigen.

    Das Problem ist, daß es ein WHO-Protokoll gibt, wie Corona-Patienten zu behandeln sind, und da kann es schon sein, daß falsch diagnostizierte Grippepatienten überbehandelt werden und deswegen abnibbeln oder schwerere Verlaufsformen haben als sein müßte.

    „Die Profitabilität einiger Krankenhäuser“ – hmmm, das erscheint mir verharmlosend.

    Es geht schon darum, daß das ganze Gesundheitswesen nicht als Versorgungsleistung des Staates für die Bevölkerung, sondern als eine Geschäftssphäre für diverse Firmen aus dem Medizinbereich hergerichtet worden ist, und inzwischen auch für verschiedene private Betreiber von Krankenhäusern und Altersheimen eine Goldgrube sein oder werden will, und das fängt nicht mit Corona an.
    Das ist übrigens der Hintergrund für das, was m.E. fälschlich als „Kaputtsparen“ bezeichnet wird, weil da wird nicht bloß „gespart“, sondern soll etwas profitabel laufen – was dafür ganz ungeeignet ist.

    Mir erscheint auch die ganze Impf-Hysterie, die jetzt verbreitet wird, von der Sehnsucht getragen zu sein, an diesen Pfeilern nicht rütteln zu müssen.

  33. 33 Kehrer 31. Dezember 2020 um 14:53 Uhr

    „einige“ Krankenhäuser im Verhältnis zu dem gigantischen Schaden, der in der Gesellschaft verursacht wird. Natürlich waren da alle Krankenhäuser gemeint, die aber im Verhältnis zu allem übrigen nur „einige“. Der Gegensatz war „einige Krankenhäuser“ – „ganze Ökonomie“. Was du über das Gesundheitswesen als Geschäftssphäre sagst, teile ich natürlich vollumfänglich.

    Gerade wieder spricht Günter Jauch mit Hendrik Streek in „Menschen 2020″ oder so. Einfach widerlich. Ich kann da schon nicht mehr zuhören, wie alle die nicht auf der dummen Regierungslinie liegen, als Verschwörungstheoretiker, „angebliche“ Querdenker, und Aluhüte diffamiert werden. Und es wird so getan, als hätte die Regierung die Wissenschaft auf ihrer Seite und alle anderen wären Idioten und kleine Kinder, die es nicht einsehen. Und ausgerechnet von denen, die nicht diskutieren wollen wird gesellschaftliche Debatte angemahnt. Dann legt der Jauch noch einen drauf und fragt den Streek was er von Ausgangssperren hält, die doch jetzt sein müssten weil die Zahlen nicht runtergehen und einige Ministerpräsidenten würde auch so denken.

    Sagt der Streek: Man müsse eher dafür sorgen, dass die existierenden Maßnahmen strikt eingehalten werden. Warum sagt der nicht klar. Eine Ausgangssperre bringt nichts. Die sind alle verrückt geworden. Man wird doch nicht krank vom draußen sein, vom Ausgang aus dem Haus oder der Wohnung. Die sind doch nicht ganz dicht. Da ist überhaupt kein Bezug zu COVID 19 mehr da. Solche Leute haben bloß noch Gewalt und Disziplinierung im Kopf. Da merkt man was das epidemiologische Denken anrichtet. Sind die Zahlen hoch, muss der Holzhammer her. Dann wird draufgehauen und am Ende wundert man sich nicht, dass es nichts nutzt, sondern die einzige Konsequenz ist noch mehr mit dem Holzhammer draufzuschlagen, was die Sache nur noch schlimmer macht. Herr lass Hirn regnen.

    Zur Grippe: Schaut euch mal diese Grafik an:
    https://www.mdr.de/wissen/grippewelle-influenza-winter-fieber-husten-arztbesuch-sachsen-anhalt-thueringen-100.html
    In Zahlen: gemittelt seit der 40sten Kalenderwoche um den Faktor 13 weniger Grippefälle als 2019. 2849(2019):221 (2020)
    auch die Grafik ist schön.

    „Mir erscheint auch die ganze Impf-Hysterie, die jetzt verbreitet wird, von der Sehnsucht getragen zu sein, an diesen Pfeilern nicht rütteln zu müssen.“ Ja, aber nicht nur die Imp-Hysterie ist von der Sehnsucht nach der Profitablen Normalität vor Corona getrieben. Der Lockdown, die Kontaktbeschränkungen ja auch. Gleichzeitig merken sie aber dass das Impfen erstmal nichts bringen wird. z.B. sind in Deutschland nicht genügend Impfdosen verfügbar. Während Israel für 9 Millionen 5 Millionen Dosen hat, hat Deutschland für 83 Millionen ungefähr genauso viel. Spahn sagt dazu, das seien Anlaufschwierigkeiten. Aber selbst wenn wie Spahn verspricht später 300 000 Dosen am Tag verabreicht werden können, braucht man 83 000 000 : 150 000 (man braucht ja zwei Dosen für eine Impfung) Dann muss man 533 Tage impfen bis alle geimpft wären. Also wird sich an der Situation durch das Impfen zunächst gar nichts ändern und im Herbst, wenn die Zahlen wieder ansteigen, wird sich entschuldigt werden: Man hätte nicht schnell genug geimpft.

  34. 34 Nestor 31. Dezember 2020 um 15:04 Uhr

    Das mit der Grippe hat mir auch jemand in Portugal gesagt, dort könnte man eine ähnliche Graphik erstellen.

    Aber was sagt das aus?
    1. Entweder die gewöhnlichen Grippeviren kommen nicht zum Zug, weil das Coronavirus dominanter ist..
    2. Oder viele gewöhnliche Grippe-Kranke werden als Covid-19-Kranke diagnostiziert.
    3. Ich verstehe davon nicht viel, vielleicht greife ich hier daneben.
    Aber es wird gesagt, das Coronavirus sei nicht ausreichend isoliert.
    Wäre es möglich, daß es mit einem normalen Grippevirus sozusagen im Gepäck reist?

    Wobei die obige Kurve, wie ich immer erwähne, ja auch in Sachen Grippe andere Maßnahmen angemessen erscheinen lassen hätte, als bloße Impf-Aufrufe.

  35. 35 Kehrer 31. Dezember 2020 um 15:15 Uhr

    Na klar. Der Lockdown wirkt natürlich gegen alle Infektionskrankheiten gleichermaßen. Weil er so unspezifisch gegen alles hilft, macht man ihn ja. Aber dass viele Grippe-Kranke als Covid-Kranke diagnostiziert werden, stimmt natürlich auch. Ich glaube ich hab auch gelesen, dass die Spezifität des PC-test abnimmt, wenn andere Coronaviren ins Spiel kommen. Zudem gibt es Prämien für Covidkranke.

    „Wäre es möglich, daß es mit einem normalen Grippevirus sozusagen im Gepäck reist?“ Ich weiß nicht wie du dir das vorstellst mit dem „Gepäck“. Dass sich der Coronaviraus an das Grippevirus andocken kann glaube ich nicht. Was für einen Vorteil sollte das haben für das Virus?

  36. 36 Nestor 31. Dezember 2020 um 15:44 Uhr

    Eine der Verlaufsformen bei der Spanischen Grippe war, daß sich auf eine Virus-Infektion eine Pneumokokken-Infektion draufsetzte, einen Lungenentzündung dazukam und das war dann der Exitus.
    So Fälle gibt es jetzt bei Corona-Infizierten auch.
    Eine Frau hier im Nachbarort, die über eine Woche mit CV im Krankenhaus war, hat gemeint, sie hat das nur durchgestanden, weil sie gegen die Pneumokokken geimpft war.
    (Die Pneumokokken sind Bakterien, die Impfung dagegen ist angeblich bewährt.)

    Ich verstehe es nicht, warum manche Kritiker so darauf beharren, daß das Coronavirus nicht „isoliert“ oder „nicht eindeutig festgestellt“ sei. Aber vermutlich ist da der Verdacht da, daß es mit anderen Erregern, was auch immer, sozusagen zusammenarbeitet.

  37. 37 Nestor 31. Dezember 2020 um 15:55 Uhr

    Bis zum Herbst wird sich ja wohl herausgestellt haben, was die Impfung leistet, ob sie wirklich immunisiert, was sie für Nebenwirkungen hat usw.
    Es ist gar nicht schlecht, wenn da manche Staaten da so vorpreschen …

  38. 38 Kehrer 31. Dezember 2020 um 20:27 Uhr

    Ach so hast du das gemeint. Ja das kommt oft vor. Das Immunsystem ist durch einen Virus geschwächt und dann haben Bakterien leichtes Spiel. Deshalb bekommt man bei Grippe auch Antibiotika. Denn Antibiotika wirken ja nicht gegen Viren, sondern nur gegen Bakterien. Die Antibiotika sollen etwaige Infektionen mit Bakterien bekämpfen.

    „Ich verstehe es nicht, warum manche Kritiker so darauf beharren, daß das Coronavirus nicht „isoliert“ oder „nicht eindeutig festgestellt“ sei.“ Das habe ich mich auch gefragt.
    Meines Wissen kann man das Coronavirus sehr wohl vermehren und wenn man es vermehren kann, kann man es auch nachweisen.

    Von den zigTausend Virologen wird ja wohl einer geprüft haben, ob die Kochschen Postuate erfüllt sind.

    „Koch’sche Postulate, Henle-Koch’sche-Postulate, von Robert Koch (1843 – 1910) aufgestellte Postulate, die in ihrer Gesamtheit erfüllt sein müssen, um zu beweisen, dass ein obligat pathogener Mikroorganismus der Erreger einer Infektionskrankheit ist. Danach muss der Erreger regelmäßig im erkrankten Organismus nachgewiesen werden können und in vitro in Reinkultur angezüchtet werden können. Weiterhin muss sich bei einer experimentellen Infektion eines empfänglichen Makroorganismus mit einer Reinkultur des Erregers die typische Krankheit ausbilden, und der Erreger muss sich aus dem experimentell infizierten Makroorganismus wieder in Reinkultur anzüchten lassen.“

    Beim Menschen wird so ein Nachweis schwierig sein, weil unethisch aber Tiere können die Krankheit ja auch kriegen.

  39. 39 Phineas 31. Dezember 2020 um 21:19 Uhr

    Auf hauchdünnem Eis:

    „…

    Bereits in den sehr frühen Tagen der Erforschung von Krankheitserregern wusste man schon um das Dilemma von „Entdeckungen“ bei denen eigentlich nichts entdeckt wurde. Daher wurden die vier „Koch’schen Postulate“ als Goldstandard des Erregernachweises festgelegt. Diese von Robert Koch festgelegten Postulate stellen sicher, dass man nicht im wissenschaftlichen Entdeckungseifer den Wald vor lauter Sägespänen nicht mehr sieht. Sie müssen bei einem „echten“ Erregernachweis erfüllt sein, ansonsten gilt der Nachweis als nicht erbracht. Sie sollen hier in Kurzform dargestellt werden:

    Das erste Postulat besagt, dass der mutmaßliche Erreger immer mit der angeblich von ihm ausgelösten Krankheit assoziiert sein muss. Das bedeutet, dass in jedem Fall der Krankheit der Erreger vorhanden sein muss, in gesunden Individuen hingegen der Erreger nicht vorhanden sein darf.

    Das zweite Postulat konzentriert sich auf seine isolierte Reinform. Der mutmaßliche Erreger muss in Reinkultur gezüchtet werden. Gelingt es nicht, den Erreger unter Laborbedingungen zu züchten, die denen in seinem bevorzugten Wirtsorgan entsprechen, und ihn vollständig von anderen Organismen zu isolieren, so gilt der Nachweis des Erregers als nicht erbracht.

    Das dritte Postulat fordert, dass der in Reinkultur gezüchtete und vollständig isolierte Erreger in einem gesunden Wirtsorganismus wieder exakt die Krankheit auslösen muss, die ihm zugeschrieben wird. Gelingt dies nicht, ist der Nachweis nicht erbracht.

    Das vierte Postulat schließlich ist die Gegenprobe. Nachdem der gezüchtete Erreger im gesunden Wirtsorganismus wieder die betreffende Krankheit ausgelöst hat, muss er erneut isoliert werden können und mit dem Ursprungserreger identisch sein.

    Nur dann, wenn alle diese Bedingungen erfüllt sind, gilt ein Erreger als nachgewiesen. Im ersten Nachweis von Wuhan betreffend Sars-Cov-2 wurde kein einziges der Koch’schen Postulate erfüllt, es war eine reine Rekonstruktion. Neben dem ersten Pseudonachweis vom Januar 2020 in Wuhan wurden noch weitere Nachweisversuche für Sars-Cov-2unternommen.

    Insgesamt gibt es vier weitere Studien, die einen
    angeblichen Nachweis geführt haben wollen, sämtliche dieser angeblichen Nachweisstudien waren gentechnische Rekonstruktionsverfahren (1 bis 4).

    Auf die Nachfrage von Torsten Engelbrecht, einem preisgekrönten Journalisten, und dem unabhängigen Forscher Konstantin Demeter haben alle Autoren der oben genannten Studien schriftlich bestätigt, dass in ihren Einlassungen die Koch’schen Postulate nicht erfüllt wurden. Mehr noch, sie räumten ein, dass sie keinen Beweis dafür hätten, dass das zur Rekonstruktion des Sars-Cov-2-Genoms verwendete RNA-Material virenähnliche Partikel oder Zelltrümmer, rein oder unrein, oder virale Partikel jeglicher Art waren.
    Mit anderen Worten: Alle haben rote Feuerwehrautos aus einem Haufen bunter Legosteinchen gebaut.

    Der erfahrene Virologe Charles Calisher hat ebenfalls weltweit alle je veröffentlichten Studien auf die Frage hin untersucht, ob Sars-Cov-2 jemals in Reinform isoliert und als replikationsfähiges Wildvirus nachgewiesen wurde. Die Antwort dazu lautet: Nein. Seit dem ersten Tag der „Pandemie“ wurde weltweit noch kein einziger echter Nachweis für Sars-Cov-2 erbracht.
    Bislang ist Sars-Cov-2 lediglich eine Theorie, ein Phantombild eines angeblichen Erregers, nichts weiter. Alle bisherigen „Nachweise“ waren keine Nachweise, sondern gentechnische Rekonstruktionen. In keinem Fall wurde auch nur das erste Koch’schen Postulat eingehalten, geschweige denn alle vier. Weltweit existiert kein Experiment und keine Studie, die einen Kausalzusammenhang zwischen Sars-Cov-2 und der angeblich von ihm ausgelösten Krankheit Covid-19 unter Einhaltung der wissenschaftlichen Grundsätze des Erregernachweises belegen würde.

    …“

    https://www.rubikon.news/artikel/auf-hauchdunnem-eis

    Inzwischen scheint die Pharmaindustrie die Endredaktion bei Wikipedia übernommen zu haben. Missliebige Experten werden gelöscht und Artikel umgeschrieben, damit sie mit der Regierungspolitik übereinstimmen.
    Wikipedia macht aus einer zwingenden Bestimmung eine “Kann-Bestimmung“.
    Wikipedia gibt keinerlei Grund oder Forschung an, die diese Veränderung der Robert-Koch-Postulate rechtfertigt.

    „Koch’sche Postulate umgeschrieben:

    https://qpress.de/2020/12/28/irland-restlos-irritiert-sars-cov-2-nicht-auffindbar/

  40. 40 Kehrer 01. Januar 2021 um 14:25 Uhr

    Was ist hiermit?
    oder hiermit
    oder hier

    Einfach „Isolat covid 19 Erreger“ googeln.

  41. 41 Phineas 01. Januar 2021 um 16:44 Uhr

    Genau deshalb verwies ich auf die verlinkten Beiträge.

  42. 42 Kehrer 01. Januar 2021 um 18:47 Uhr

    Die verlinkten Beiträge habe ich gelesen, halte sie aber für fragwürdig. Wenn ich mir z.B. den Abschnitt anschaue: „Selbst das RKI gibt sich irritiert“ – und lese dann die Anfrage und die Antwort des RKI, dann sind dort einige Links angegeben. Und weil die Anfrage von unterschiedlichen Leuten anscheinend zigmal gestellt wurde, hier nochmal eine weiter Antwort des RKI
    https://fragdenstaat.de/anfrage/nachweise-fur-sars-cov-2-und-definition-der-mit-sars-cov-2-infizierten/

    Was ist mit den Isolaten des Uniklinikums Düsseldorf – alles fake?

    „Zellkultur
    Die Vermehrung des Virus zu Forschungszwecken in einer Zellkultur ist unter anderem in China, Australien, Frankreich, Deutschland und den USA gelungen.[19][271][272][273][274] Die chinesischen Wissenschaftler verwenden hierbei Epithelzellen des menschlichen Atemtrakts, die das mehrschichtige mukoziliäre Epithelgewebe (Flimmerepithel) simulieren, ebenso werden die Zelllinien Vero E6 und Huh-7 (isoliert aus humanem Leberkarzinom) eingesetzt.[19][108]“ Wikipedia SARS-CoV-2

    Bei Henle-Koch-Postulate steht übrigens jetzt wieder was anderes als in dem Artikel behauptet wird.
    „Allerdings setzen diese strengen Kriterien sehr enge Grenzen; so müssen in manchen Fällen nicht alle Forderungen zwingend erfüllt sein, damit ein ätiologisches Agens zutreffend als Krankheitserreger bezeichnet werden kann,[1] wie schon Koch 1890[2] darlegte. Zur Zeit ihrer Formulierung waren wichtige Erkenntnisse moderner Infektiologie – beispielsweise zu Viren und zu symptomfreien Krankheitsüberträgern wie etwa Dauerausscheidern – noch unbekannt.“ Also im allgemeinen gelten sie, außer in „manchen Fällen“, wo nicht alle Postulate erfüllt sein müssen.

  43. 43 Phineas 01. Januar 2021 um 22:43 Uhr

    „Die verlinkten Beiträge habe ich gelesen, halte sie aber für fragwürdig.“

    Alles vorläufige Wissen und alle Sichten und Annahmen diesbezüglich sind fragwürdig und deswegen auch permanent auf dem Prüfstand stehend. Fragwürdig ist doch aber nicht nur der in den verlinkten Beiträgen begründete Zweifel an der Lauterkeit von Wissenschaftlern, die nun meinen die „Koch’schen Postulate“ in die Tonne treten zu können, weil ihnen im Falle Covid 19 eine gentechnische Rekonstruktion so urplötzlich als „Nachweis“ auszureichen scheint!

    Irish Government Admits: COVID-19 Does NOT Exist
    Published on December 26, 2020

    Written by Gemma O‘Doherty

    https://principia-scientific.com/irish-government-admits-covid-19-does-not-exist/

  44. 44 Kehrer 02. Januar 2021 um 2:40 Uhr

    Wer will die Kochschen Postulate in die Tonne treten? Bloß weil in einem Wikipedia Beitrag am 1. Juli 2020 mal Kurzzeitig stand, dass die Kochschen Postulate „nicht zwingend erfüllt sein müssen um einen Microorganismus als Krankheitserreger zu bezeichnen.“ Das ist nun mal bei der Wikipedia so, dass sie jeder editieren kann und dann auch mal was falsches durchrutscht. Im aktuellen Eintrag ist das präzisiert. Und darauf verwiesen, dass das auf Robert koch zurückgeht. Also werden die Kochschen Postulate nicht generell in die Tonne getreten. Und das mit der gentechnischen Rekonstruktion, scheint ja auch auf einem Missverständnis bzw. auf einer Falschinterpretation zu beruhen.

    Der Virus existiert auf jeden Fall. Oben habe ich Links mit Bildern gepostet. Er wurde auch schon mehrfach isoliert. Das kann man den Links auch entnehmen. Zweifelhaft ist höchstens, dass der Nachweis geführt wurde dass dieses Virus zweifelfrei Covid 19 verursacht, also dass die Kochschen Postulate erfüllt sind.

    Zu der angebliche Aussage der irischen Regierung, dass das Covid19 Virus nicht existiert, aus der von dir verlinkten Seite zwei Übersetzungen. Die erste ist mit Marker gelb hervorgehoben.

    „A head to whom a Foi request ist made may refuse to grant the request where – the record concerned does not exist or cannot be found after all reasonable steps to acertain its wherabouts have been taken.“

    „Ein Leiter, an den ein Foi-Antrag gestellt wird, kann den Antrag ablehnen, wenn – der betreffende Datensatz existiert nicht oder kann nicht nach allen angemessenen Schritten gefunden werden um festzustellen, wo sich das befindet.“

    „Following consultation with my Colleagues, both from the scientific an medical areas of HPSC can confirm that we would hold no records in relation to your request. These are the reasonable steps I have taken to ascertain the wherabouts or existence of such records and unfortunately i must inform you th haing undertaken these searches were unable to locate the records in question. I am satisfied that als reasonable steps have been taken to locate the records you have requested an must refuse therfore your request under Section 15.“

    „Nach Rücksprache mit meinen Kollegen können sowohl aus dem wissenschaftlichen als auch aus dem medizinischen Bereich von HPSC bestätigen, dass wir in Bezug auf Ihre Anfrage keine Aufzeichnungen führen würden. Dies sind die angemessenen Schritte, die ich unternommen habe, um den Verbleib oder das Vorhandensein solcher Aufzeichnungen festzustellen, und leider muss ich Sie darüber informieren, dass diese Suchanfragen die betreffenden Aufzeichnungen nicht finden konnten. Ich bin davon überzeugt, dass auch angemessene Schritte unternommen wurden, um die von Ihnen angeforderten Aufzeichnungen zu finden, und dass Ihre Anfrage gemäß Abschnitt 15 abgelehnt werden muss.“

    Die sagen also bloß, dass sie keine Datensätze, Dokumente oder Aufzeichnungen (records) haben, die die Anfrage beantwortet und sie deshalb abgelehnt wird. Das ist eine höfliche Form „leck mich am Arsch“ zu sagen. Und das wird aufgeblasen zu der Aussage, dass Covid 19 nicht existiert.

  45. 45 Phineas 02. Januar 2021 um 8:41 Uhr

    Wie auch immer. Auf jeden Fall soll ja durch die Maßnahmen der Bundesregierung und der Länder ab Mitte März 2020 auch in Deutschland die gute alte Grippe so gut wie ausgerottet sein. Wer 2019 noch an Grippe erkrankt war, der soll 2020 entweder gesund oder Corona-positiv sein. Der hat keine Grippe sondern Covid-19. Und wenn er stirbt, dann an Corona oder wenigstens mit Corona. Grippe gibt’s nicht mehr. Hurra und Prost Neujahr!

    https://www.who.int/influenza/gisrs_laboratory/flunet/charts/en/

  46. 46 Crissy 02. Januar 2021 um 9:18 Uhr

    … was für langweiliger und dummer Stuss …

    Nulll Erkenntnis über Grippe, null Erkenntnis über Covid, null Erkenntnis über das kapitalistische Gesundheitswesen.

    Da sind mir ja sogar die Zeugen Jehovas mit ihrem penetrantem „Wachturm“ lieber. Deren ideologischer Schwachsinn besteht wenigstens nicht nur in einer einzigen Lüge, dass es Covid gar nicht geben täte würde ….

    https://www.nau.ch/news/schweiz/coronavirus-zeugen-jehovas-setzen-auf-briefe-statt-hausbesuche-65734546

  47. 47 Kehrer 02. Januar 2021 um 10:39 Uhr

    „… was für langweiliger und dummer Stuss …“ Zu deiner Unterhaltung wurde der Blog hier sicher nicht geschaffen.

    Kannst du vielleicht mal ein Argument sagen Crissy. Oder uns etwas von deiner reichen Erkenntnis über Grippe, Covid und das kapitalistische Gesundheitswesen mitteilen.

    Es ist nämlich durchaus ein Unterschied, ob man Leute in eine Schublade packt (Coronaleugner) und beschimpft oder ob man sich mit Argumenten, um ihre Widerlegung bemüht.

    „Deren ideologischer Schwachsinn besteht wenigstens nicht nur in einer einzigen Lüge, dass es Covid gar nicht geben täte würde ….“ Soweit ich deinen Link gelesen habe, glauben die Zeugen gar nicht, dass es Corona nicht gibt. Sie nehmen die Pandemie nämlich als Vorboten einer drohenden Zeitenwende. Wo hast du das her, dass die Zeugen Coronaleugner wären? Oder wolltest du Phineas einfach plump mit dem Sektenvorwurf belegen, was die Zeugen übrigens rein rechtlich in Baden-Württemberg gar nicht mehr sind.

  48. 48 Kehrer 02. Januar 2021 um 10:59 Uhr

    „Wer 2019 noch an Grippe erkrankt war, der soll 2020 entweder gesund oder Corona-positiv sein. Der hat keine Grippe sondern Covid-19. Und wenn er stirbt, dann an Corona oder wenigstens mit Corona. Grippe gibt’s nicht mehr. Hurra und Prost Neujahr!“

    Ja. Ein wenig merkwürdig ist das schon, dass der Lockdown so gut gegen Grippe wirkt aber so schlecht gegen Corona. Den vom RKI ermittelten Fallzahlen kann man nicht trauen. Sie dienen eher der Verschleierung eines nach Profitgesichtspunkten reorganisierten und daher überlasteten Gesundheitswesens als den Verlauf der Pandemie zu dokumentieren.

    Der ganze Coronamechanismus (Fallzahlen-Lockdown) gehört abgeschafft, einer Neubewertung oder Revision unterzogen. Man muss beim Gesundheitswessen anfangen, also bei den wirklich Kranken und von Corona geschädigten. Ein einheitlicher Teststandard muss her. Forschen ob Testpositive tatsächlich ansteckend sind. Wenn ja, müssen Testpositive in Quarantäne. Und dann quasi von unten nach oben Maßnahmen zu Eindämmung beschließen, deren Wirkung dann auch wissenschaftlich überprüft werden muss. Und wenn sie nicht wirken, werden sie wieder aufgehoben.

    Nicht dieser unsägliche Lockdown, der alles schädigt nur um Kontakte zu reduzieren, damit zweifelhafte Testpositiv Zahlen nach unten gehen.

  49. 49 Wolf 02. Januar 2021 um 11:04 Uhr

    Wissenschaftler sind tief gespalten, und kaum einer versteht die Logik der polit- ökonomischen Entscheidungen

    1. Prof. Dr. Michael Esfeld, Wissenschaftsphilosoph an der Universität von Lausanne und selbst Mitglied der Leopoldina hat den Präsidenten der Leopoldina, Herrn Prof. Haug, mit Protestnote vom 8. Dezember 2020 aufgefordert, die Stellungnahme der Leopoldina, mit der u.a. ein harter Lockdown gefordert wird, zurückzuziehen. Darin heißt es:

    „Innerhalb des engeren Kreises der Experten von Virologie und Epidemiologie ist die Strategie zum Umgang mit der Ausbreitung des Coronavirus umstritten. Der Seite von Virologen und Epidemiologen, die scharfe politische Maßnahmen fordern, steht eine andere Seite von Virologen und Epidemiologen gegenüber, die mit Gründen einen nur auf die Risikogruppen fokussierten Schutz empfehlen, ausgedrückt zum Beispiel in der von führenden Medizinern verfassten Great Barrington Declaration.

    Im weiteren Kreis der Wissenschaftler ist höchst umstritten, ob der Nutzen scharfer politischer Maßnahmen wie ein Lockdown die dadurch verursachten Schäden aufwiegt – und zwar Schäden an zukünftigen Lebensjahren, die in Deutschland und anderen entwickelten Ländern infolge eines Lockdown verloren gehen, Todesfälle durch einen erneuten Anstieg der Armut in den Entwicklungsländern usw. Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Studien, gemäß denen die verlorenen Lebensjahren den maximal erreichbaren Nutzen geretteter Lebensjahre um ein Vielfaches übersteigen werden.“

    https://2020news.de/aufforderung-zum-rueckzug-der-leopoldina-stellungnahme/

    2. Prof. Sucharit Bhakdi spricht mit Dr. Thomas Ly.
    Prof. Bhakdi konstatiert:

    „Das ist das Ende der medizinischen Welt, wie sie sein sollte. […] Die Ärzteschaft ist in zwei Parteien gespalten – und diese Trennung ist unüberbrückbar!
    Weil auf der einen Seite sind das die, die bereit sind, die Menschenrechte zu verletzen und die bürgerlichen Freiheiten zu beschneiden. Und auf der anderen Seite da sind wir und wir sind nicht dazu bereit. Das ist der Kern des Problems.“

    https://www.youtube.com/watch?v=XgAiUj40xlE&feature=youtu.be

  50. 50 Wolf 02. Januar 2021 um 12:12 Uhr

    Prof. Bhakdi über die Great Barrington Declaration bei Bittel- TV am 24. 12. 2020:

    https://dlive.tv/p/bitteltv+jrb-ucbMR

    Die Deklaration (unterschrieben von rund 50.000 Wissenschaftlern und Ärzten) hier auch auf deutsch:

    https://gbdeclaration.org/die-great-barrington-declaration/

  51. 51 Nestor 02. Januar 2021 um 12:26 Uhr

    @Crissy

    Bitte dergleichen Pöbeleien unterlassen, künftige Postings dieser Art werden von mir entfernt.

    Was die Kochschen Postulate angeht, so erinnere ich daran, daß sie von Leuten erstellt wurden, die das Virus nicht kannten.

    Die damaligen Mediziner, die nach Erregern forschten, verwendeten den Porzellanfilter als feinstes Filtermedium, um Erreger abzufangen. Die Bakterien blieben hängen, die Viren gingen durch.

    Die Spanische Grippe war im Grunde der „turning point“, wo klar war, daß es noch etwas geben muß, was sie nicht kennen. Zunächst wurde nach einem Influenza-Bazillus geforscht, aber angesichts der Wirkungslosigkeit der Gegenmaßnahmen und auf dieser falschen Annahme beruhenden Impfungen setzte sich die Erkenntnis durch, daß es noch etwas Kleineres geben muß.
    Die Viren wurden erst in den 30-er Jahren als solche identifiziert, als das Elektronenmikroskop erfunden und eingesetzt wurde.
    Diese meine Weisheiten habe ich nicht aus Wikipedia, sondern aus diesem Buch.

    Mir erscheint es also fraglich, ob sich die Kochschen Postulate überhaupt auf virale Erkrankungen anwenden lassen.

    Da wäre aber einmal eine Debatte unter Medizinern vonnöten, die das zu klären hätte.

    Es ist jedenfalls meiner Ansicht wissenschaftlich nicht haltbar, aus dem Nicht-Einhalten der Kochschen Postulate die Behauptung abzuleiten, daß das Virus eine Erfindung sei.

    Von der wissenschaftlichen auf die konkrete Ebene gehend, kann ich berichten, daß in meiner kleinen Stadt, wo nichts geheim bleibt, ein Haufen Leute auf der Corona-Station liegt mit Symptomen, die früher bei uns nicht üblich waren.

    Das Land Salzburg, das im Sommer in Österreich einer der Gewinner der Corona-Lockdowns war und eine Rekord-Sommersaison zu verzeichnen hatte, ist inzwischen das schwerstbetroffene Bundesland – nicht nur was die Infektionen, sondern was die tatsächlichen Erkrankungen betrifft.

  52. 52 Nestor 02. Januar 2021 um 12:56 Uhr

    Bei genauerem Nachdenken stellt sich mir die weiterführende Frage, inwiefern diese Kochschen Postulate eigentlich medizinisch verbindlich sind und wie das bisher gehandhabt wurde?
    Hat bei den Grippewellen der letzten Jahre bzw. Jahrzehnte jemand nachgefragt, ob denn das Grippevirus korrekt isoliert wurde und worauf eigentlich die jährlich beworbene Grippeimpfung beruht und welche Wirkung sie hat?

    Handelt es sich vielleicht nur um eine Empfehlung, die je nach Land und Interessenssphäre aus der Schublade geholt und wieder hineingelegt wird, ganz wie es gerade opportun ist?

    Wie steht die WHO dazu?

  53. 53 Kehrer 02. Januar 2021 um 13:25 Uhr

    Das Problem an Bhakdhi ist, dass er so verbittert ist, dass er auch Quatsch erzählt: Siehe 32:30 ungefähr, wo er behauptet das Maskentragen sei dazu da die Leute hörig und dumm zu machen, weil man mit Maske weniger Sauerstoff abkriegt. Masken machen dumm.

  54. 54 Nestor 02. Januar 2021 um 13:39 Uhr

    Es ist eben ein Ergebnis dessen, wie die Medizin sich seit Jahr und Tag der Politik andient, anstatt sich um die offenen Fragen dieser Wissenschaft zu kümmern, daß es jetzt eine Menge widersprüchlicher Meinungen gibt und sich jeder von den Corona-Gutbürgern und den Corona-Dissidenten die heraussucht, die ihm am besten gefallen.
    (Während ich von Bhakdhi nach wie vor keine gute Meinung habe, hat sie sich seither bezüglich Wodarg verbessert.)

    Wenn die Frage von Gscheitheit und Dummheit eine der Sauerstoffzufuhr wäre, so stünde die Menschheit besser da als sie es tut.

    Was Gehorsam und Hörigkeit angeht, so hat die Menschheit doch bisher auch gezeigt, daß sie sich viel gefallen läßt, solange einige heilige Kühe der individuellen Freiheit nicht berührt werden: Ballermann, Events, die Freiheit, jeden Blödsinn von sich geben zu dürfen, und ganz viel Zuckerzeug und Sprudelgetränke. Nicht zu vergessen der Fasching, wo man es den Oberen so richtig hineinsagen kann.

    Aber wenn man ihnen davon was wegnimmt, so werden mache von ihnen fuchtig.

  55. 55 Kehrer 02. Januar 2021 um 14:06 Uhr

    „Es ist jedenfalls meiner Ansicht wissenschaftlich nicht haltbar, aus dem Nicht-Einhalten der Kochschen Postulate die Behauptung abzuleiten, daß das Virus eine Erfindung sei.“
    1. Ja, das ist Quatsch. Natürlich gibt es das Virus. Es wurde isoliert und fotografiert.
    2. Wurde der Nachweis nach den Links des RKI an Goldhamstern geführt.
    3. Den Erreger gibt es. Die Krankheit gibt es, was man an den Krankhäusern sieht. Die Kochschen Postulate sind nur dafür da den Erreger der Krankheit eindeutig zuzuordnen. Die Postulate sind ja so allgemein, dass diese Zuordnung bei allen möglichen Erregern funktioniert. Ich glaube nicht, dass die generell falsch oder überholt sind.

    „Hat bei den Grippewellen der letzten Jahre bzw. Jahrzehnte jemand nachgefragt, ob denn das Grippevirus korrekt isoliert wurde“ Klar wurden die isoliert. Teilweise gibt es ja sogar eine Impfung die auf abgeschwächten Lebendviren oder auch auf nicht replikationsfähigen Viren besteht. Also müssen sie isoliert werden.

    „Bei genauerem Nachdenken stellt sich mir die weiterführende Frage, inwiefern diese Kochschen Postulate eigentlich medizinisch verbindlich sind und wie das bisher gehandhabt wurde?“ Nein, es ist keine Empfehlung irgendwelcher Institutionen, sondern eine wissenschaftlicher Nachweis, der den Zweck hat, den Erreger mit den Symptomen einer Krankheit (also der Krankheit) u r s ä c h l i c h in Verbindung zu bringen, sodass man sagen kann dieser Mikroorganismus ist der Erreger dieser Krankheit.

    „Wenn die Frage von Gscheitheit und Dummheit eine der Sauerstoffzufuhr wäre, so stünde die Menschheit besser da als sie es tut.“ Ja. Und die Dummheit war auch schon vor der Maskenpflicht schwer zu ertragen und hat seither keine nennenswerten Fortschritte gemacht.

    Die Richtung der Great Barrington Erklärung ist richtig. Nach dem Motto: Die Geschädigten schützen.

    Nicht so gut finde ich den letzten Abschnitt Schule und Kultur einfach wieder zu öffnen. Die Vergangenheit hat eben gezeigt, dass die größte Verbreitung durch Superspreaderereignisse passiert. Und die große Pause in der Schule ist dazu angetan das zu sein. Hier muss man Antiinfektionsregeln erarbeiten. Und muss das überprüfen, ob es funktioniert oder nicht. Kein Lockdown heißt ja nicht, dass man gar nichts macht. Sondern bloß, dass man mit dem Skalpel und nicht mit der Keule arbeitet.

  56. 56 Wolf 02. Januar 2021 um 14:06 Uhr

    @Kehrer und Nestor: Es geht nicht um Personen, sondern um deren Argumente. Lassen wir mal die Verpsychologisierung in Sachen Hörigkeit beiseite- Psychologie ist immer falsch- und reden wir über die von so vielen Wissenschaftlern unterzeichnete Great Barrington Declaration- was haltet Ihr davon?

  57. 57 Neoprene 02. Januar 2021 um 14:28 Uhr

    Ein Problem eines Vorgehens gemäß der Great Barrington Declaration liegt schon mal im Ausgangspunkt der Trennung der Bevölkerung in „junge“ ungefährdete Menschen, die Covid kriegen können und letztlich sogar müssen, damit insgesamt in der Bevölkerung Herdenimmunität erreicht wird und in den „kleinen“ Teil der Bevölkerung, die man schützen muß.

    Wenn es nur um die paar Altersheime gehen würde, wäre das ja umsetzbar. Mittlerweile scheint aber wahrscheinlich, daß zur Risikogruppe nicht nur die besonders alten Menschen gehören (von denen in der Tat viele aber eben auch nicht alle isoliert in Heimen leben müssen), sondern auch reihenweise „normale“ Menschen.

    Zudem scheint es mir fraglich, daß bei den allseits lausigen Verhältnissen in Krankenhäusern weltweit es überhaupt viele Staaten gibt, die die Epidemie „einfach“ ungehindert durch die jüngere Bevölkerung durch laufen lassen könnten ohne daß das Gesundheitswesen noch mehr oder wieder kollabieren würde, wie es das ja schon in einigen Regionen und Staaten zu beobachten war.

    Von daher ist es sicherlich richtig, wenn auf die zumeist von den Regierungen und Gesundheitswesensprechern heruntergespielten gravierenden Folgen von Lockdown-Maßnahmen hingewiesen wird, aber zumindest in dieser Erklärung wird völlig ausgeblendet, was ein zurück zum „life as normal“ für Auswirkungen für die durchschnittliche Gesundheit der Menschen und die Verhältnisse im Gesundheitswesen haben würde.

  58. 58 Nestor 02. Januar 2021 um 15:11 Uhr

    @Kehrer

    Klar wurden die isoliert.

    Das war aber erstens nicht meine Frage. Ich fragte, ob das vor Corona-Zeiten jemanden interessiert hat?
    Zweitens erscheint mir, daß man nach diesen Kochschen Postulaten kein Virus isolieren kann, so wie sie formuliert sind.

    Nein, es ist keine Empfehlung irgendwelcher Institutionen, sondern eine wissenschaftlicher Nachweis

    Auch das beantwortet meine Frage nicht, ob diese Postulate irgendeine Verbindlichkeit innerhalb der medizinischen wissenschaftlichen Community haben oder von der WHO übernommen wurden.

    Ich hab mir jetzt einmal diese komische Erklärung angeschaut. Ich kann der nichts abgewinnen.
    Ich denke mir, daß auf diesem Blog schon einmal ein Konsens erzielt wurde, daß das Konzept der „Herdenimmunität“ verfehlt ist. Schon deswegen, weil die Frage der Immunität überhaupt nicht geklärt ist.
    In China sahen und sehen die das genau umgekehrt: Die Verbreitung des Virus gehört unterbunden.

    Auch das darauf aufbauende Konzept der „verletzlichen Bevölkerungsgruppen“ (schon das ganze Getue mit „vulnerable“ ist absurd, so als ob andere Leute in Sicherheit oder unverletzlich wären, nur weil sie gerade ein Lohnarbeitsverhältnis oder eine sonstige Anstellung haben) und „Risikogruppen“ ist ein volksgesundheitliches Konzept, das von Durchschnittswerten ausgeht.
    Weil verhältnismäßig wenige Junge und verhältnismäßig viele Alte sterben, so werden die einen zu solchen definiert, die das eigentlich aushalten müssen, und die anderen zu solchen, die man davor „schützen“ muß.
    Das lebt eben von der schwedischen Eugenik, daß die Starken schon durchkommen werden. Um die anderen ist es dann eh nicht schade.

    Wobei die Alten dann ausgerechnet durch eine Impfung „geschützt“ werden sollen, von der man weder weiß, was sie leistet, noch, was sie anrichtet.

  59. 59 Nestor 02. Januar 2021 um 15:12 Uhr

    Eine Erklärung, wo sich Mediziner ganz als willige Vollstrecker der Politik betätigen.

  60. 60 Wolf 02. Januar 2021 um 15:32 Uhr

    Beda Stadler ist Schweizer Molekularbiologe sowie emeritierter Professor und ehemaliger Direktor des Instituts für Immunologie der Universität Bern. Seine Kernaussagen im Überblick:

    Die meisten Schweizer sind gegen das Coronavirus sowieso immun und haben Antikörper gebildet.
    In keinem Land dieser Erde sanken die Zahlen wegen der Maskenpflicht.
    Ich kenne keinen Wissenschaftler auf dieser Welt, der den PCR-Test als Infektionsnachweis gelten lassen würde.
    In Argentinien steigen die Zahlen seit rund fünf Monaten kontinuierlich an – trotz Maskenpflicht und komplettem Lockdown.
    Afrika hat eine sehr junge Bevölkerungsstruktur und deshalb weniger Probleme.
    Es kann sein, dass jemand viermal positiv getestet wird. Zweimal krank werden – ausgeschlossen!
    Ich würde sämtliche Massnahmen zurückfahren und gleichzeitig präzise erklären, dass man gewisse Dinge derzeit lassen sollte.
    Das Virus ist draussen ungefährlich. Mit Masken im Bahnhof rumlaufen bringt schlicht nichts.

    https://www.linth24.ch/articles/27244-die-meisten-sind-gegen-das-virus-sowieso-immun

    Interview mit Prof. Beda Stadler – Das Virus ist erst mal weg

    https://www.youtube.com/watch?v=o73CzlFmgKM

  61. 61 Neoprene 02. Januar 2021 um 15:52 Uhr

    „Die meisten Schweizer sind gegen das Coronavirus sowieso immun und haben Antikörper gebildet.“

    Das wird ja wohl allgmein gelten: Alle Menschen, egal welchen Wohnsitz sie haben, sind „sowieso immun“. Weil oder und haben „Antikörper gebildet“.
    Das ist ja nun eine recht steile Behauptung. Hat der Mensch dafür Studien angegeben, auf die er sich stützt? Gibt es überhaupt Studien, die das irgendwo auf diesem Erdball bestätigt haben?

  62. 62 Nestor 02. Januar 2021 um 17:54 Uhr

    Der Schweizer Immunologe erscheint mir nicht sehr seriös.

    Seine Aussagen erfolgen vor dem Hintergrund der Schweizer Politik, die inzwischen sagt: Maßnahmen aller Art bringen nix, weil beim derzeitigen Stand der Infektion ist alles wirkungslos.
    Womit sie wahrscheinlich recht haben.

    Was das mit der Immunität der Schweizer betrifft, so habe ich schon mehrmals gelesen, daß es Leute gibt, die eine natürliche Immunität aufzuweisen scheinen. Die Blutgruppe, der Blutdruck und der allgemeine Gesundheitszustand scheinen Indikatoren dafür zu sein.
    Ein russischer Immunologe schätzt diese Zahl auf zwischen 20-40% der Bevölkerung, also er ist da nicht so zuversichtlich wie der Schweizer, ist aber auch dieser Auffassung.

    Es scheint aber auch nicht ganz heraußen zu sein, – wie bei den Leuten, die die Erkrankung hinter sich haben, – ob sich diese Immunität darauf bezieht, daß sie nicht (nochmals) erkranken können oder daß sie die Infektion auch nicht verbreiten können.

    Alle anderen Dinge, die Herr Stadler behauptet, haben keine sehr hohe Aussagekraft.

    In keinem Land dieser Erde sanken die Zahlen wegen der Maskenpflicht.

    Im Frühjahr sehr wohl. Man kann jetzt sagen, das hat nix mit den Masken zu tun, aber das ist eben dann eine Glaubensfrage.
    Außerdem wird ja die Maskenpflicht und sonstige Maßnahmen auch damit begründet, daß die Zahlen nicht weiter steigen sollen.

    In Argentinien steigen die Zahlen seit rund fünf Monaten kontinuierlich an – trotz Maskenpflicht und komplettem Lockdown.

    Interessant, daß der Herr bis nach Argentinien gehen muß. In Europa findet er keine Beispiele?
    Über Argentinien kann man viel erzählen, es ist weit weg und wer kennt sich dort schon aus?
    Generell kann man sagen, daß sich das Virus seinerzeit dort ungehindert ausgebreitet hat, weil alle Maßnahmen in Richtung China gesetzt wurden, währenddessen drang es aus Europa ein. Irgendwann einmal ist die Infektionslage so, daß keine Maßnahmen mehr helfen, das will natürlich keine Regierung zugeben, weil da sähe sie selbst sehr schlecht aus.

    Afrika hat eine sehr junge Bevölkerungsstruktur und deshalb weniger Probleme.

    Das ist die jugendfreie und corona-angepaßte Version von: „Die Neger kriegen zu viele Kinder!“
    Erstens hat Afrika sehr früh die Grenzen gegen Europa gesperrt, der Tourismus hat sich aufgehört (was die arbeitslosen Tourismus-Angestellten scharenweise nach Europa treibt), die hohen Temperaturen, vor allem in Wüstengegenden, könnten eine Rolle spielen, und schließlich mag es auch sein, daß die angenommene genetische Resistenz in Afrika höher ist. Man hört ja auch sonst nix von Grippewellen in Afrika.

    Zweimal krank werden – ausgeschlossen!

    Ist das wirklich so?
    Man fragt ja nur.

  63. 63 Neoprene 02. Januar 2021 um 19:35 Uhr

    „Zweimal krank werden – ausgeschlossen!“

    Vor ein paar Tagen konnte man von einem älteren Israeli lesen, der erst das Glück hatte, eine erste Coronaerkrankung zu überleben, dann aber nochmal die neue Variante bekam und daran verstarb. Ausschließen würde ich da vorerst nichts.

  64. 64 Kehrer 02. Januar 2021 um 23:05 Uhr

    „Auch das beantwortet meine Frage nicht, ob diese Postulate irgendeine Verbindlichkeit innerhalb der medizinischen wissenschaftlichen Community haben oder von der WHO übernommen wurden.“ „

    WHO weiß ich nicht. Wenn es wie von mir geschrieben ein wissenschaftlicher Nachweis ist, dann gilt das auch innerhalb der medizinisch wissenschaftlichen Community.

    “ Ich fragte, ob das vor Corona-Zeiten jemanden interessiert hat?“

    Die wissenschaftliche Community hat das schon interessiert. Die Öffentllichkeit eher nicht.

    „Zweitens erscheint mir, daß man nach diesen Kochschen Postulaten kein Virus isolieren kann, so wie sie formuliert sind.“

    Wieso glaubst du das? Die Kochschen Postulate sind doch keine Vorschrift wie man Viren isoliert. Es geht hier allgemein um Krankheitserreger und nicht nur um Bakterien.

    „Ich denke mir, daß auf diesem Blog schon einmal ein Konsens erzielt wurde, daß das Konzept der „Herdenimmunität“ verfehlt ist.“

    So stimmt das nicht. Die WHO hat gesagt, dass sie unter Herdenimmunität, nicht das durchlaufenlassen der Infektion verstehen will, sondern wenn dann Impfung. Die Große Barrington Erklärung spricht sich nicht für das ungehinderte durchlaufenlassen der Infektion aus.

    „In dem Maße, wie sich die Immunität in der Bevölkerung aufbaut, sinkt das Infektionsrisiko für alle – auch für die gefährdeten Personengruppen. Wir wissen, dass alle Populationen schließlich eine Herdenimmunität erreichen – d.h. den Punkt, an dem die Rate der Neuinfektionen stabil ist. Dies kann durch einen Impfstoff unterstützt werden, ist aber nicht davon abhängig.“

    Das ist erstmal sachlich richtig. Die sagen der Endpunkt ist Herdenimmunität, egal ob man sie durch Impfung oder durchgemachte Krankheit erreicht. ( Es spricht übrigens tatsächlich einiges dafür, dass bei den meisten durch die Krankheit eine Immunität aufgebaut wird. Das ist aber eine davon getrennte Frage) Die Frage um die es geht ist, was man macht bis es soweit ist.

    „Der einfühlsamste Ansatz, bei dem Risiko und Nutzen des Erreichens einer Herdenimmunität gegeneinander abgewogen werden, besteht darin, denjenigen, die ein minimales Sterberisiko haben, ein normales Leben zu ermöglichen, damit sie durch natürliche Infektion eine Immunität gegen das Virus aufbauen können, „

    Da bin ich anderer Ansicht. Erstmal ist „natürliche Infektion“ ein Quatsch hoch zehn. Die Natur sagt sowenig dass man infiziert werden soll, als dass man nicht infiziert werden soll. Die normale Bevölkerung muss man auch schützen, aber nicht durch einen harten Lockdown. Es ist ja tatsächlich so, dass das Durchschnittsalter der Coronatoten 2 Jahre über der durchschnittlichen Lebenserwartung liegt. Wenn man in extremer Weise so einen weitgehenden Schutz fordert müsste man an noch ganz anderen Stellen einen Lockdown fahren oder ein Äquivalent. z.B. Krankenhauskeime, Luftverschmutzung, Verblödung und gesundheitliche Schädigung am Arbeitsplatz usw. das kümmert keine Sau. Am besten einen revolutionären Lockdown des Kapitalismus.

    „während diejenigen, die am stärksten gefährdet sind, besser geschützt werden. Wir nennen dies gezielten Schutz (Focused Protection). “

    Finde ich richtig.

    „In China sahen und sehen die das genau umgekehrt: Die Verbreitung des Virus gehört unterbunden.“

    Das funktioniert jetzt bloß nicht mehr.

    „und „Risikogruppen“ ist ein volksgesundheitliches Konzept, das von Durchschnittswerten ausgeht.“

    Natürlich ist es das. Es ist bloß so, dass es den absoluten Schutz im Kapitalismus noch nie gegeben hat. Also geht es schlicht darum, welche Vorgehensweise den geringeren Schaden anrichtet. Und Lockdown ist ganz sicher nicht die Vorgehensweise die den geringsten Schaden anrichtet. Im Gegenteil.

    “ Die meisten Schweizer sind gegen das Coronavirus sowieso immun und haben Antikörper gebildet.“

    Woher weiß er das denn?

    “ Ausschließen würde ich da vorerst nichts.“

    Ja, solche Fälle gibt es, sie sind aber selten.

  65. 65 Nestor 02. Januar 2021 um 23:48 Uhr

    Wir wissen, dass alle Populationen schließlich eine Herdenimmunität erreichen – d.h. den Punkt, an dem die Rate der Neuinfektionen stabil ist.

    Na ja, bei der Spanischen Grippe war es eher so, daß das Virus irgendwann verschwunden ist, oder es ist zu einem harmlosen mutiert.
    Diese Vorstellung der Herdenimmunität, ob mit Impfung oder ohne, erscheint mir von Haus aus fragwürdig. Aber

    @Kehrer

    hat recht, darüber hat sich bisher noch kein Konsens entwickelt.

    Die normale Bevölkerung muss man auch schützen, aber nicht durch einen harten Lockdown.

    Was immer man darunter versteht. Ich bin schon ganz verwirrt bezüglich dieser Lockdown-Varianten. Hart, light, halb, ganz …
    In Wuhan wurde kein „Lockdown“ gemacht, sondern die ganze Stadt unter Quarantäne gestellt und die Bewohner dann individuell noch enmal. Die Maßnahmen soviel kann man sagen, waren effektiv.
    Was die Maßnahmen hierzulande bewirken, läßt sich schwer feststellen. Im Frühjahr waren sie auf jeden Fall wirkungsvoller als jetzt.

    „Zweitens erscheint mir, daß man nach diesen Kochschen Postulaten kein Virus isolieren kann, so wie sie formuliert sind.“

    Wieso glaubst du das? Die Kochschen Postulate sind doch keine Vorschrift wie man Viren isoliert. Es geht hier allgemein um Krankheitserreger und nicht nur um Bakterien.

    Eben. Wenn es „allgemein“ um etwas geht, und das auf „besonders“ nicht zutrifft, dann trifft es eben auch „allgemein“ nicht zu.
    Z.B. das erste Postulat (siehe weiter oben): Nur Kranke dürfen den Erreger haben, Gesunde nicht – das trifft ja schon auf das Coronavirus, soweit ich es verstehe, nicht zu. Ich weiß nicht, wie es bei anderen Viren ist. Aber ich meine, die verhalten sich anders als die zur Zeit der Postulate bekannten Erreger.

  66. 66 Nestor 02. Januar 2021 um 23:54 Uhr

    Das funktioniert jetzt bloß nicht mehr.

    Wie mans nimmt.
    Dort hat es funktioniert, hierzulande wurde es nie angedacht.

    Es ist bloß so, dass es den absoluten Schutz im Kapitalismus noch nie gegeben hat.

    Das spricht gegen den Kapitalismus, aber nicht für diese Erklärung.

    Und Lockdown ist ganz sicher nicht die Vorgehensweise die den geringsten Schaden anrichtet.

    Gesundheit gegen Geschäft – da werden bei dieser „Schadensabwägung“ sehr unterschiedliche Dinge verglichen.

  67. 67 Kehrer 03. Januar 2021 um 0:37 Uhr

    In China wurde eine ganze Region komplett zugesperrt und zwar von Anfang an. Hier gibt es 1,7 Millionen Leute, die positiv getestet infiziert waren. Dazu eine erhebliche Dunkelziffer.
    Die chinesische Methode wurde hierzulande angedacht aber abgelehnt. Und sie würde jetzt auch nicht mehr funktionieren.

    „Das spricht gegen den Kapitalismus, aber nicht für diese Erklärung.“ Ich dachte genau das gesagt zu haben. Und meinst du der Kapitalismus wird wegen Corona abgeschafft, weil es alle einen absoluten Schutz wollen, es diesen im Kapitalismus aber nicht gibt. Eher nicht.

    „Gesundheit gegen Geschäft – da werden bei dieser „Schadensabwägung“ sehr unterschiedliche Dinge verglichen.“
    Eben nicht. Auch wenn man Gesundheit gegen Gesundheit rechnet, ist der Lockdown der größere Schaden. Oder wenn man verlorene Lebensjahre rechnet. Den Standpunkt der Gesundheit, im Sinne des Wohlergehens der Leute, den hat im Kapitalismus halt niemand.

  68. 68 Kehrer 03. Januar 2021 um 0:39 Uhr

    Dein Kommentar muss noch moderiert werden.

    „Eben. Wenn es „allgemein“ um etwas geht, und das auf „besonders“ nicht zutrifft, dann trifft es eben auch „allgemein“ nicht zu.“

    Wieso trifft es auf Viren nicht zu? Viren sind doch Krankheitserreger. Eben besondere, aber allgemein Krankheitserreger.

    „Nur Kranke dürfen den Erreger haben, Gesunde nicht – das trifft ja schon auf das Coronavirus, soweit ich es verstehe, nicht zu.“

    Na ja. Es kommt halt immer auf die Menge der Erreger an. Mit dem PCR-Test kann man halt auch Erregermengen nachweisen, die nicht zur Krankheit führen. Wenn das Immunsystem mit der Virenlast fertig wird, kommt es nicht zur Krankheit. Insofern ist das erste Postulat an dieser Stelle unscharf. Steht ja auch schon in der Wikipedia, dass nicht alle Postulate zutreffen müssen. Es sind ja auch keine Naturgesetze, sondern formale Bedingungen für die ursächliche Zuordnung eines Erregers zu einer Krankheit.

  69. 69 Kehrer 03. Januar 2021 um 10:30 Uhr

    Übrigens gibt es hier eine Arbeit von einer Schülerin, die die Kochschen Postulate sehr gut erklärt: Man muss nur 2 Seiten lesen 2.- 2.2.
    https://www.hans-riegel-fachpreise.com/fileadmin/hans-riegel-fachpreise/Module/ausgezeichnete-arbeiten/hans-riegel-fachpreise-seminararbeit-vwa-2015-schindler.pdf

    Unter anderem steht dort: „Vor allem in Bezug auf Viren mussten Änderungen vorgenommen werden, da diese
    auch bei symptomfreien Menschen anzutreffen sind und außerdem nicht auf einem einfachen Nährmedium kultivierbar sind. 19″
    Du hast also teilweise recht mit deiner Vermutung. Die Henle-Koch Postulate gelten war nicht nicht bei Viren, aber in veränderter Form.

    „Prinzipiell ist zu sagen, dass die Koch’schen Postulate heute im übertragenen Sinne für alle Vorgänge, die von Mikroorganismen ausgehen, immer noch Gültigkeit haben,
    obwohl es mittlerweile mehrere Varianten, die teils auch von Koch selbst stammen, gibt.“

  70. 70 Phineas 03. Januar 2021 um 14:50 Uhr

    Prost Neujahr!
    Ab dem Jahr 2021 entscheiden wir selbst, wie die Welt zu verstehen ist — und benennen die WHO in „World Hoax Organisation“ um.

    https://www.wodarg.com/

    Keine Übersterblichkeit trotz Covid

    https://www.heise.de/tp/features/Keine-Uebersterblichkeit-trotz-Covid-5001962.html

  71. 71 Crissy 03. Januar 2021 um 16:52 Uhr
  72. 72 Kehrer 03. Januar 2021 um 18:32 Uhr

    Bei insgesamt etwas unter 15.000 Covid-19-Todesfällen am 24.11.2020 (ebd., S. 1) mögen es also vielleicht tatsächlich „„v.a. […] sehr alte Leute“ gewesen sein, die gestorben sind – aber waren fast alle anderen Gestorbenen wirklich „Menschen mit Vorerkrankungen bzw. schlechtem Allgemeinzustand“?

    Und selbst, wenn es so wäre: Was soll den Tod dieser Menschen – egal ob „sehr alt“ oder vorerkrankt – rechtfertigen – angesichts dessen, daß sich deren Tod durch frühere und energischere Infektionsschutzmaßnahmen hätte verhindern lassen?“

    Das ist zwar auf den ersten Blick menschenfreundlich gedacht, aber es ist ein Standpunkt, den es im Kapitalismus sonst auch nicht gibt. Es wird ansonsten auch nicht alles mögliche getan, um alle Toten zu verhindern, die überhaupt irgendwie zu verhindern sind. Es ist einfach verlogen, wenn sich in Bezug auf Corona auf so einen extremen Standpunkt gestellt wird, um die Maßnahmen zu rechtfertigen. Es ist auch deshalb verlogen, weil die „Schutzmaßnahmen“ Opfer produzieren, die von den Maßnahmenbefürworter einfach ignoriert werden. Plötzlich ist das Coronaopfer das alleinige schutzbedürftige Individuum.

    „Wenn in dieser Weise bloß auf (sicht- oder hörbare) Symptome („wirklich krank“) gestarrt
    wird, dann ignoriert das die Wirkung des Virus und des Immunsystems (es wird in den vulgären Sensualismus2
    abgeglitten): Auch wenn das Immunsystem so gut in Schuß ist, das es das – für medizinische LaiInnen – sicht- und hörbare Auftreten von Symptomen verhindern kann, sind die Infizierten aber trotzdem erkrankt.“

    Was für ein Stuß. Nein, wenn keine Symptome da sind, ist man eben nicht krank.

    „• Vulgäre SensualistInnen sind von einer Fiebererkrankung nur überzeugt, wenn sie
    das Fieber durch Handauflegen (auf die Stirn) spüren.
    • (Rationale) MaterialistInnen (das Adjektiv sollte überflüssig sein) präferieren Thermometer zum Detektieren von Fieber.
    • Der Unterschied zwischen Erkennen und Spüren ist ein Element des Unterschiedes zwischen Wissenschaft und Waldgeister-Glauben.“

    Oh, Mann. Da wird auf die Strohpuppe „Sensualisten“ eingedroschen, um davon abzulenken, dass wer kein Fieber (mit dem Thermometer gemessen) und auch sonst keine Symptome hat, eben nicht krank ist.

    „Unsere geschätzten AufrührerInnen schreiben bei den meinerseits weniger geschätzten neoliberalen SchaumschlägerInnen ab: „Wenn es gelingt, die Risikogruppen zu schützen, ist Covid-19 ziemlich ungefährlich.““

    Ja wenn ein Argument vom Feind kommt, kann es ja nicht stimmen.

    „Erstere erklären aber genauso wenig wie zweitere, wie sie denn den Schutz der Risikogruppen erreichen wollen – wenn nicht dadurch, daß – bis ein Impfstoff massenhaft zur Verfügung steht – die Infektionsrate allgemein niedrig gehalten wird (wie es meines Erachtens richtig ist).“

    Klar tun sie das. regelmäßiges Testen von Bewohnern, Personal, Besuchern. Mehr Personal, um das leisten zu können. FFp2 Masken für Besucher, Abstand, Einkaufsdienste usw.

    „1. Nehmen wir an, Methode und Ausgangsdaten – und folglich auch das Ergebnis – seien akkurat: 0,23 % von 83.019.200 EinwohnerInnen der BRD10 würde 190.944 (statt bisher 15.96511) Covid-19-Todesfälle bedeuten. – Da wäre es in der Tat sehr ‚aufrührerisch‘ gewesen, der Infektionswelle seit März ihren freien Lauf zu lassen…“

    Es ist ein für alle mal u n s e r i ö s der Kritik des Lockdowns damit zu begegnen, dass man der Seuche „freien Lauf“ lassen will. Um dann die 191 000 Tote zu servieren, für die man dann verantwortlich wäre. Das ist Diffamierung eines abweichenden Standpunkts und sonst nichts.

    „In New York City gibt es bisher 19.574 Covid-19-Todesfälle.12 New York City hat ca. 8,3 Millionen EinwohnerInnen. 19.574 labor-bestätigte Covid-19-Todesfälle von ca. 8,3 Mio. EinwohnerInnen ist aber schon eine Sterberate von 0,23 %. • Ergo: Der Waldgeist „IFR = 0,23 %“ existiert nicht.“

    Messerscharf geschlossen und messerscharf falsch. Die =0,23 sind ein Mittelwert über verschiedene Studien und ein Mittelwert trifft natürlich nicht auf Hotspotgebiete zu. Da weiß man, dass die IFR höher liegt.

    „Seit dem Spätsommer steigen aber beide Raten – sowie die absoluten Zahlen der Neuninfektionsbestätigungen und der neuen Todesfälle – schneller als die Zahl der Tests.“

    Das wird ja auch nicht bestritten. Die Aussage war, dass Alarmismus unangebracht ist.

    „10. Sehr wohl sind in die BRD sowohl die Zahlen der Covid-19-Infizierten als auch die der Covid-19-Todesfälle deshalb – im internationalen Vergleich – relativ niedrig, weil relativ „clever“ gehandelt wurde“

    Ohne Worte – oder doch: Lob und Dank an unsere demokratischen Führer, die uns ach so clever und umsichtig durch die Krise bringen.

    „In der Tat war die Strategie von Merkel, Söder und Scholz nicht nur – im ideell-gesamtkapitalistischen Sinne – clever (der Lockdown konnte dadurch, daß er relativ früh verfügt wurde, weniger streng ausfallen [Graphik „Global responses to the pandemic“] und früher gelockert werden als in anderen Ländern), sondern auch ein – eher überraschend starkes – revival an Sozialstaatlichkeit. Denn eine hardcore-neoliberale Linie hätte auf das Massensterben von RentnerInnen mit Champus angestoßen!“

    Diese Linke ist zu einer Stütze der Demokratie herangereift. Im Vergleich mit einer ausgedachten neoliberalen Linie, sind unsere Führer einfach supi!

  73. 73 Phineas 03. Januar 2021 um 18:56 Uhr

    „Diese Linke ist zu einer Stütze der Demokratie herangereift.“

    Um sein Brot nicht zu verlieren
    In den Zeiten zunehmender Unterdrückung
    Beschließt mancher, die Wahrheit
    Über die Verbrechen des Regimes bei der Aufrechterhaltung der Ausbeutung
    Nicht mehr zu sagen, aber
    Aber auch die Lügen des Regimes nicht zu verbreiten, also
    Zwar nicht zu enthüllen, aber
    Auch nichts zu beschönigen. Der so Vorgehende
    Scheint nur von neuem zu bekräftigen, dafür entschlossen ist
    Auch in den Zeiten zunehmender Unterdrückung
    Sein Gesicht nicht zu verlieren, aber in Wirklichkeit
    Ist er doch nur entschlossen
    Sein Brot nicht zu verlieren. Ja, dieser sein Entschluss
    Keine Unwahrheit zu sagen, dient ihm dazu, von nun an
    Die Wahrheit zu verschweigen. Das kann freilich
    Nur eine kleine Zeit durchgeführt werden. Aber auch zu dieser Zeit
    Während sie noch einhergehen in den Ämtern und Redaktionen
    In den Laboratorien und auf den Fabrikhöfen als Leute
    Aus deren Mund keine Unwahrheit kommt
    Beginnt schon ihre Schändlichkeit. Wer mit keiner Wimper zuckt
    Beim Anblick blutiger Verbrechen, verleiht ihnen nämlich
    Den Anschein des Natürlichen. Er bezeichnet
    Die furchtbare Untat als etwas so Unauffälliges wie Regen
    Auch so unhinderbar wie Regen.

    So unterstützt er schon durch sein Schweigen
    Die Verbrecher, aber bald
    Wird er bemerken, dass er, um sein Brot nicht zu verlieren
    Nicht nur die Wahrheit verschweigen, sondern
    Die Lüge sagen muss. Nicht ungnädig
    Nehmen die Unterdrücker ihn auf, der da bereit ist
    Sein Brot nicht zu verlieren.
    Er geht nicht einher wie ein Bestochener
    Da man ihm ja nichts gegeben, sondern
    Nur nichts genommen hat.

    Wenn der Lobredner
    Aufstehend vom Tisch der Machthaber, sein Maul aufreißt
    Und man zwischen seinen Zähnen
    Die Reste der Mahlzeit sieht, hört man
    Seine Lobrede mit Zweifeln an.
    Aber die Lobrede dessen
    Der gestern noch geschmäht hat und zum Siegesmahl nicht geladen war
    Ist mehr wert. Er
    Ist doch der Freund der Unterdrückten. Sie kennen ihn.
    Was er sagt, das ist
    Und was er nicht sagt, ist nicht.

    Und nun sagt er, es ist
    Keine Unterdrückung.
    Am besten schickt der Mörder
    Den Bruder des Ermordeten
    Den er gekauft hat, zu bestätigen
    Dass ihm den Bruder
    Ein Dachziegel erschlagen hat. Die einfache Lüge freilich
    Hilft ihm, der sein Brot nicht verlieren will
    Auch nicht lange weiter. Da gibt es zu viele
    Seiner Art. Schnell
    Gerät er in den unerbittlichen Wettkampf aller derer
    Die ihr Brot nicht verlieren wollen: es genügt nicht mehr der Wille zu lügen.

    Das Können ist nötig und die Leidenschaft wird verlangt.
    Der Wunsch, das Brot nicht zu verlieren, mischt sich
    Mit dem Wunsch, durch besondere Kunst dem ungereimtesten Gewäsch
    Einen Sinn zu verleihen, das Unsagbare
    Dennoch zu sagen.
    Dazu kommt, dass er den Unterdrückern
    Mehr Lob herbeischleppen muss als jeder andere, denn er
    Steht unter dem Verdacht, früher einmal
    Die Unterdrückung beleidigt zu haben. So
    Werden die Kenner der Wahrheit die wildesten Lügner.

    Und das alles geht nur
    Bis einer daherkommt und sie doch Überführt
    Früherer Ehrlichkeit, einstigen Anstands, und dann
    Verlieren sie ihr Brot.“

    (B. Brecht)

  74. 74 Crissy 03. Januar 2021 um 19:40 Uhr

    „Was soll den Tod dieser Menschen – egal ob „sehr alt“ oder vorerkrankt – rechtfertigen – angesichts dessen, daß sich deren Tod durch frühere und energischere Infektionsschutzmaßnahmen hätte verhindern lassen?““

    Krim dazu: „Das ist zwar auf den ersten Blick menschenfreundlich gedacht, aber es ist ein Standpunkt, den es im Kapitalismus sonst auch nicht gibt. Es wird ansonsten auch nicht alles mögliche getan, um alle Toten zu verhindern, die überhaupt irgendwie zu verhindern sind. Es ist einfach verlogen, wenn sich in Bezug auf Corona auf so einen extremen Standpunkt gestellt wird.“

    Also von wegen, ihr würdet einen anderen Standpunkt als den herrschenden kapitalistischen vertreten. Merkwürdig, dass ihr den herrschenden kapitalistischen Nutzenstandpunkt dann sogar noch mit Brecht aufhübschen wollt. Die Toten, und auch die sonstigen Schäden, die der Normalvollzug des Kapitalismus notwendig produziert, die sind für euch eben eh gebongt. Und die Corona-Toten dann zusätzlich auch noch. Und dass regierende Bolsonaros so etwas hierzulande nicht herausposaunen, dass es schon gerecht sei, die Alten seien doch eh fällig, – das ist ein bloßer historischer Zufall.

  75. 75 Kehrer 04. Januar 2021 um 0:02 Uhr

    Ja, glaubst du denn ernsthaft die Verwalter des Kapitalismus sind wegen Corona zu linken Menschenfreunden mutiert, (so ein Virus wurde leider noch nicht erfunden) die ernsthaft versuchen mit Lockdown im Sinne des Wohls der Menschen zu handeln, während sie bei Grenzwerten auf langsame Vergiftung der Menschen setzen, während sie Überflüssige auf HarzIV festlegen, was zum leben zu wenig und zum sterben zu viel ist. Die mit Kriegen im Weltkriegmaßstab kalkulieren und sich darauf vorbereiten. Die eine europäische Landwirtschaft subventionieren, damit sie ihren Kram nach Afrika exportieren kann, was dort die heimische Landwirtschaft zerstört.

    Der Lockdown ist gerade ignorant gegen die Opfer, die er unmittelbar und auf lange Sicht produziert. Die Folgen werden noch in 10 Jahren spürbar sein. Im Moment schützt der Lockdown nur eines, nämlich ein kapitalistisch organisiertes Gesundheitswesen, das Gewinne machen muss und deshalb im profitablen Idealfall möglichst immer mit voller Auslastung fahren muss, also an der Grenze zur Überlastung, die dann saisonal regelmäßig überschritten wird – auch schon vor Corona. Mit Schutz der Leute hat das doch nichts zu tun. Wenn es darum ginge, würde man nicht selbstherrlich die zynischen Rechnereien und Modelle der Epidemiologen übernehmen, die nur eine Währung kennen, nämlich die der „Kontakte“. Und die gilt es dann mit Lockdown zu reduzieren und auf die Schäden die das anrichtet ist mehr oder weniger geschissen. Die „Hilfen“ sind nur dazu da das Volk bei der Stange zu halten. Aber jedem ist inzwischen klar, dass der Schaden dadurch nicht aufgewogen wird. Es wird ja noch nicht mal wissenschaftlich überprüft, welche Maßnahmen was genau bringen. Und das ist so weil die regierenden Idioten nur Gewalt im Kopf haben.

    Steigen die Zahlen gibt’s mit dem Lockdownhammer eben was auf die Rübe und wenn die Zahlen nicht runtergehen, wird sich nicht gefragt woran das liegt, denn man weiß ja schon woran es liegt – am unbelehrbaren Volk nämlich, dass sich trotz hoheitlicher Anordnung immer noch verbotener Weise zusammenrottet und sich nicht in Einzelhaft begibt, also braucht es nochmal „schärfere Maßnahmen“ einen „härteren Lockdown“. Dann gibt es Ausgangssperren, Alkoholverbote in der Öffentlichkeit und weitere unsinnige Disziplinierungswerkzeuge, die mit Eindämmung eines Virus gar nichts mehr zu tun haben.

    Von wegen ich halte den Normalvollzug des Kapitalismus für gebongt. Ich will im Gegenteil klar machen, dass es um Schadensvermeidung zuallerletzt geht. Das glauben die Genies von Infopartisan aber offenbar, wenn sie das Coronamanagement der Regierung für so „clever“ halten.

  76. 76 Kehrer 04. Januar 2021 um 1:32 Uhr

    Beim RKI Dashboard gibt es eine Grafik: Covid 19/Tag nach Erkrankungsbeginn, ersatzweise Meldedatum *Bei Fällen ohne Erkrankungsbeginn (Erkrankungsbeginn unbekannt bzw. Fälle ohne Symptome)wird ersatzweise das Meldedatum verwendet. Die abnehmende Fallzahl über die letzten Tage kann durch den Melde- und Übermittlungsverzug bedingt sein.

    Also kann man aus dieser Grafik ansatzweise ein Verhältnis von Erkrankten und gemeldeten Test positiven ablesen. Die genauen Zahlen für die blauen und orangen Balken sieht man wenn man mit der Maus drüber fährt.

    Ich hab mir mal die Mühe gemacht an verschieden Tagen, die Zahlen der gemeldeten Positiven und der Erkrankten zu addieren, um die Gesamtzahl der Infizierten an einem Tag zu erhalten und die Zahl der Erkrankten habe ich dann zu dieser Gesamtzahl ins Verhältnis gesetzt.

    Zuerst habe ich mir die letzten zwei Monate angeschaut, was schon ein interessantes Resultat brachte und dann dachte machst du dasselbe für die Zeit der ersten Welle: Die Prozentzahl ist also das Verhältnis der Erkrankten zur Gesamtzahl der Infizierten:
    16.03.2020 – 93%, 23.3.2020 – 84%, 1.4.2020 – 67%, 8.04. – 57%
    Jetzt kommt ein Sprung in den Winter: 4.11 – 40%, 7.11 – 41%, 19.11 – 33%, 3.12 – 36%, 10.12 – 33%, 16.12 – 31%, 18.12. – 29%

    Könnt ihr mit anderen Tagen auch machen. (Mit dem Schieberegler kann man die Abschnitte vergrößern) Die Tendenz wird sich bestätigen. Die Prozentzahl derer, die krank werden, wird im Verhältnis zur Zahl der gemeldeten Positiven immer kleiner. Am Anfang war die bei 93%. Jetzt liegt sie bei etwa 30%. Also für mich spricht das dafür, dass sich eine Immunität entwickelt.

  77. 77 jana 04. Januar 2021 um 8:51 Uhr

    „man“ könnt sich ja auch erregen übers „nicht mehr infektiös = genesen“ ….. könnte…

  78. 78 Nestor 04. Januar 2021 um 11:51 Uhr

    An dem Tönnies-Beispiel kann man sehen, wie die Fronten verlaufen und wie von beiden Seiten, den „vernünftigen“ Corona-Gutbürgern und den Corona-Dissidenten, argumentiert wird.

    „Der Corona-Ausbruch bei Tönnies, wo 1.500 Personen positiv getestet waren, wurde von den Medien stark beachtet. Dass aber nur etwa zwei Dutzend wirklich krank waren und niemand gestorben ist, wird tunlichst verschwiegen.“

    Vorausgesetzt, daß die Zahlen stimmen, muß man sagen: Glück gehabt! Das war ja vorher nicht vorauszusehen und wäre sicher ganz anders ausgegangen, wenn die Firma nicht sofort geschlossen worden wäre.
    Daß solche Schlachtbetriebe ideal sind für die Ausbreitung des Virus, aufgrund von Temperatur und Arbeitsbedingungen, hat sich inzwischen schon herumgesprochen.
    Es ist also gar nicht das Beispiel dafür, daß das Virus harmlos ist und die Maßnahmen unnötig. Man kann es genauso für das Gegenteil nehmen.

    Zweitens ist das Wort „wirklich“ interpretationsbedürftig.

    Sind nur zwei Dutzend Leute tatsächlich erkrankt, haben also Symptome gezeigt („wirklich“ im Sinne von „tatsächlich“), oder sind diese zwei Dutzend schwer erkrankt („wirklich“ im Sinne von „so richtig heavy“)?

    Gegen den belehrenden „Waldgeister“-Artikel kann man schon einmal bemerken, daß nicht jeder, bei dem das Coronavirus nachgewiesen wurde, auch erkrankt. Das sind die sogenannten „Asymptomatischen“, die wiederum den Corona-Dissidenten als Beleg dafür dienen, daß das Coronavirus entweder eine Erfindung ist oder relativ harmlos.
    Natürlich ist „krank“ zunächst einmal eine subjektive oder „sensualistische“ Sache. Wenn man sich gesund fühlt und nix hat, greift keiner zum Thermometer.

    Also: nicht jeder, der infiziert ist, bzw. bei dem das Coronavirus per Test nachgewiesen wurde, ist auch krank.

    Unter denen, die erkranken, gibt es dijenigen, die sich zu Hause auskurieren und nicht mehr als bei einer „normalen“ Grippe leiden, und diejenigen, die im Krankenhaus landen, bis hin zur Intensivstation, und die nachher oft eine Reha brauchen.
    Es ist auch der als Spätfolge besprochene fehlende oder eingeschränkte Geruchssinn nicht so ohne. Die ganze Nahrungsaufnahme ist dadurch weniger erfreulich und Appetitlosigkeit tritt ein. Bei Leuten in gastronomischen Berufen hat das oft Berufsunfähigkeit zur Folge.

    Und da ist die nach wie vor nicht geklärte Frage, wer jetzt von denen, die einen positiven Test haben, infektiös ist, und die ganze Frage der Immunität noch gar nicht berührt.
    Sogar das „infiziert“ ist nicht eindeutig geklärt. Fledermäuse fliegen ja auch damit herum, und ihnen macht es nichts.

    Darauf soll eben auch der Beitrag von

    @Jana

    hinweisen: Wer ist als krank eingestuft und was heißt das Wort „genesen“? Weil genaugenommen könnte man das nur auf diejenigen anwenden, die erst im Bett gelegen sind und dann ohne Coronavirus und ohne Spätfolgen wieder auf der Matte stehen.
    Im heute üblichen Sprachgebrauch wird es jedoch auf Leute angewendet, die erst einen positiven und dann einen negativen Test abgeliefert haben, – ganz wurscht, was dazwischen und danach alles passiert ist.

  79. 79 jana 04. Januar 2021 um 12:53 Uhr

    das ging an die statistikfetischisten ;-) …genesen = nicht mehr infektiös, was nicht mit nem negativtest belegt werden muß bei „wie ne normale grippe“ (was es nicht ist!) zu haus auskurieren….“genesen“ ist in der statistik der-/diejenige, wo der positive test (ka, ob immernoch oder schon verkürzt nunmehr) zwei wochen „alt“ ist, so fliegen akut kranke als „genesene“ aus der „infizierten“-statistik….

    jemand hatte vor einigen monaten mal das vorgehen mit den borreliosetests in nem tp-kommentar geschildert…da wurd dann vor etwa zehn jahren oderso mal kurz bemerkt, daß mit dem damaligen wie auch weiter und wieder verwendeten jetzigen test zuviele tatsächlich erkrankte durch die lappen gehn, da der nur 50% aussagekraft hat *gähn* (dann kann man den ja auch ganz lassen, aber nein: …) …. es gab/gibt auch nen teureren weiteren test mit weit hochprozentigerer aussagekraft und dieser wurde dann dochmal eben vor etwa zehn jahren dann mal so verwendet, weil zuviele „durch-die-lappen-gegangene“ vollkommen arbeitsunfähig geworden waren …. also wurd etwa zwei jahre der teure test bewilligt und folgend dann ja die „impfkampagne“ dahingehend und hernach nun die letzten jahre wieder der „billigtest“…..
    mit den borrelien verhält sichs wie – bisher ersichtlich – mit sars-cov2- „langzeitschäden“…. immer wieder wellen, immer wieder was neues und per negativtest keine adäquate behandlung und alles auf „psychosomatik“ schieben … meine tante is tatsächlich irre geworden, der körper ging nach und nach in den arsch bis sie irgendwann in ner eso-klinik mal den teuren test bekam/bezahlte und sie dann folgend n bissel sich helfen konnt + ne arbeitsunfähigkeitsberentung, schwerstbehinderung usw. usf. bekam, allerdings sitztse nun in ner betreutwohnen-klapper, zugepumpt mit psychozeugs und ……naja, am vorsichhinsiechen…
    so nen „teuren“ test gibts auch für sars-cov2 , aber….naja :roll:
    egal wie, es ging ja an statistikfetischisten, so also um erkrankte, die in der statistik als „genesen“ laufen… (also um nen andren „zipfel“ der 7-tage oder 14-tage – statistikereien…und ja, auch in den 24h-dingern darfste immer auf das wort und diese tollen zahlen zu „genesene“ glotzen …

  80. 80 Kehrer 04. Januar 2021 um 14:57 Uhr

    „“Daß solche Schlachtbetriebe ideal sind für die Ausbreitung des Virus, aufgrund von Temperatur und Arbeitsbedingungen, hat sich inzwischen schon herumgesprochen.“"

    Hier haben sich übrigens zur Abwechslung mal Wissenschaftler um Ursachenforschung bemüht und dabei ist auch etwas herausgekommen. Grund für die vollständige Durchseuchung der Mitarbeiter, war dass ein Mitarbeiter der Kontakt zu einem Infizierten in einem anderen Betrieb hatte vom Management wieder an die Arbeit geschickt wurde und die Kühlanlage die Luft in den Schlachthalle ständig nur umwälzt und nicht austauscht oder filtert. So ist das Virus quasi Flächendeckend gleichmäßig in der Halle verteilt worden. Da hätte auch ein Abstandsgebot nichts genützt.

    „Natürlich ist „krank“ zunächst einmal eine subjektive oder „sensualistische“ Sache.“ Die aber ja wohl leicht objektivierbar ist z.B. mit Thermometer, Schwellung, Rötung…Symptome sind schließlich keine Einbildung. Bloß weil das Leiden auch subjektiv empfunden wird, ist die Ursache ja wohl objektiv.

    „Bei Leuten in gastronomischen Berufen hat das oft Berufsunfähigkeit zur Folge.“

    Während der Dauer der Krankheit. Dass der Geruchssinn dauerhaft geschädigt bleibt habe ich noch nicht gehört.

    „Sogar das „infiziert“ ist nicht eindeutig geklärt. Fledermäuse fliegen ja auch damit herum, und ihnen macht es nichts.“

    Infiziert ist eben nicht krank.

    „Herpes-Simplex-Viren vom Typ 1 lösen Lippenherpes aus. Fast 90 Prozent der Deutschen tragen diese Viren in sich….Wer sich einmal mit Herpesviren infiziert hat, wird sie für den Rest seines Lebens nicht mehr los. Zumeist befinden sie sich im Ruhezustand. Erst wenn das Immunsystem geschwächt ist, etwa bei Infektionskrankheiten, Fieber, Stress oder starker Sonneneinstrahlung, werden die Herpesviren wieder aktiv. Die meisten Menschen infizieren sich bereits vor dem sechsten Lebensjahr mit Herpes. …Wie Herpesviren die Kontrolle übernehmen. – Was passiert, wenn die Viren in den Körper des Menschen eindringen? Welche Tricks wenden sie an, um sich dem Zugriff des Immunsystems zu entziehen? Und wie gelingt es den Viren, in einzelnen Zellen das Kommando zu übernehmen? Die Forscherinnen und Forscher aus Würzburg suchen Antworten auf diese Fragen. Fest steht, dass das Erbmaterial des Virus aus DNA besteht, wie beim Menschen auch. „Sobald der Herpeserreger in eine menschliche Zelle eingedrungen ist, schleust er sein Erbgut in den Zellkern ein“, erklärt Dölken. Im Ruhezustand versteckt sich das Virus dort, sodass es vom Immunsystem des Infizierten nicht erkannt und attackiert werden kann.“

    Also 90% infiziert aber nicht krank. Krank ist wer Symptome hat. Die Trennung ist klar. Gesund ist wer keine Symptome hat und nicht wer keine Viren in sich trägt, sonst wären nämlich alle Menschen krank.

    Jana sagte: nicht mehr infektiös sei gleichbedeutend mit genesen. Wobei ich mich frage, wer überhaupt feststellen kann, wann man nicht mehr anstecken ist. D a s kann nämlich der PCR-Test auf keinen Fall und darüber herrscht Einigkeit in allen Lagern. Der PCR-Test kann nur feststellen, ob Teile der DNA des Virus vorhanden sind. Er stellt also nur fest, ob man infiziert ist, nicht ob man infektiös ist. Infiziert heißt – mit dem Virus in Berührung gekommen, infektiös heißt – selbst ansteckend, also in der Lage das Virus zu übertragen.

  81. 81 jana 04. Januar 2021 um 15:14 Uhr

    wenn sichs in darmwand, magenwand , blutgefäßwand, herz usw eingenistet hat, kriegste nix mehr aufs stäbchen, wasse dir (der pcr-test) in den rachen und/oder nase schieben….

  82. 82 Nestor 06. Januar 2021 um 0:58 Uhr

    Der Kommentar von Jana steckte in der Moderations-Box.

    Sie meinte es umgekehrt – Leute werden angeblich automatisch für genesen erklärt, während sie noch krank sind.
    Das, so denke ich, ist vermutlich von Land zu Land verschieden. In verschiedenen nationalen Statistiken sind die Genesenen gar nicht erfaßt.

    Was diverse Ansteckungs-Verläufe angeht:

    Es ist ja auch in Ischgl so ausgeufert, weil es bei uns in den Wintersportgebieten in der Hochsaison völlig üblich ist – oder zumindest war –, daß alle auch krank und verschnupft in die Arbeit gehen, die Chefs wie die Angestellten, und sogar die Köche, erst recht die Kellner. Man wirft vor Arbeitsantritt ein Antibiotikum ein, bis zum Abend kommt oft einiges an Schnaps und Bier dazu, und so zieht sich die Gesundung auch noch hin, weil das eine das andere aufhebt … (Abgesehen von Gepflogenheiten der Gaudikultur, die dann noch zusätzlich als Katalysator wirken.)

  83. 83 Kehrer 06. Januar 2021 um 1:15 Uhr

    Ja stimmt. Weiß bloß nicht, wogegen das jetzt spricht oder wofür es ein Argument ist. Das heißt halt, dass man auch infiziert sein kann ohne Pcr-Test positiv zu sein.

    Kurz zu den Verhärtungen der Coronamaßnahmen:
    Im Prinzip bleibt alles beim alten. Also der übliche Mechanismus. Die Zahlen sinken nicht also wird mal wieder nachgeschärft und der Holzhammer rausgeholt. Allerdings ist es so, dass man nicht mehr viel platt machen kann, wenn man schon zu oft mit dem Hammer draufgehauen hat. Es ist einfach schon alles platt. Dementsprechend einfallslos sehen die Maßnahmen aus. Durchhalten ist die Devise.

    - 1 Haushalt und max. 1 weitere Person. Weniger ging nicht, weil die M-Konferenz wollte, dass niemand total einsam ist. Sehr nett.
    – Coronaleine ab 200 Inzidenz. Na klar das bringt’s voll. Besonders weil es Großstädte gar nicht betrifft. Innerhalb von Berlin kann man trotzdem noch nach Lust und Laune rumkutschieren. Und dort wo eh weniger Menschen leben, nämlich auf dem Land, da bringt es nichts.
    - Immer noch werden von Journalisten und Virologen Lügen verbreitet. Z.B. wenn sie gefragt werden, warum sich viele Ärtze und das Pflegepersonal nicht impfen lassen wollen. Statt die wirklichen Gründe zu nennen, wird auf denen rumgedroschen und es für ganz unverständlich und unsozial gehalten. Da die Impfung angeblich andere schützt und das ist eindeutig die bewusst vorgetragene Unwahrheit also gelogen. Ein Virologe weiß, dass es gar nicht geklärt ist, ob durch die Impfung auch die Ansteckung anderer verhindert wird.

    Drosten stellt sich schon vorsorglich hin und ist demonstrativ besorgt, dass wenn bald die Risikogruppen geimpft sind, die Coronamaßnahmen in Frage stehen könnten. Dann tanzen alle nicht mehr nach seiner Virologenpfeife.

    Also wie gesagt alles beim Alten.

  84. 84 Nestor 06. Januar 2021 um 2:18 Uhr

    Also hierzulande gibt es einen Eiertanz, warum denn eigentlich so wenig geimpft wird?

    Irgendwie scheint eine Art Wettbewerb ausgebrochen zu sein zwischen braven Nationen bzw. Bevölkerungen, wo erstens die Regierung – schwupp! – Riesenmengen Impfstoff besorgt und dann die Bevölkerung wie ein Mann hingaloppiert und den Arm freimacht – und Loser-Nationen, wo das nicht so hinhaut.

    Israel wird hochgehalten als leuchtendes Vorbild, und bei uns? Keine Impfdosen, alles im Schneckentempo, die Logistik klappt nicht … damit soll m.E. der Umstand beschönigt werden, daß die Impfbereitschaft sich in Grenzen hält.

    Dazu ist eine Sichtweise und Wortwahl eingerissen, wo die Politiker wie Internatsleiter oder gestrenge Eltern überlegen, wie sie ihre unvernünftigen und ungezogenen Kinder mit Zuckerbrot und Peitsche auf den rechten Weg führen könnten. Alle Maßnahmen werden besprochen wie eine Belohnung fürs Bravsein oder eine Bestrafung fürs Schlimmsein.

  85. 85 Nestor 06. Januar 2021 um 11:40 Uhr

    Die Weltbank traut der globalen Wirtschaft in diesem Jahr eine deutliche Erholung von der Corona-Rezession 2020 zu.

    Die Weltwirtschaft werde voraussichtlich um vier Prozent wachsen, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Prognose. Voraussetzung dafür sei aber, dass die ersten Impfungen gegen Covid-19 im Laufe des Jahres flächendeckend erfolgen.

    https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/prognose-weltbank-weltwirtschaft-duerfte-2021-um-vier-prozent-wachsen-9664918

    Man weiß also schon, wer schuld sein wird, wenn sich die 4% doch nicht einstellen.

  86. 86 Kehrer 06. Januar 2021 um 11:49 Uhr

    Ja, in Deutschland auch. Manchmal frage ich mich, ob das abgesprochen ist, oder ob die Nationalisten alle gleichzeitig auf ihre Themen kommen, die sie in Talkshows und Coronarunden zur Unterhaltung feilbieten.

    Den Ländern wird vorgeworfen, dass obwohl so wenig Impfdosen zu Verfügung stehen, noch viel weniger tatsächlich verimpft wurden. Anscheinend ist die Terminvergabe ein einziges Chaos. Man muss irgendwo anrufen oder ins Internet gehen, um einen Termin zu kriegen. In Alten und Pflegeheimen kommt jemand.

    Die Impfdosen wurden über die EU bestellt, bei mehreren Firmen, da nicht abzusehen war welcher Impfstoff funktioniert und wann er zur Verfügung steht. Man wollte keine Konkurrenz um Impfdosen innerhalb der EU. Anscheinend hat Biontech der BRD später noch das Angebot gemacht weitere Dosen zu bestellen. Spahn hat aber abgelehnt, wohl weil noch andere Impfstoffe bestellt wurden. Jetzt empört sich die SPD an der Spitze der Vizekanzler Scholz. Einerseits um parteipolitisch Punkte zu machen, andererseits weil bei denen langsam die Nerven blank liegen. Heute gibt es einen „Krisengipfel“ zur Impfstoffbeschaffung. Es gibt also eine „Impfstoffbeschaffungskrise“ oder ein „Impfstoffbeschaffungsdebakel“. Es wird überlegt wie „die Produktion des Impfstoffes hochgefahren werden kann.“ Ob da ein Vertreter von Biontech mit am Tisch sitzt, denn die Regierung ist ja nicht Eigentümer von Biontech.
    Ob das mit den Anlaufschwierigkeiten der Produktion stimmt ist jedoch fraglich, für die USA reicht es ja auch. https://www.bz-berlin.de/deutschland/so-bremste-angela-merkel-den-impfstoff-kauf-aus

    Hier übrigens die Preise der Hersteller, wobei zu beachten ist, dass der Biontech Impfstoff zweimal verabreicht werden muss. Der von Astra Zeneca nur 1 mal.
    https://de.statista.com/infografik/23690/preise-fuer-eine-dosis-ausgewaehlter-covid-19-impfstoffe/

    Jetzt wird überlegt beim Biontech Vakzin vorerst nur einmal zu spritzen, weil im Moment die Dosen für die zweite Dosis für 3 Wochen zurückgehalten werden und nicht verimpft werden. Eine Dosis bringt nur 90% Schutz. Das könne aber immerhin Todesfälle verhindern, so die Überlegung. Gleichzeitig wird überlegt, ob man nicht aus einem Fläschchen 6 statt 5 Dosen entnehmen kann.

  87. 87 Nestor 06. Januar 2021 um 13:13 Uhr

    Der Astra Zeneca-Impfstoff ist billiger, zumindest muß der nicht so gekühlt werden wie der Biontech-Impfstoff. Deshalb, so meine Vermutung, wurde mehr auf den gesetzt, und mit Bestellungen bei Biontech zugewartet.

    Der AZ-Impfstoff wurde aber später fertig und zugelassen.

  88. 88 Kehrer 06. Januar 2021 um 14:00 Uhr

    Genau, das was sicher ein zusätzlicher Grund bei der Bestellung. Der Astra Zeneca-Impfstoff wird dann wahrscheinlich der Volksimpfstoff werden, wenn er mal zugelassen ist. Oder es gibt dann soviel Impfstoff, dass die EU darin schwimmt, weil soviel bestellt wurde und die Verträge eingehalten werden müssen. Der Curevac Impfstoff hat auch eine Rolle gespielt.
    „Vor allem Deutschland hat aber stark auf einen anderen Kandidaten gesetzt: in Curevac, einen weiteren deutschen Hersteller aus Tübingen. Da hat zum Beispiel alleine die Europäische Union 225 Millionen Dosen fest bestellt. Aber diese Dosen kommen nicht.“
    https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/curevac-warten-auf-corona-impfstoff-aus-tuebingen

    Sehr witzig auch dieser Artikel. Das Pflegepersonal will sich teilweise zu über 50% nicht impfen lassen. Diese dummen Impfverweigerer, die von Medizin keine Ahnung haben.

    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-01/corona-imfpskeptiker-pflegepersonal-klinken-krankenhaus-gefahr?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    Und was schließen die Autoren der Umfrage? „Die Autoren der Umfrage schließen aus ihren Ergebnissen, dass die Aufklärung über die Wirkmechanismen und Erfolge der Impfstoffe wesentlich intensiviert werden muss. Ebenso müsse noch besser über Nebenwirkungen aufgeklärt werden, um dem medizinischen Personal die Vorbehalte zu nehmen.“ Liebe Leute nehmt mal zur Kenntnis, dass die Pflegekräfte und Ärzte sich nicht impfen lassen wollen, weil sie aufgeklärt sind und nicht, weil sie nicht aufgeklärt sind. Wenn man die Nebenwirkungen besser erklärt werden sie halt nicht weniger.

  89. 89 Phineas 06. Januar 2021 um 17:31 Uhr

    Radio München Interviews mit dem Toxikologen, Immunologen und Pharmakologen Prof. Stefan Hockertz

    Teil 1:

    https://www.youtube.com/watch?v=kWpzfqW34lA

    Teil 2:

    https://www.youtube.com/watch?v=0uuOqDy4TEo

  90. 90 Kehrer 07. Januar 2021 um 14:07 Uhr

    Seit dem 1. Dezember hat sich die Zahl der Corona-Toten in Schleswig-Holstein nach Angaben der Regierung annähernd verdoppelt. Günthers deutlicher Appell: „Treffen Sie sich möglichst in den nächsten drei Wochen mit niemandem!“

    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident fordert also die Verschärfung der Verschärfung. Wurde die Kontaktmöglichkeit durch die letzte bundesweite Verschärfung auf 1 Person beschränkt, so ist Günther das jetzt auch schon zuviel. Vollkommene Einfallslosigkeit. Immer mehr vom gleichen Rezept „Kontaktreduzierung“ bis nicht mehr mehr geht. Und keine weitere Person ist der vorläufige Endpunkt.

    Man kann natürlich auch die unzulässige Zusammenrottung in Familien als schweren Coronaverstoß ahnden, oder den Menschen gleich als einziges Coronarisiko deklarieren. „Meine Damen und Herren, die Zahlen sind nach wie vor zu hoch. Ich appelliere an die Bevölkerung: Wer Verantwortung für die Gemeinschaft tragen will, sorgt unbedingt für sein eigenes Ableben. Denn nur der Tod verhindert zuverlässig die Übertragung von Corona. Nur ein toter Bürger reduziert zuverlässig Kontakte. Leben bringt einfach das Risiko unkontrollierter Infektion mit sich. Wir hätten uns das anders gewünscht, aber der kollektive Selbstmord ist unumgänglich geworden, um zuverlässig Kontakte zu reduzieren. Um dieses Vorhaben für die Bürgern leichter umsetzbar zu machen, werden Kontaktreduzierungszentren in allen großen Städten aufgebaut, wo das kollektive Ableben organisiert von statten gehen kann. Bitte melden sie sich unter der bundeseinheitlich geltenden Rufnummer 666-0 an, um einen Termin zu vereinbaren oder gehen sie ins Internet und vereinbaren sie dort unter www.kontaktreduzierung-schützt.de ihren persönlichen Ablebetermin.“

    „Unser Gesundheitssystem ist an der Grenze der Belastbarkeit angekommen,“ meint auch Eka von Kalben. Deswegen müssten Neuinfektionen unbedingt vermieden werden.

    Oder die Belastbarkeit des Gesundheitssystems wird verbessert.

    Hier gibt es ne sehr ausführliche Seite über alle Impfstoffe, Wirkprinzipien, wie weit sie sind. Eine Karte mit alle Impfstoff-Projekten und Fertigungsstandorten in Deutschland:
    https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov

  91. 91 Nestor 07. Januar 2021 um 17:21 Uhr

    A ja, daran haben offenbar nicht alle gedacht, daß man zum Impfen auch die nötigen Geräte braucht.
    (Mit Mehrwegspritzen wie bei Junkies wird sich hier wohl nichts scheiben …)

  92. 92 Neoprene 07. Januar 2021 um 20:21 Uhr

    Zum erfolgreichen Impfen gehört auch, daß man weiß wogegen man impft. Das interessiert in Deutschland offensichtlich nicht: Nur aus einem von 900 Tests wird das Genom des jeweiligen Virus sequenziert. Ob also schon breiter neue Varianten prävalent sind, weiß das RKI schon mal nicht oder nur sehr verspätet- Selbst in GB mit seinem vergleichsweise noch lausigerem Gesundheitswesen checkt man wenigstens jede 15. Probe.
    (Gerade kam dazu ein Bericht in der Tagesschau der ARD.)

  93. 93 Nestor 07. Januar 2021 um 21:41 Uhr

    Soweit ich das verstehe, heißt das, daß man in D nicht weiß, ob und wie weit das Virus auf dem heimischen Staatsgebiet mutiert ist?

  94. 94 Neoprene 07. Januar 2021 um 21:56 Uhr

    Genau, eine Wurschtigkeit, die mich dann doch – wiedermal – verwundert. Es ist eine Sache zu meinen, daß man nichts gegen eine neue Krankheit machen kann, aber dann noch nicht mal wissen zu wollen, ob es überhaupt noch die neue Krankheit ist, die einen zuerst aufgeschreckt hat, das ist eine verrückte Kopf-in-den-Sand-Politik.

  95. 95 Kehrer 07. Januar 2021 um 23:08 Uhr

    Das Rki sagt 28400 Neuansteckungen und 1070 Todesfälle und das obwohl noch gar nicht soviel getestet wird wie vor Weihnachten. Seit Mitte Oktober nehmen die Zahlen nicht ab, steigen sogar noch und das trotz einer Verschärfung nach der anderen. Da muss man sich doch langsam mal fragen: Was ist der Grund? Das ist offenbar zuviel verlangt. Da müsste man doch irgendwann mal das Epidemiologeninstrumentarium in Frage stellen. Wenn wir ständig Kontakte reduzieren – warum bringt das nichts? Dann muss man eben von vorne anfangen zu denken. Was haben wir falsch gemacht? Was wissen wir nicht? Haben wir etwas übersehen? Da muss man dann eben auch mal andere Leute fragen und nicht die, die immer die selben Antworten geben.

    Statt dessen wird wirklich der Kopf in den Sand gesteckt und gehofft, dass man ihn im Sand lassen kann bis die Impfung alle erlöst. Das funktioniert aber nicht. Die Pflegekräfte sind unter der Hand von Coronahelden zu uninformierten Impfskeptikern geworden, die ihre Rolle als nationale Vorbilder einfach nicht spielen wollen.

    Ich bin nur mal gespannt, ob die von mir entdeckte Tendenz, dass der Anteil der Kranken an den Infizierten sich immer mehr verringert, sich fortsetzt und ob die noch jemand anderem auffällt oder ob es einen anderen Grund gibt warum das in dieser Grafik so erscheint. Vielleicht werden immer weniger Kranke gemeldet.

  96. 96 Nestor 08. Januar 2021 um 0:12 Uhr

    Welcher Grafik?

  97. 97 Crissy 08. Januar 2021 um 8:19 Uhr

    Regional verläuft die Pandemie in D anscheinend sehr unterschiedlich. Während in den norddeutschen Städten Hamburg und Bremen die Inzidenzwerte von über 200 auf knapp über oder gar unter 100 gedrückt worden sein sollen, stellt sich in Thüringen und Sachsen die Lage ganz anders dar. Dass Kontaktbeschränkungen und Einhaltung der sog. AHA-Regeln (von denen nämlich nicht nur die AFD in Sachsen noch nie etwas gehalten hat) gar nichts brächten, ist also eine unzulässige Schlussfolgerung aus den insgesamt in D hohen Todeszahlen, heute 1188.

    (Dass Kontaktbeschränkungen ein adäquates Mittel dafür sind, die weitere Verbreitung zu erschweren, führt übrigens China regelmäßig vor. Dort wird es nicht bei netten Appellen belassen, Infizierte mögen doch bitteschön selber dies oder jenes Verhalten verändern. Sondern es werden ganze Städte und Fabriken total still gelegt, und die Quarantäne-Regel-Einhaltung von Infizierten wird in Extra-Hotelzimmern und mittels des Smartphones überwacht. Dafür stellt der Staat dort dann aber auch einige sonstige Bedingungen für das individuelle Zurechtkommen bereit.)

    Dass der Zweck der Maßnahmen in D sehr berechnend danach ausgerichtet wird, dass das Medizinpersonal in den Intensivabteilungen zwecks Aufrechterhaltung der Volksgesundheit mit der Seuchenlage und den sonstigen Gesundheitslagen in D zurecht kommen soll, ist bekanntlich ja der kapitalistische Grund der diversen Maßnahmen. Und nichts Löbliches.

  98. 98 Kehrer 08. Januar 2021 um 9:32 Uhr

    Ok, Jana. Jetzt versteh ich besser worum es dir gegangen ist. In den Statistiken ist es soviel ich weiß ja noch nicht mal so, dass ein Negativtest an RKI übermittelt werden muss, damit in der Statistik ein Genesener gezählt wird. Aus einem PDF vom 4.1.2021 habe ich folgende Fußnoten:

    „2 Die aktiven Fälle ergeben sich aus der Zahl der übermittelten Fälle abzüglich der Todesfälle und der geschätzten Zahl der Genesenen. 3 Der Algorithmus zur Schätzung der Genesenen berücksichtigt Angaben zum Erkrankungsbeginn und zur Hospitalisierung, jedoch nicht, ob ggf.
    Spätfolgen der Erkrankung vorliegen, weil diese Daten nicht regulär im Meldesystem erfasst werden.“

    Zu den Borelien musste ich erst mal googeln:

    „Anderseits verstecken sich die Borrelien, in für sie günstigen Körperarealen wie Binde. – Fett und Nervengeweben, Knorpeln und Sehnen, Gelenken und Zysten, in die das Immunsystem und Medikamente wie Antibiotika kaum bis gar nicht mehr eindringen können.“ „

    So war das wohl bei deiner Tante, wenn die immer wieder Probleme damit hatte. Die Coronalangzeitschäden sind meines Wissens irgendwelche direkte Organschäden an Lunge, Herz…Da gab es ja am Anfang die Empfehlung des RKI, dass Coronatote nicht obduziert werden sollen. Ein Hamburger Arzt hat das dann trozdem gemacht und festgestellt, dass keineswegs nur die Atemwege betroffen sind. Ob sich die Coronaviren einnisten können und dann später nochmal ausbrechen, weiß ich nicht.

    @nestor: Es geht um diesen Beitrag Die Grafik auf dem RKI-Dashboard Unten rechts kann man verschiedene Grafiken einblenden. Darunter „Covid-19 Fälle/Tag nach Erkrankungsbeginn, ersatzweise Meldedatum“. Am Schieberegler lässt sich die Zeitspanne auswählen und vergrößern. Damit lassen sich die Zahlen von Erkrankten und Gemeldeten ablesen, wenn man mit der Maus drüber fährt.

  99. 99 Kehrer 08. Januar 2021 um 9:59 Uhr

    Crissy: Dein Chinabeispiel ist einleuchtend. Die prinzipielle Überlegung ist sicher richtig. Wenn ich dem Erreger die Wirte entziehe, kann er sich nicht verbreiten. Allerdings muss man fragen: Geht die chinesische Methode, alles stilllegen denn überhaupt noch, wenn nicht nur eine Region betroffen ist, sondern mehrere oder alle? Eine Zeitlang kann eine Metropole mitversorgt werden. Das unterstellt aber, dass die gesellschaftliche Reproduktion im übrigen Teil des Landes klappt. In Deutschland geht das also nicht, weil sonst alle verhungern.

    Ich glaube nicht, dass die unterschiedlichen Inzidenzen in Deutschland auf die unterschiedliche Einhaltung der AHA-Regeln zurückzuführen ist. Das ist der allseits bekannte verkehrte Rückschluss, der steif und fest an das Funktionieren der Kontaktbeschränkungen glaubt und dann messerscharf immer wieder zum gleichen falschen Ergebnis kommt. Wenn Inzidenzen hoch sind, dann muss es dort wohl eine Maßnahmenverweigerungshaltung geben. Alles Maskenverweigerer, Frischluftmuffel, und Kontaktbeschränkungsgegner. Dann war das wohl am Anfang der Pandemie so in NRW oder BW oder Bayern, während Sachsen und Thüringen damals Vorbilder waren?

    Alternativ könnte man auch behaupten, in Hamburg und Bremen, Schleswig Holstein und MV ist es die Nähe zum Meer. Nicht weil es am Meer viel frische Luft gibt und immer eine Brise weht, sondern weil vom Meer her kein Eintrag von Viren her stattfindet. In Sachsen dagegen findet ein Eintrag über Tschechien statt.

    Man muss eben ermitteln, warum klappt der Lockdown nicht? und nicht über den Daumen mit dem Try and Error Verfahren Maßnahmen verordnen und dann abwarten wie sie wirken und dann weitere Maßnahmen sich einfallen lassen, die dann immer noch nicht funktionieren usw.

  100. 100 jana 08. Januar 2021 um 10:40 Uhr

    das „einnisten“ bezog sich auf nen akutverlauf, nicht auf ein „lebenslang“ …..
    und wenn der pcr-test negativ mußte halt alles andre „ähnliche“ abgrasen, kriegst dann also den borriolose-billigtest (neg.) , röntgen (zwecks tuberkolose/+bei mir sarkoidose-ausschluß, was allerdings nur mit nem ct gemacht werden soll, ct-s bekommste nicht, also röntgen=neg. ) …usw usf…tapperst rum und versuchst rauszukriegen, was in deinem körper vorgeht per „ausschlußtests“, die allesamt nix taugen….

    meine tante hatte zig negativ-billigtests, ihr kiefer wurd über die unbehandelten jahre vollkomen zerstört und in schüben der ganze körper lahmgelegt und mit jedem schub weitere zerstörung….

    mir sind die statistiken ziemlich egal und albern, da „alles“ an hausärzten liegt+der politik, ob/wieviel usw usf getestet wird, also auch an „volksgesundheit“ = „infektiös“ pur…. (solang man nicht ins kh geht und ja, das wollen viele wohlbegründet nicht! und nein, die begründung ist nicht, sich dort sarscov2 einzufangen ;-) )

    tg hatte nochmal gesammelt
    https://tomgard.blog/2021/01/06/die-corona-katastrophe-im-spiegel-von-scinexx/

  101. 101 Nestor 08. Januar 2021 um 11:15 Uhr

    Das Problem bei den Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen ist, daß sie in Europa immer halbherzig gemacht wurden.
    Wie Kehrer richtig feststellt, geht so ein vollständiger Lockdown nur, wenn die Ausbrüche lokal lokalisierbar sind.
    Als das noch gegangen wäre, wurde das aber nicht gemacht und nachher war es zu spät.

    Der relativ vollständige Lockdown in Österreich im Frühjahr war ja auch halbwegs effektiv, aber als es nach einer Phase des Nichtstuns in Sachen Kontaktverfolgung im Herbst wieder heiß wurde, haben die Industriellenvereinigung und ähnliche Verbände der Regierung die Tür eingerannt und gesagt: Ein zweites Mal halten wir das nicht aus! – und dann gab es eben Lockdowns light, die alle vom Standpunkt der Eindämmung wenig gefruchtet haben.

    Natürlich haben die hierzulande ergriffenenen Maßnahmen Auswirkungen, aber eben nur so weit, als Bergamo-Zustände vermieden werden, und nicht so, daß das Virus verschwindet.
    Daß Menschenansammlungen ohne Masken, wie sie die AfD-Anhänger lieben, zur Verbreitung des Virus beitragen, steht auch außer Zweifel.
    Der Iran z.B. hat es ja vor allem durch Massendemos und Aufmärsche so weit gebracht, daß sich das Virus sogar bis in den Wächterrat verbreitet hat.

  102. 102 Neoprene 08. Januar 2021 um 13:50 Uhr

    „Im November rückte Janosch Dahmen für Katja Dörner in den Bundestag; inmitten der Pandemie ein Glücksfall für die Grünen: Der 39-Jährige koordinierte bis dahin die Notarzteinsätze der Berliner Feuerwehr. Sein Schwerpunktthema: die Covid-19-Erkrankungen. Im Interview mit ntv.de erklärt Dahmen, warum die Impfungen für ihn schlecht geplant sind.
    „Im Zentrum aller Bemühungen stehen zunächst die Pflegeheime. Doch das geht zum Teil nur schleppend voran. Woran liegt das?
    Die Impfkampagne ist sehr technisch geplant worden. Die Folgen erleben die mobilen Impfteams in den Pflegeheimen: Die Aufklärung der Heimbewohner und das Einholen einer Einverständniserklärung standen nicht im Mittelpunkt der Vorbereitungen. Aber das ist kein einfacher Nebenaspekt. Man hat zudem sehr spät die Pflegeeinrichtungen hinreichend darüber informiert, wer wann kommen wird und was wann zu tun ist.
    Was wäre die Alternative gewesen?
    Die Planungen gingen vorbei an den etablierten Strukturen, die im Alltag mit dem Impfen befasst sind: die Hausärztinnen und Hausärzte.“
    „Ein weiteres Problem ist das sehr zentralistische Konzept der Impfzentren. Das funktioniert nicht, wenn wir schnell die besonders gefährdeten Alten außerhalb der Pflegeeinrichtungen erreichen wollen. Es gibt in den allermeisten Bundesländern noch kein vernünftiges Konzept für die Impfung hochbetagter Menschen außerhalb der Heime. Das ist aber der größere Teil. Die Vorstellung, die seien mobil, nur weil sie außerhalb einer Einrichtung leben, und dass die irgendwie mit einem Taxi oder Angehörigen zum Impfzentrum kommen, ist falsch. Das ist nicht die Lebensrealität.“
    „Was ist die Alternative?
    Auch der Blutspendebus steht nicht irgendwo fest herum, sondern fährt in die Quartiere. So könnte man blockweise bestimmte Regionen durchimpfen. Die Hausärztinnen und Hausärzte kennen die Patientinnen und die Gegend.“
    „gerade das Personal in Pflegeheimen und Kliniken ist zu einem großen Teil selbst skeptisch. Woher kommt das?
    Pflegekräfte oder Ärzte sowie Ärztinnen entscheiden über die eigene Impfung immer aus einer individuellen Perspektive, die genauso irrational sein kann wie bei anderen Menschen auch. Umso wichtiger ist es, dass wir deren Informationsbedürfnis ernst nehmen. Die Fragen können aus ihrer Fachlichkeit heraus detaillierter oder andere sein als in der Allgemeinbevölkerung. Pflegekräfte und Ärztinnen sowie Ärzte zu überzeugen, ist besonders wichtig, weil die Mitarbeiter im Pflege- und Gesundheitssystem Multiplikatoren sind. Die werden von den Menschen gefragt, ob sie sich selbst impfen lassen. Die Antwort hat Signalwirkung.
    Fehlt es allgemein an zuverlässigen Informationsangeboten?
    Ich frage mich schon, warum wir denn noch immer nicht die eine Informationsplattform haben, die die wichtigsten 50 Fragen beantwortet. Die auch in die Details reingeht und auf die Studienlagen verweist. Wir dürfen doch diejenigen, die Fragen haben, nicht verurteilen, sondern müssen Antworten liefern.
    Eine oft geäußerte Sorge betrifft die Langzeitwirkung der neuen Impfstoffe, die nicht ausreichend erforscht sei. Ist das so?
    Das ist absolut richtig.““
    https://www.n-tv.de/politik/Arzt-sieht-grobe-Fehler-bei-Impfkampagne-article22278322.html

  103. 103 Neoprene 08. Januar 2021 um 14:05 Uhr

    „Auch in Deutschland werden positive Coronatests molekular näher untersucht, um Erkenntnisse über die Verbreitung von neuartigen Varianten des Erregers zu gewinnen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) sammelt diese „Gensequenzdaten“, die unter anderem aus der Auswertung geeigneter Proben durch das nationale Coronaviren-Konsiliarlabor an der Berliner Charité stammen. Daneben greift das RKI zusätzlich auf weitere Daten zu. Diese stammen laut RKI aus einer öffentlichen Sequenzdatenbank der Global Initiative for Sharing All Influenza Data (Gisaid), in die weltweit zahlreiche Labore einspeisen. Zudem steuert das RKI Sequenzdaten aus eigenen Untersuchungen bei. …
    Nach eigenen Angaben hat dieses Covid-19 Genomics UK Consortium bisher rund 170.000 Proben von Corona-Infizierten molekularbiologisch analysiert. Das Konsiliarlabor an der Berliner Charité stellte bisher rund 2000 Gensequenzen auf seiner Internetseite ein, die zwischen Dezember 2019 und Dezember 2000 erstellt wurden. “
    https://www.n-tv.de/panorama/Auch-Deutschland-fahndet-nach-Corona-Mutationen-article22278835.html

  104. 104 Neoprene 08. Januar 2021 um 15:47 Uhr

    Berliner Zeitung vom 8.1.21:
    „Sprecher des Landeselternausschusses [zur schrittweisen Wiedereinführung von Präsenzunterricht in Berlins Schulen]… vermißt eine transparente Kopplung der einzelnen Schritte an das Verbreitungsgeschehen des Virus.“
    Das hätte ich auch nicht besser formulieren können. Nur anders natürlich.

  105. 105 Phineas 08. Januar 2021 um 17:18 Uhr

    So werden Covid-19 – Tote “erschaffen”

    Von unwissenschaftlichen Deutungen, frisierten Statistiken und empfohlenen Fehlbehandlungen.

    Tote, die sich nun einmal nicht wehren können, werden für eine zynische Politik skrupelloser Angstmache missbraucht. Einen Positivbefund auf ein rudimentäres RNA-Schnipsel als medizinische Diagnose, gar als Todesursache zu verkaufen, ist nichts weiter als Betrug. Dieser Betrug wird von der Regierung und den angeschlossenen Behörden seit Monaten betrieben, ohne dass dies den Mainstream in irgendeiner Art und Weise in journalistische Wallung bringen würde. Doch damit nicht genug, es werden auch Menschen “zu Tode behandelt”, aus Gründen die in Abgründe unseres Systems zeigen.

    http://www.barth-engelbart.de/?p=225454

  106. 106 Nestor 08. Januar 2021 um 18:46 Uhr

    @Phineas

    Also zu den Test, den Covid-19-Diagnosen und -Toten kann ich nur sagen, daß in Österreich inzwischen mein Bundesland, Salzburg, weit an der Spitze mit Covid-Diagnosen steht, und daß in meiner kleinen Stadt, wo nichts geheim bleibt, eine erhebliche Zahl von Menschen daran erkrankt ist, teilweise mir bekannte, und daß die Covid-Station in unserem Krankenhaus voll ist.

    Salzburg ist auf der anderen Seite in einer besseren Situation als andere Bundesländer, weil in den letzten Jahren aufgrund von Krankenhaus-Tourismus (aus dem arabischen Raum) die Kapazitäten ausgebaut wurden, was uns jetzt zugute kommt.

    Das mit den PCR-Tests, die gar nicht für Diagnose zugelassen sind, ist natürlich skandalös, da wurde und wird am falschen Fleck gespart, aber das heißt nicht, daß alle Diagnosen verkehrt sind und eigentlich alles erfunden ist.

  107. 107 Nestor 08. Januar 2021 um 19:13 Uhr

    @Neoprene

    In einem der von mir angeschauten Videos der Stiftung Corona-Ausschuß sagt Wodarg, daß bei irgendeiner früheren Epidemie/Pandemie (ich erinnere mich nicht, SARS, Schweine- oder Vogelgrippe) die Impf-Kompetenz den Hausärzten übertragen wurde, und die waren relativ reserviert. Sie machten nicht wirklich Werbung für eine Impfung.
    Deshalb, so vermute ich, wurde diesmal nicht über die Hausärzte vorgegangen.

    Man muß aber jetzt nicht immer das Schlimmste annehmen, also daß da böse Absichten vorliegen.

    Der ganze Hype um die Impfung lebt von der absurden Vorstellung, man impft einfach ganz schnell die ganze Bevölkerung durch und dann ist Covid weg und die Ökonomie kann wieder durchstarten. Wer der Erste dabei ist, hat die besten Karten.

    Selbst wenn die Impfung sicher und gut wäre, und alle voll dafür wären, ginge das so nicht, weil so eine Impferei dauert ewig und die Schäden, die in der Weltwirtschaft und der Profitmaschinerie entstanden sind, lassen sich so nicht wegwischen. Jede Menge wirtschaftliche Tätigkeit ist kaputt gegangen, und die Kaufkraft der Eigentumslosen hat schwer gelitten.

    Also ruhig Blut, die Impfung kommt erstens langsam, und wird zweitens keine dieser Erwartungen erfüllen, die in sie gesetzt werden.

  108. 108 Phineas 08. Januar 2021 um 19:19 Uhr

    @Nestor
    Der Beitrag bestreitet weder Erkrankungen noch die Tode die das Resultat einiger dieser Erkrankungen waren.

  109. 109 Nestor 08. Januar 2021 um 22:12 Uhr

    Argentinein setzt auf Sputnik V:

    Argentina launches Covid-19 vaccines with controversial Sputnik V

    The Gam-CovidVac vaccine, nicknamed Sputnik V after the Soviet-era satellite, has come under fire from critics in Russia and abroad because it was registered before the start of large-scale clinical trials.

    Its developers claim it is more than 90 percent effective but detractors have described it as a tool to bolster Russia’s geopolitical influence.

    https://ticotimes.net/2020/12/30/argentina-launches-covid-19-vaccines-with-controversial-sputnik-v

    Chile, Costa Rica und Mexiko setzen auf BionTech/Pfizer:

    https://www.bbc.com/mundo/noticias-america-latina-55444112

    Mexiko ist aber auch interessiert an Sputnik V.

    In Paraguay wird dieser letztere Impfstoff derzeit getestet.

  110. 110 Neoprene 09. Januar 2021 um 12:02 Uhr

    Zu „So werden Covid-19 – Tote “erschaffen”“ Phineas:

    „Innerhalb von nur zwei Tagen stieg die Inzidenz von 130 auf 171,3. 1479 Neuinfektionen und 60 weitere Tote meldete die Gesundheitsverwaltung am Freitag. Damit stieg die Zahl der Corona-Toten in Berlin auf 1547 – vor einem Monat hatte es mit 732 Toten noch nicht einmal halb so viele Todesfälle gegeben. Die Übersterblichkeit lässt sich statistisch nachweisen. Um 23 Prozent sei diese Mitte Dezember bundesweit gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das deckt sich mit den Aussagen von Carsten Pohle. Der Geschäftsführer von Otto Berg Bestattungen, einem Unternehmen mit neun Filialen in Berlin, sagt auf Anfrage: „Die Auftragszahl in unserem Haus im Dezember lag mehr als ein Viertel über dem Jahresdurchschnitt.“ Die Auslastung sei hoch, aber noch habe man Kapazitäten. Bei kleineren Bestattern in der Stadt sind die Kühlräume dagegen voll – dort ist man froh über die kalten Temperaturen momentan, wodurch Leichen in anderen Räumen gelagert werden können. “
    http://utf.rdir.de/form.do?agnCI=875&agnFN=fullview&agnUID=D.B.CoW2.m5r.B1NN2.A.mtQmettg6SD7yDP0ZmISjAyldB1B-242RsOsGZTrbFbv2tf7YjjjdjVoX_X1Bo-v5JgZPDkyi8axHukgEDxTnQ&utm_source=cp-kurzstrecke

  111. 111 Wolf 09. Januar 2021 um 12:37 Uhr

    Pro und Contra bei Bittel- TV

    Eine der eher seltenen öffentlichen kontroversen Diskussionen zum PCR- Test und zu den Impfungen. Ab 1 h: 25 Minuten wird’s richtig heiß.

    Ab 1h 47 geht’s um die Impfschäden- offizielle Zahlen aus den USA weisen schwere Erkrankungen durch die Covid- Impfungen aus, das Risiko liegt bei 1,4 %- die Hälfte davon muss intensiv behandelt werden.

    Ab 2h 01: Todesursachen werden falsch angegeben. Belegbare Kausalketten werden ignoriert, wenn der Verstorbene in den letzten Wochen positiv getestet wurde, zählt er als Covid- Toter.

    https://dlive.tv/p/bitteltv+zEzCuJ-Mg

  112. 112 Wolf 09. Januar 2021 um 19:26 Uhr

    „Der Inzidenzwert ist Null“

    Auszüge aus einem Live-Interview-Stream mit Prof. Dr. Martin Schwab, Rechtswissenschaftler der Universität Bielefeld und Mitglied bei „dieBasis“.

    https://www.youtube.com/watch?v=uLYM61Xqb5Q&feature=youtu.be&ab_channel=CrumanFilms

  113. 113 Kehrer 09. Januar 2021 um 19:51 Uhr

    7500 falsch positive pro Woche sind ja jetzt nicht soo viele. Das wären ca. 1000 falsch positive am Tag. Bei rund 20 000 positiven am Tag fällt das zwar ins Gewicht, aber es ändert am Infektionsgeschehen nichts, da es etwa 5% sind. Bei unter 5000 positiv getesteten am Tag würde das schon wieder anders aussehen.

    „Söder sagte, zu viele Menschen suchten noch Schlupflöcher bei den vereinbarten Corona-Beschränkungen oder diskutierten Einzelmaßnahmen. Viele stellten sich auch als Opfer der Pandemie dar. Die wahren Opfer seien aber die fast 40 000 Toten in Zusammenhang mit dem Virus.“

    Hier sieht man wieder wie Politiker denken: Wenn der Lockdown nicht die erhoffte Wirkung zeitigt, dann sind natürlich die Menschen schuld, die nach Schlupflöchern in den Coronabeschränkungen suchen. Und schuld sind auch diejenigen die Einzelmaßnahmen diskutieren, denn denn wenn die Obrigkeit befiehlt muss das Fußvolk folgen und nicht diskutieren. Das ist ein direkter Maulkorb. Und wer ein Opfer ist und wer nicht, legt auch immer noch die Politik fest und das sind die Coronatoten und der Rest simuliert bloß und stellt sich „als Opfer der Pandemie dar“. Langsam wird es widerlich.

    Wenn 1,4% der Geimpften stationär behandelt werden müssen und die Hälfte Intensivmedizinisch, wäre das natürlich ungeheuerlich. Ich kann das nicht glauben. Ich hoffe nicht, dass sich das bestätigt.

  114. 114 Nestor 10. Januar 2021 um 0:18 Uhr

    @Wolf & Phineas

    Man muß schon unterscheiden zwischen positiv Getesteten, Erkrankten und Cronatoten.

    Wenn es erstens zuviele falsche Corona-Positive gibt, entsteht dadurch zunächst kein Schaden. Die Lockdown-Maßnahmen werden zwar mit den Neuinfektionen begründet, sind aber derartig willkürlich und wenig effektiv, daß die Zahlen, auf die sich die Politiker berufen, irgendwie auch wurscht sind.
    Wenn wer zweitens mit der Diagnose „Corona-erkrankt“ im Spital landet, so hat das schon etwas Objektives an sich, weil aus Jux und Tollerei begibt sich kaum wer ins Krankenhaus, noch dazu heute, wo ohnehin alles mit CV-19-Pazienten vollgestopft ist.

    Drittens, die Toten.
    Wenn in verschiedenen Weltgegenden – bis zu New York – viel mehr Tote zu beklagen sind als zu anderen Zeiten, so gibt es eben eine erhöhte Sterblichkeit aufgrund von Corona, daran führt kein Weg vorbei.

  115. 115 Nestor 10. Januar 2021 um 15:28 Uhr

    „Meanwhile, 235 candidate vaccines are still being developed worldwide — 63 of them in clinical trials — in countries including Germany, China, Russia, Britain and the United States, according to information released by the World Health Organization on Jan. 6.“

    http://www.xinhuanet.com/english/2021-01/07/c_139646860.htm

  116. 116 Phineas 10. Januar 2021 um 15:32 Uhr

    @Nestor

    „Wenn es erstens zuviele falsche Corona-Positive gibt, entsteht dadurch zunächst kein Schaden. Die Lockdown-Maßnahmen werden zwar mit den Neuinfektionen begründet, sind aber derartig willkürlich und wenig effektiv, daß die Zahlen, auf die sich die Politiker berufen, irgendwie auch wurscht sind.“

    Da entsteht ganz viel Schaden und der ist gar nicht wurscht. Ausschließlich auf Basis dieses willkürlich ermittelten Zahlenmaterials gründet die Legitimation aller globalen Notstandsregime. Und nicht auf mehr schwer Erkrankte und/oder Tote.

    „Wenn wer zweitens mit der Diagnose „Corona-erkrankt“ im Spital landet, so hat das schon etwas Objektives an sich, weil aus Jux und Tollerei begibt sich kaum wer ins Krankenhaus, noch dazu heute, wo ohnehin alles mit CV-19-Pazienten vollgestopft ist.“

    Die „Diagnosen“(!) mit der so gut wie alle angeblich an „Corona erkrankte“ Menschen im Spital landen, gründen fast ausschließlich auf „willkürlich(e) und wenig effektiv(e)“ vorgebliche PCR Positiv Testungen. „Objektiv“ sind da ausschließlich die Krankenhäuser, die mit PCR positiv getesteten Menschen – aber kaum mit DIAGNOSTIZIERTEN Covid -19 Patienten – vollgestopft wurden und werden.

    „Drittens, die Toten.
    Wenn in verschiedenen Weltgegenden – bis zu New York – viel mehr Tote zu beklagen sind als zu anderen Zeiten, so gibt es eben eine erhöhte Sterblichkeit aufgrund von Corona, daran führt kein Weg vorbei.“

    Die unterschiedlichen Auswirkungen des Virus in verschiedenen Weltgegenden was die Sterblichkeit betrifft, sind zu allermeist Umständen geschuldet, die nichts mit der gar nicht bestrittenen unmittelbaren Gefährlichkeit dieses Virus für einen sehr kleinen Teil der Menschheit zu schaffen hatten und haben. Eine erhöhte Sterblichkeit AUFGRUND von Corona ist nicht evident.

    Das Massensterben an der „Peripherie“ aber auch das New Yorker Einsammeln, Zwischenlagern und ALLJÄHRLICH stattfindende Verbuddeln in Massengräbern von Tausenden im Großstadtmüll verreckten und überflüssig gemachten „Nutz- und Obdachlosen“, war und ist dort kapitalistischer Normalzustand. Der Unterschied zu vergangenen Jahren lag einzig in der Tatsache begründet, dass im Jahre 2020 plötzlich alle Kameras drauf gerichtet waren und die Welt erschauerte.

    „Die Vorhersagen aus epidemiologischen Modellierungsstudien haben eine zweifelhafte Erfolgsbilanz, und deren Fehler wurden mit COVID-19 immer deutlicher. Schlechte Dateneingabe, falsche Modellannahmen, hohe Sensitivität der Schätzungen, mangelnde Berücksichtigung epidemiologischer Eigenschaften, geringe bisherige Evidenz für die Auswirkungen verfügbarer Maßnahmen, mangelnde Transparenz, Fehler, mangelnde Bestimmtheit, Berücksichtigung von nur einer oder weniger Dimensionen des Problems, Mangelndes Fachwissen in entscheidenden Disziplinen, Gruppendenken und Mittläufereffekte sowie selektive Berichterstattung sind einige der Ursachen für diese Fehler…
    COVID-19 ist eine große akute Krise mit unvorhersehbaren Folgen. Viele Wissenschaftler haben sich bemüht, Prognosen über ihre Auswirkungen zu erstellen (Holmdahl & Buckee, 2020). Trotz des Einsatzes vieler hervorragender Modellierer, bester Absichten und hochentwickelter Werkzeuge sind die Vorhersagebemühungen jedoch weitgehend gescheitert.
    Schon früh zogen erfahrene Modellierer Parallelen zwischen COVID-19 und der Spanischen Grippe (https://www.imperial.ac.uk/mrc-global-infectious-disease-analysis/covid-19/report-9-impact-of-npis-on-covid-19/. (Zugriff am 2. Juni 2020)), die >50 Millionen Todesfälle mit einem mittleren Sterbealter von 28 Jahren verursachte. Wir alle beklagen den aktuellen Verlust an Menschenleben. Doch mit Stand vom 18. Juni liegt die Gesamtzahl der Todesopfer bei ∼450.000 mit einem Durchschnittsalter von ∼80 Jahren und typischerweise mehreren Komorbiditäten.
    In den USA rechneten brillante Wissenschaftler mit 100.000.000 anfallenden Fällen innerhalb von 4 Wochen (Hains, 2020). Auch die Vorhersagen für den Bedarf an Krankenhäusern und Intensivbetten waren völlig falsch. Öffentliche Entscheidungsträger vertrauten Modellen (manchmal sogar Black Boxes ohne offengelegte Methodik), die eine massive Überlastung der Gesundheitskapazitäten vorhersagten (Tabelle 1) (IHME COVID-19 health service utilization forecasting team & Murray, 2020). Allerdings waren nur sehr wenige Krankenhäuser letztendlich überlastet und das auch nur für ein paar Wochen.
    Die meisten Krankenhäuser unterhielten weitgehend leere Stationen, in Erwartung eines Tsunamis, der nie kam. Die allgemeine Bevölkerung wurde eingeschlossen und in Schreckensalarm versetzt, um die Gesundheitssysteme vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Tragischerweise kam es in vielen Gesundheitssystemen zu schwerwiegenden negativen Folgen, nicht durch Überlastung der COVID-19-Fälle, sondern aus ganz anderen Gründen. Patienten mit Herzinfarkten mieden Krankenhäuser zur Versorgung (De Filippo, D‘Ascenzo, Angelini, et al., 2020), wichtige Behandlungen (z. B. bei Krebs) wurden ungerechtfertigt verzögert (Sud et al., 2020) und die psychische Gesundheit litt (Moser, Glaus, Frangou, et al., 2020).
    Durch den beschädigten Betrieb begannen viele Krankenhäuser, Personal zu verlieren, was ihre Kapazität reduzierte, zukünftige Krisen zu bewältigen (z. B. eine zweite Welle). Mit der massiven neuen Arbeitslosigkeit könnten mehr Menschen ihre Krankenversicherung verlieren. Die Aussichten auf Hungersnöte und die mangelnde Kontrolle anderer Infektionskrankheiten (wie Tuberkulose, Malaria und übertragbare Kinderkrankheiten, bei denen die Impfung durch COVID-19-Maßnahmen behindert wird) sind düster“

    (Ioannidis, 2020, Melnick und Ioannidis, 2020)
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7447267/

    Und das:

    Neue Corona-Studie der WHO überrascht sogar Experten: So tödlich ist das Virus wirklich
    https://www.merkur.de/welt/who-corona-studie-tote-uebersterblichkeit-infektion-pandemie-zr-90073439.html

    Ganze Studie:

    https://www.who.int/bulletin/online_first/BLT.20.265892.pdf

  117. 117 nestormachno 10. Januar 2021 um 16:21 Uhr

    Die meisten Krankenhäuser unterhielten weitgehend leere Stationen, in Erwartung eines Tsunamis, der nie kam.

    Das war im Frühjahr. Dabei wurde sich, so vermute ich, an China orientiert, die ja gleich eigene Spitäler aufgebaut hatten.
    Diese Strategie wurde dann aufgegeben, weil der Tsunami nicht kam. Zweitens bezogen sich diese Kapazitäten auf leichtere Fälle – bezüglich der Intensivbetten wurde wenig getan, und dort entsteht Knappheit.
    Außerdem ist die Strategie, Betten hinzustellen, für die es dann kein Pflegepersonal gibt, auch irgendwie endenwollend.
    In China haben sie damals eben Personal aus anderen Regionen abkommandiert, aber in der EU gab es nirgends (mehr) solche Reservoirs.
    Inzwischen stellt sich heraus, daß manche Staaten mit ihren Kapazitäten gut auskommen, andere weniger. Irland und Belgien erwogen ja kurzfristig einmal die Ausrufung des Notstandes.

    Hier in meiner kleinen Stadt gibt es jede Menge positiv Getestete und Kranke, in und außerhalb des Krankenhauses. Es gibt also bezüglich der beiden Grupen eine sichtbare Korrelation.

    Ein Problem scheint mir seit dem Anfang der Pandemie zu sein, daß aus Gründen des Datenschutzes keine soliden Infos online erhältlich sind und man immer herumfragen und herumsuchen muß. Das schafft natürlich auch Verunsicherung bei den Leuten.
    Zweitens haben die Regierungen in der EU eine Panik davor, daß regional und lokal zu viel entschieden wird, weswegen vor Ort gar keine Entscheidungen getroffen werden können – obwohl das natürlich dem Infektions- bzw. Erkrankungsgeschehen angemessener wäre.

    Bei uns in Österreich kann man zudem den Gerechtigkeitsfanatismus beobachten, wo sich potentielle Kulturkonsumenten darüber beschweren, daß Schilifte offen und Theater zu sind.
    Es geht also vielen gar nicht darum, daß eine Maßnahme angemessen ist oder nicht, sondern sie muß alle gleich betreffen.

  118. 118 Neoprene 10. Januar 2021 um 16:50 Uhr

    „Ausschließlich auf Basis dieses willkürlich ermittelten Zahlenmaterials gründet die Legitimation aller globalen Notstandsregime. Und nicht auf mehr schwer Erkrankte und/oder Tote.“

    Die schwer Erkrankten und dann in Folge die an der Krankheit Sterbenden sind der Grund der Maßnahmen. Die Krankenhäuser sollen nicht an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, Triage soll es nicht geben, jedenfalls nicht auffällig mehr als sonst schon in den zusammengestrichenen Gesundheitswesen. Ob für die Regierungen nun die Zahlen der Intensivpflichtigen schlimmer erscheinen (weil das die Krankenhäuser lahmlegt) oder der erwartete Anstieg der Todesfälle, will ich nicht beurteilen.
    Auf jeden Fall ist die Logik der Kontakteinschränkungen und Lockdowns, die Zahl der Erkrankungen beherrschbar zu halten oder sogar zu verringern. Und da erscheint denen die Anzahl der per Test feststellbaren infizierten Menschen eben als ein Frühindikator. „Willkürlich“ ist da also nichts, nur eben nicht sonderlich akkurat.

    „Die „Diagnosen“(!) mit der so gut wie alle angeblich an „Corona erkrankte“ Menschen im Spital landen, gründen fast ausschließlich auf „willkürlich(e) und wenig effektiv(e)“ vorgebliche PCR Positiv Testungen“

    Bekanntlich landet man nicht im Krankenhaus, weil man ein bestimmtes Testergebnis hat, sondern, weil man massive Symptome einer Lungenkrankheit hat. Und die Corona-Stationen dort sind auch nicht voll, weil da putzmuntere Menschen mit ihrem Glückslos PCR-Test wedeln, sondern weil diese Lungenkrankheit so gut wie nicht zu behandeln, jedenfalls zu heilen ist und deshalb die betroffenen Patienten für das Gesundheitswesen unerfreulich lange dort die Betten „verstopfen“. Ein nicht unerheblicher Teil sogar einen Riesenaufwand auf den wenigen Intensivstationen braucht.

    „Eine erhöhte Sterblichkeit AUFGRUND von Corona ist nicht evident.“

    Ein erhöhte Sterblichkeit aber sehr wohl. Man kann natürlich sagen, daß die Altersheimbewohner nicht an Corona sterben sondern nur an der trostlosen Versorgungslage in den Heimen. Oder in Sachsen z.B., weil man die unbedingt für das Aufrechterhalten des Betriebs der Heime benötigten Pflegekräfte aus Tschechien sicher auch deshalb nicht auf Coronainfektionen getestet hat, weil die dann reihenweise nicht mehr über Grenze hätten kommen dürfen und ersatzlos weggefallen wären.

    „So tödlich ist das Virus wirklich“ [also viel weniger Tödlich als anfangs gedacht]

    Ja nun, wenn man feststellt, daß doch erheblich mehr Menschen von dem Virus angesteckt werden (die leidige „Dunkelziffer“), dann ist der Prozentsatz derjenigen, die letztlich daran sterben natürlich geringer. Aber absolut sterben halt sauviele Menschen. Wenn wir jetzt Pech haben, gibt es eine neue Variante des Virus, die vielleicht sogar weniger tödlich sein könnte als die bieherige, die aber blöderweise die Menschen viel leichter infiziert. Dann könnte die Zahl der Toten merklich ansteigen obwohl die Tödlichkeit sinkt.

  119. 119 Phineas 10. Januar 2021 um 19:16 Uhr

    Es ist zum Verzweifeln. Ihr wollt es einfach nicht begreifen, geht gar nicht auf die Argumentation und besonders ihre Grundlage ein, nämlich dem Fakt der Nicht-Nachweisbarkeit der erhobenen PCR Test Zahlen was schwer Erkrankte und Tote angeht, annährend korrekte Angabe machen zu können, landet gleich zielstrebig im regierungsamtlich durchgesetzten Bedrohungs-Narratives eines „neuen“ AUSSERGEWÖHNLICH gefährlichen Virus inkl seine nicht weniger außergewöhnlich gefährlichen Mutationen (alle bisher aufgetreten Mutationen waren zwar das glatte Gegenteil, aber wem interessiert’s, man weiß ja nie…), ignoriert hartnäckig, das sich eine durch Corona und Grippe Viren erzeugte Bedrohungslage auch 2020 überhaupt nicht verschärft hat, ignoriert das schon vor den Lockdown-Maßnahmen das Infektionsgeschehen merklich abflachte (inkl. in China) uswusf…Ich bin mir sicher, ausgemachte Idioten seid Ihr nicht, aber über Eure Motive mutmaßen, mag ich auch nicht, dafür ist mir die Zeit zu schade.

  120. 120 Neoprene 10. Januar 2021 um 19:42 Uhr

    Ja, Phineas, die meisten von uns sind wahrscheinlich schon seit vielen Jahren bezahlte Fake-News-Produzenten. Du darfst dir als Bonus für diese Entlarvung deshalb aussuchen von wem, da kommen ja einige zusammen, denen man sowas zutrauen darf.

  121. 121 Phineas 10. Januar 2021 um 19:58 Uhr

    Nun, Neoprene, den Schuh hast Du dir jetzt aber ganz alleine angezogen. Aber wenn Du schon mal dabei bist…nur zu.

  122. 122 Nestor 10. Januar 2021 um 20:40 Uhr

    Also noch einmal, mit etwas mehr Ruhe: Aus der Luft gegriffen und erfunden ist das alles mit der Covid-19-Pandemie nicht.

    Es wäre ja auch eigenartig, wenn verschiedene verfeindete Regierungen auf die Idee kämen, jetzt gemeinsame Sache zu machen, um – ja, was eigentlich? Ihrer Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen?

    Alle Kritik a PCR-Tests und Anti-Covid-Maßnahmen schön und gut, aber dieses Urteil, daß es sich um eine Erfindung handle, geben diese Unzulänglichkeiten nicht her.
    Dieses Urteil muß schon unabhängig davon feststehen, damit dann die ganzen Ungereimtheiten und Sparereien und Widersprüche alle auf das hingedreht werden, daß sich da wer was ausgedacht hat.

    Die Vorstellung einer Erfindung tut übrigens den politischen Akteuren zu viel Ehre an, weil die sind weit entfernt von so viel geistiger Tätigkeit.

  123. 123 Phineas 10. Januar 2021 um 21:12 Uhr

    Von Cov 19 als Erfindung habe ich hier im Blog noch nichts vernehmen können, ist mir da was entgangen?

  124. 124 Nestor 10. Januar 2021 um 23:05 Uhr

    Ja fix noch einmal, um was geht es denn hier eigentlich? Ich weiß jetzt nicht, was der Inhalt dieser Auseinandersetzung ist.

  125. 125 Neoprene 11. Januar 2021 um 10:56 Uhr

    „Wie ansteckend sind Kinder eigentlich? Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) ist dieser Punkt bisher nur selten untersucht worden – eine abschließende Bewertung sei daher schwierig.“
    https://www.n-tv.de/wissen/Das-Corona-Raetsel-um-Kinder-und-Schulen-article22278102.html
    Das scheint demnach die Regierungen nicht nur in Deutschland nicht interessiert zu haben. Warum eigentlich nicht?

  126. 126 Neoprene 11. Januar 2021 um 11:13 Uhr
  127. 127 Neoprene 11. Januar 2021 um 11:17 Uhr

    „„Ich hätte mir gewünscht, dass ich früher gewarnt worden wäre.”
    Sagt Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Im Januar 2021. Unglaublich.“
    Tagesspiegel Checkpoint vom 11.01.21

  128. 128 Kehrer 11. Januar 2021 um 13:19 Uhr

    „nämlich dem Fakt der Nicht-Nachweisbarkeit der erhobenen PCR Test Zahlen was schwer Erkrankte und Tote angeht, annährend korrekte Angabe machen zu können,“

    Was meinst du denn damit? Wenn du die falsch Positiven meinst, dann habe ich das doch oben zahlenmäßig eingegrenzt. Das kann das Infektionsgeschehen aber nicht alleine erklären. Wenn du meinst, dass die Totenstatistik zuviel Coronatote wegen dem PCR-Test ausweist, und weil es Verordnungen gibt, die besagen, dass sogar 12 Wochen nach Infektion der Tote als Coronatoter zu bezeichnen ist. Dann ist das alles schön und gut. Das erklärt vielleicht einen Teil der Toten aber nicht alle. Das baut nur ein größeres Bedrohungszenario auf als tatsächlich gegeben, um eben den Leute Angst zu machen, damit sie sich an Maßnahmen halten. Aber Fakt ist doch trotzdem, dass eine Menge Leute an Symptomen Von Covid 19 sterben, an einer Atemwegserkrankung und das ist eben nicht normal und so wie in anderen Jahren davor.

  129. 129 Phineas 11. Januar 2021 um 15:43 Uhr

    @Kehrer

    „Das erklärt vielleicht einen Teil der Toten aber nicht alle.“

    Sagst Du und tust so, als ob man überhaupt mit PCR-Positivbefunden auf rudimentäre RNA-Schnipsel medizinische Diagnosen stellen könnte, oder sie gar als taugliche Belege für Todesursachen hernehmen könnte.

    „Aber Fakt ist doch trotzdem, dass eine Menge Leute an Symptomen Von Covid 19 sterben, an einer Atemwegserkrankung und das ist eben nicht normal und so wie in anderen Jahren davor.“

    Fakt ist, dass eine Menge Leute an Atemwegserkrankungen versterben und ihre Anzahl im Vergleich zu Jahren zuvor im „normalen“ Bereich liegt.
    Fakt ist, das aktuell fast sämtliche zum Tod geführten und im „normalen“ Bereich liegenden finalen Atemwegserkrankungen, als durch Covid 19 Verursachte AUSGEWIESEN werden.
    Fakt sind die Methoden und Manipulationen (verlinkter Beitrag oben), um derartige falsche Tatsachenbehauptungen in die Welt setzen zu können.
    Fakt ist das wundersame fast gänzliche Verschwinden der alljährlich durch Influenza verursachten tödlichen Atemwegserkrankungen.

    Die bis heute ignorierte und als unbotmäßig verdammte Frage, warum die machen was sie machen, ging und geht an die, die das entscheiden und zweitens an die, die so etwas „wissenschaftlich“ umsetzen.

  130. 130 Kehrer 11. Januar 2021 um 17:03 Uhr

    „Sagst Du und tust so, als ob man überhaupt mit PCR-Positivbefunden auf rudimentäre RNA-Schnipsel medizinische Diagnosen stellen könnte,“ Kann man, wenn mindestens auf 2 Gene getested wird. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Virus da ist bzw. vor kurzem noch war relativ hoch.

    „oder sie gar als taugliche Belege für Todesursachen hernehmen könnte.“ Du tust so als würde man willkürlich durch die Leichenhalle marschieren und würde Covid-Zettel an große Zehen binden. Meistens sind die doch tatsächlich nach einer Covid 19 Erkrankung gestorben. Es mögen auch einige falsche dabeisein, aber die erklären die Pandemie nicht.

    „Fakt ist, dass eine Menge Leute an Atemwegserkrankungen versterben und ihre Anzahl im Vergleich zu Jahren zuvor im „normalen“ Bereich liegt.“ Das stimmt einfach nicht.

    „Fakt ist das wundersame fast gänzliche Verschwinden der alljährlich durch Influenza verursachten tödlichen Atemwegserkrankungen.“ Ist nicht wundersam. Liegt am Lockdown. Covid ist eben ansteckender.

    „Die bis heute ignorierte und als unbotmäßig verdammte Frage, warum die machen was sie machen, ging und geht an die, die das entscheiden und zweitens an die, die so etwas „wissenschaftlich“ umsetzen.“ Die Antwort ist: Das sind keine Leute die eine Verschwörung planen, sondern Leute die Volksgesundheit als Standpunkt haben.

    Es ist umgekehrt. Du hast ein Interesse, dass der Lockdown aufhört. Also sammelst du Belege, dass die Fakten gefälscht sind, um zu sagen: Es gibt gar keinen Grund für den Lockdown. Es gibt gar kein Covid. Und da eierst du dann immer hin und her. Sagt man du leugnest Covid, sagst du stimmt nicht. Natürlich gibt es die Krankheit und die ist auch gefährlich. Auf der anderen Seite ist der PCR-Test aber bloß Hokuspokus. Du sagst ja nicht. Wir brauchen einen anderen Test, der zuverlässiger ist, sondern der Schluss draus soll sein. Alles ganz normal wie immer und der Lockdown ist nichts anderes als die Folge einer Massenhysterie, eine kollektive Einbildung. Das stimmt aber leider nicht.

  131. 131 Neoprene 11. Januar 2021 um 17:50 Uhr

    So kann es gehen:
    „Britain could be mass-producing its Covid shot. Shame we junked our industrial base“
    https://www.theguardian.com/commentisfree/2021/jan/06/britain-covid-shot-industrial-base-uk-manufacturing-national-security

  132. 132 Phineas 11. Januar 2021 um 18:25 Uhr

    @Kehrer
    Zum wiederholten Male, nun von Dir, ignorante Behauptungen, Deutungen und projektive Unterstellungen als Reaktion aufs Gesagte. Kein Argument, keine Belege, nichts. Da blebit mir nur, abschließend auf meinen alten Kommentar zu verweisen

    http://nestormachno.blogsport.de/2020/12/19/seite-1-von-429-aelter-die-corona-impfung-rettung-oder-gefahr-teil-3/#comment-41342

    und Dir und den anderen hier einen schönen Tag und alles Gute zu wünschen.

  133. 133 Kehrer 11. Januar 2021 um 19:23 Uhr

    Wenn du willst nummerier ich die Argumente durch. Argumente sind Begründungen.

    Absatz 1: Die Blaupause des PCR-tests von Drosten sieht den Test auf zwei Gene des Virus vor. Es gibt aber auch PCR-Test die auf drei Gene testen und es gibt welche die auf ein Gen testen. Hat eine Ärztin per videozuschalte in dem sogenannten Covidausschuss erklärt (Beleg). Das die Tests besser und schlechter sein können, heißt halt nicht dass er überhaupt nichts taugt. Du machst immer eine Kritik an irgendeinem abseitigen Punkt und bastelst daraus eine generelle Ablehnung.

    Absatz 2: Gleiches Muster. Dass großzügig mit der Definition Coronaopfer umgegangen wird, heißt halt nicht, dass alles bloß Spinnerei ist und Coronaopfer nicht existieren.

    Absatz 3: Selbst wenn es stimmen würde, dass die Zahl der Atemwegserkrankungen normal ist im Vergleich zu Vorjahren, dann dürfte das eigentlich nicht sein, weil wir ja Lockdown haben. Die Zahl müsste niedriger sein.

    Absatz 4: Das Verschwinden der Grippe liegt am Lockdown. Das ist eine Begründung.

    So und jetzt sag was dagegen und zwar mit Gegenargumenten und nicht mit Links, die offenlassen was jetzt eigentlich genau das Argument sein soll. Wer ist hier ignorant.

    „Sagst Du und tust so, als ob man überhaupt mit PCR-Positivbefunden auf rudimentäre RNA-Schnipsel medizinische Diagnosen stellen könnte,“ Sag doch mal warum man das nicht kann. Der Pcr-Test sagt es sind RNA-Schnipsel und diese Schnipsel können nur vom Virus kommen. Verstehst du, wenn ich irgendwo Yetischeiße finde, kann ich draus schließen, dass ein yeti geschissen hat. Er also da sein muss. Und wenn du das nicht so siehst, dann musst du zeigen, dass es ein Lama oder so war. Das ist aber beim PCR-Test sehr unwahrscheinlich.

  134. 134 Phineas 11. Januar 2021 um 21:27 Uhr

    Yetischeiße:

    https://www.youtube.com/watch?v=Pt09KMDA2Gc&feature=youtu.be

    PS:

    Ein PCR-Test kann weder eine Infektion, noch das Vorhandensein von vermehrungsfähigen Krankeitserregern nachweisen.

    Er ist schon deshalb keine gesetzliche Grundlage für Maßnahmen.

    BZ vom 7.11.20: „Die Senatsverwaltung erklärte, dass es sich im Zusammenhang mit dem Gesetz um ein „vermehrungsfähiges Agens (Virus, Bakterium, Pilz, Parasit) oder ein sonstiges biologisches transmissibles Agens, das bei Menschen eine Infektion oder übertragbare Krankheit verursachen kann“ handeln müsse, damit von einem „Krankheitserreger“ gesprochen werden könne.

    Auf die Frage des Abgeordneten, ob „ein sogenannter PCR-Test in der Lage“ sei, „zwischen einem ,vermehrungsfähigen‘ und einem ,nicht-vermehrungsfähigen‘ Virus zu unterscheiden“, antwortete die Senatsverwaltung mit einem „Nein“.“

    Was ein PCR-Test findet, sagt auch nichts darüber aus, ob ein „sonstiges biologisches transmissibles Agens, das bei Menschen eine Infektion oder übertragbare Krankheit verursachen kann“, vorhanden ist.

  135. 135 Kehrer 12. Januar 2021 um 1:07 Uhr

    „noch das Vorhandensein von vermehrungsfähigen Krankeitserregern nachweisen.“ Das hat meines Wissen auch noch nie jemand behauptet. Eine Infektion kann er aber nach meinem Kenntnisstand schon nachweisen, es sei denn man denkt Yetischeiße kommt von einem Goldhamster oder alternativ von gar nichts.

    Die Senatsverwaltung hat halt keine Ahnung von Medizin. Wenn ein Virus nicht mehr Infektiös ist, dann war er das immerhin einmal und deshalb ist er ein Krankheitserreger auch, wenn er aktuell dazu nicht mehr in der Lage ist.

    So wird auch beim Geschlecht argumentiert. Die Geschlechter sind funktional für die Fortpflanzung bestimmt. Da entgegnen dir die Gendertussis: Ja wenn die Geschlechtsteile zum ficken da sind, und man fickt gerade nicht, oder man verhütet die Fortpflanzung, sind sie dann immer noch zur Fortpflanzung da. Die haben ja dann ihre Bestimmung verloren und Schwupsdich haben sich die Geschlechter aufgelöst. Natürlich sind Geschlechtsteile zur Fortpflanzung da, auch wenn sie sich nicht fortpflanzen und ein Virus ist ein Krankheitserreger auch wenn er gerade keine Krankheit erregt. Ein Hammer bleibt ein Hammer, auch wenn er gerade keine Nägel einschlägt.

    Ob das Virus vermehrungsfähig ist oder nicht spielt überhaupt keine Rolle. Das hatten wir hier schon bis zum Erbrechen. Der Getestete ist also nicht notwendig infektiös, aber er ist infiziert. Und dass der PCR-Test nichts darüber aussagt, ober er infektiös ist ändert eben nichts daran, dass er infiziert ist. Er trägt das Virus oder hat es getragen.

  136. 136 Phineas 12. Januar 2021 um 1:39 Uhr

    Ein Hammer bleibt ein Hammer, ja, das ist ausnahmsweise korrekt, und selig sind die Bekloppten, denn sie brauchen überhaupt keinen Hammer.

  137. 137 Kehrer 12. Januar 2021 um 12:32 Uhr

    Ach ja, weil’s grad so schön passt. Hast du dir mal klar gemacht, warum es überhaupt Geschlechter gibt, wieso es eine zweigeschlechtliche Fortpflanzung gibt? Da sind wir nämlich wieder beim Thema. Der Grund sind Viren und andere Mikroorganismen. Die Zweigeschlechtlichkeit ist ein Trick der Natur zur vollständigen Durchmischung der Gene, sodass außer Zwillingen kein Individuum dem anderen gleich ist. Dadurch haben auch die Immunsysteme eine riesige Bandbreite und ein Krankheitserreger löscht so nie eine ganze Spezies aus, weil es immer einzelne oder viele Einzelne gibt, die es Überleben, weil sie immunologisch besser gerüstet sind.

  138. 138 Nestor 12. Januar 2021 um 12:41 Uhr

    Aber um was geht es jetzt, noch einmal?

    Wir haben das doch m.E. alles schon einmal durchgekaut.
    Die Schnelltests wie die PCR-Tests sind uverläßlich, weil die wirklich verläßlichen wären 1. zu teuer und brauchen 2. ein Labor-Equipment, das nur begrenzt zur Verfügung steht, und 3. Zeit, bis sie ausgewertet sind.
    Sie sind also nicht nur teuer, sondern auch schwerfällig und unter den gegebenen Bedingungen nicht in dem Maße durchführbar, wie es der Entwicklung der Pandemie entspricht.

    Als das alles in Europa noch möglich gewesen wäre – eine begrenzte Anzahl von Infizierten herausfiltern, lokale Lockdowns und Quarantänen verhängen und so die Krankheit eindämmen – wurde es nicht gemacht.
    In den USA war das von Anfang an irgendwie vergeigt, weil der Oberhäuptling gleich gesagt hat: Unnötig wie ein Kropf!

    Jetzt ist es dafür zu spät, und jetzt hoffen alle auf die Impfung wie auf den Messias – oder den Mahdi, um niemand auszulassen –, aber sogar da scheint auch alles schiefzulaufen.

    Ich weiß nicht,

    @Phineas

    was es bringt, immer auf der Unverläßlichkeit der Tests herumzureiten, wo doch nachweislich von der Verbreitung der Krankheit her überall die Scheisse am Kochen ist und bessere Tests auch nix mehr bringen würden.

  139. 139 Kehrer 12. Januar 2021 um 14:23 Uhr

    Die Pcr-Tests die auf zwei oder mehr Gene testen sind teurer als die einfachen. Deshalb werden sie vermutlich nicht so häufig angewendet. Aber belastbare Aussagen in welchem Umfang welche Test angewendet werden, kenne ich nicht. Das Äertzeblatt sagt:

    „Zur Sicherheit weisen die PCR-Tests meistens zwei oder drei verschiedene Bereiche im Erbgut des Virus nach. Die zur Vervielfältigung dieser Bereiche verwendeten Primer un­ter­scheiden sich zwischen den verwendeten Testsystemen.“

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/118870/PCR-Test-auf-SARS-CoV-2-zeigt-hohe-klinisch-diagnostische-Sensitivitaet-von-nahezu-100-Prozent
    „meistens“ – Was ist „meistens“?
    Dass die teuren Tests andere Laborausrüstung brauchen, stimmt m.E. nicht. Die Handhabung ist gleich und die Laborausrüstung ist da, was man an den 1,5 Millionen PCR-Test in D erkennen kann. Auch die Auswertungszeit unterscheidet sich nicht.

    Das Problem beim PCR-Test scheint eher zu sein, dass er je nach Prävalenz unterschiedlich gut ist.
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/214370/PCR-Tests-auf-SARS-CoV-2-Ergebnisse-richtig-interpretieren

    “ Je höher die Prävalenz und damit die Vortestwahrscheinlichkeit, desto höher ist die Aussagekraft eines positiven Tests einzustufen und desto niedriger ist der negative Vorhersagewert. Ein hoher Anteil infizierter Personen bleibt unentdeckt, wird nicht isoliert und kann andere anstecken – wenn nicht doch ein zweites Mal getestet wird. Fazit: Bei einer hohen anzunehmenden Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer SARS-CoV-2-Infektion ist ein einzelner negativer Test kein Freibrief.“

    Das heißt aber, dass nicht die positiven Resultate, sondern eher die negativen Resultate das Problem sind.

    Ich denke der PCR-Test ist ein untergeordnetes Problem. Der mag manchmal zuviel Positive anzeigen und einige Positive als negativ anzeigen. Wenn er aber richtig anzeigen würde, würde sich am Infektionsgeshehen insgesamt auch nichts wesentlich verändern.

  140. 140 Nestor 12. Januar 2021 um 18:18 Uhr

    Soweit ich das mitkriege – zumindest in Österreich ist das so – werden zumindest bei den Massentests und auch verschiedenen anderen Tests,
    – wo kein Verdacht besteht, sondern wo sich wer mit einer Risikoperson treffen oder irgendwo einreisen will, oder
    – wo Institutionen durchgetestet werden (Pflegeheime, Sanatorien, Krankenhäuser, Unternehmen)
    die sogenannten Schnelltests verwendet, die relativ unsicher sind, aber billig, und gleich ein Ergebnis liefern ohne Labor.

    Erst wenn da wer positiv getestet wird, so wird ein PCR-Test verwendet, um auf Nr. Sicher zu gehen.
    Welcher, und in welchem Labor, das unterscheidet sich natürlich, sowohl national als auch regional.
    Es ist gar nicht klar, welche Labore dafür zertifiziert sind.
    Vor allem in den USA scheint da ein ziemlicher Wildwuchs zu herrschen, weil das kaum kontrolliert wird.

  141. 141 Phineas 01. Februar 2021 um 1:19 Uhr

    Wirkungsweise und Gefahren der aktuellen Corona-Impfungen in Deutschland mittels mit Nanopartikeln umhüllter mRNA-Impfstoffe

    Seit Mitte Juli 2020 untersucht der Corona-Ausschuss in Live-Sitzungen, warum die Bundes- und Landesregierungen im Rahmen des Coronavirus-Geschehens beispiellose Beschränkungen verhängt haben und welche Folgen diese für die Menschen hatten und haben. Dieser Ausschuss wurde von den Rechtsanwältinnen Viviane Fischer und Antonia Fischer sowie von den Rechtsanwälten Dr. Reiner Füllmich und Dr. Justus Hoffmann gegründet. Sie arbeiten mit einem internationalen Netzwerk bestehend aus Rechtsanwälten, Wissenschaftlern und Ärzten zusammen. Ihre Beiträge sind unter dem folgenden Link erreichbar:

    https://corona-ausschuss.de/

    In seiner 37. Sitzung beschäftigte sich der Corona-Ausschuss am 29.1.2021 unter anderem mit der Wirkungsweise und den Gefahren der aktuellen Corona-Impfungen in Deutschland mittels mit Nanopartikeln umhüllter mRNA-Impfstoffe, deren bedingten Zulassung in der EU und den noch vielen offenen Fragen (ab 3:57:10):

    https://youtube.com/watch?v=2ksDdWk5Nqw%3Fversion%3D3%26rel%3D1%26showsearch%
    3D0%26showinfo%3D1%26iv_load_policy%3D1%26fs%
    3D1%26hl%3Dde%26autohide%3D2%26wmode%3Dtransparent

    Massenhaft nichtige Impfeinwilligungen

    Die Corona-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna haben bedingte Zulassungen für den EU-Rechtsraum erhalten. Nach EU-Recht ist eine Information der Impflinge über die Tatsache der bedingten Zulassung und die Gründe für die bedingte Zulassung erforderlich, um eine informierte Zustimmung zu dem körperlichen Eingriff herbeiführen zu können. Dieses Aufklärungserfordernis wird bei der aktuellen Corona-Impfkampagne nicht erfüllt. Pikant in diesem Zusammenhang: der Impfstoff, der seit dem 27. Dezember 2020 in den Heimen, Krankenhäusern und Impfzentren gespritzt wird, ist gar nicht derjenige, der in den Studien getestet wurde. In der klinischen Versuchsphase wurde ein aufwendigerer und kostenintensiverer Herstellungsprozess für den Impfstoff angewandt als jetzt für das kommerzielle Produkt. Der neue, preisgünstigere Prozess birgt höhere Verunreinigungsrisiken.

    https://2020news.de/massenhaft-nichtige-impfeinwilligungen/

  142. 142 Nestor 01. Februar 2021 um 21:53 Uhr

    Das ist der Link zur 37. Sitzung des Corona-Ausschusses:

    https://youtu.be/OoeNx1I9GHU

    Beim oben angegebenen Link läuft man ins Leere.

  143. 143 Phineas 01. Februar 2021 um 23:05 Uhr

    @Nestor
    Danke.

  144. 144 Kehrer 02. Februar 2021 um 0:18 Uhr

    Danke Nestor. Das hört sich ja wirklich gruselig an. Es scheint so zu sein, dass der industrielle Fabrikationsprozess des mRna Impfstoffs noch sehr ungenügend beherrscht ist, dass also Reste des Herstellungsprozesses im Endprodukt verbleiben, was im günstigsten Fall zu Unwirksamkeit führt im ungünstigsten Fall dazu, dass Gene an und abgeschaltet werden und das völlig unberechenbar und unkalkulierbar geschieht, sodass nach Jahren individuell unterschiedliche Folgekrankheiten auftreten können. Was dann natürlich auch äußerst schwer in einen Zusammenhang mit der Coronaimpfung zu bringen ist.

    Zum Impfgipfel folgendes: So wie es aussieht hat der so gut wie nichts gebracht. Ein nationaler Impfplan soll erstellt werden, der genau regelt wer , wann wieviel Impfstoff bekommt, damit es größere Verlässlichkeit gibt und das Impfmanagement verbessert werden kann. Also mehr oder weniger Aktionismus. Die Firmen sagen, dass Produktionskapazitäten nicht von heute auf morgen aufgebaut werden können und es auch nicht am Geld liegt, sondern dass das einfach nicht schneller zu machen ist. Der Herr Sahin Vorstandsvorsitzender von Biontech wurde dazu befragt. Der sagte: Das alleine eine Abfüllanlage zu aufzubauen, die den medizinischen Anforderungen genügt, mindestens 3 Monate braucht. Außerdem sei die Skalierung der Impfstoffmengen um den Faktor 10 000 bei einer Produktion im Industriellen Maßstab eine enorme Herausforderung. Skalierung bedeutet, dass die Produktion von 40 000 Dosen für klinische Tests und die Produktion von mehreren Millionen Dosen ein ganz anderes Kaliber ist. Mit anderen Worten im 1. Quartal schiebt sich nicht besonders viel. Oder Klartext: Die Impfchose wurde von der EU bei der Bestellung vermasselt. Zu Spät, zu wenig, zu knickrig. Die Zeit die damals verbummelt wurde, ist nun nicht mehr sofort reinzuholen.

  145. 145 Nestor 02. Februar 2021 um 10:11 Uhr

    Was heißt das konkret?

    Daß die EU länger in den diversen Lockdowns und Beschränkungen verharren wird als z.B. Israel? Oder Australien? Von China und dem sonstigen Fernost ganz zu schweigen …

    Was bedeutet es, wenn GB vorher durchstarten kann? Mit was für einer Produktion kann es dann punkten?

    Die Auswirkungen der Durchimpfung werden in der Staatenkonkurrenz wahrscheinlich nicht die angestrebten Ergebnisse zeitigen.

  146. 146 Kehrer 02. Februar 2021 um 11:34 Uhr

    Israel hat angeblich ziemlich schlechte Inzidenzen. Da wird man also wahrscheinlich als erstes sehen, was die ganze Impferei überhaupt bringt. Es kann nämlich sein, dass die ganzen Experten sich mal wieder täuschen und die Zahlen sich von den Impfungen unbeeindruckt zeigen.

    Da die Zahlen nur langsam sinken, schätze ich Lockdown mindestens bis März. Jedenfalls wird das Impfen bis Ende 2. Quartals keine Auswirkungen auf die Neuinfektionen haben.

    Vielleicht ist das noch interessant:
    https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/sputnik-v-russland-impfstoff-corona-produktion-dessau-100.html

    So ein Satz ist dann doch überraschend:
    „Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Mitte Januar eine Unterstützung des bundeseigenen und für Impfstoffe zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts beim Antragsverfahren für eine Zulassung des Sputnik-Impfstoffes in der EU angeboten.“

    Da sind die Politiker pragmatischer als die Presse für die der russische Impfstoff ja mal wieder bewiesen hat, wie leichtfertig die russische Führung mit der Gesundheit ihrer Bürger umgeht.

  147. 147 Nestor 02. Februar 2021 um 22:23 Uhr

    Soweit ich das aus russischen Quellen mitkriege, hat diese ominöse Phase III für die Russen keine Bedeutung. Das ist ein Zulassungskriterium, von dem die dort nicht viel halten.

    Deswegen sehe ich da auch wieder eine neue Schmierenkomödie um die Zulassung von Sputnik V, an der wir uns delektieren können – während in Ungarn schon damit geimpft wird und diverse Politiker und Medienfritzen mit Schaum vor dem Mund verkünden werden, daß Orbán wieder einmal gegen alle guten Sitten verstößt.

    Weder im Lissabon-Vertrag noch sonstwo steht wahrscheinlich etwas über Impfstoffe, die EU hat hier noch weniger als in anderen Fragen eine Handhabe gegen Ungarn.

    Und wenn das Beispiel Schule macht …

  148. 148 Phineas 02. Februar 2021 um 22:55 Uhr

    @Nestor
    Mittlerweile wurde nun leider auch die von Dir oben angegebene Adresse/Bezugsquelle für die 37. Sitzung des Corona-Ausschusses erfolgreich eliminiert.

    jetzt hier: (ab ungefähr 3:58:00)

    https://vimeo.com/505597003

  149. 149 Kehrer 03. Februar 2021 um 0:00 Uhr

    Klar kann Ungarn zulassen, was es will, so wie auch die BRD das kann. Es gibt eben nationale Zulassungsverfahren und EU-weite.
    Wer allerdings in der gesamten EU zugelassen werden, will braucht eine klinische Studie Phase 3. Daran muss sich natürlich jeder halten. Die Frage einer Handhabe gegen Ungarn stellt sich im Moment gar nicht mehr, weil die BRD den russischen Impfstoff selbst gern zulassen würde. Es gab aber bisher zu wenig Daten und wissenschaftliche Veröffentlichungen gab es auch nicht. Wenn es nichts zu prüfen gibt, kann man halt auch nichts zulassen. Dass es eine Zulassung von Impfstoff gibt und diese an Kriterien gebunden ist, hat einen guten Grund. Man kann nicht einfach sagen: Beim russischen Impfstoff pfeifen wir drauf, ob es verlässliche Daten gibt.

    Die Datenlage scheint sich nun aber geändert zu haben:

    „Gesundheitsminister Jens Spahn zeigte sich jedenfalls nicht komplett abgeneigt: Der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung« sagte er, man sei auch offen für Impfstoffe aus Russland oder China, wenn sie von der Europäischen Arzneimittelbehörde (Ema) zugelassen worden seien. Einen entsprechenden Zulassungsantrag hatte Russland Ende Januar eingereicht.

    91,6 Prozent Wirksamkeit
    Die Ema benötigt dafür jedoch sorgfältig erhobene Studiendaten. Nun, rund ein halbes Jahr nach der Notfallzulassung in Russland, gibt es erstmals solche Daten. Im Fachblatt »The Lancet« erschienen erste Zwischenergebnisse einer klinischen Phase-III-Studie von Gam-COVID-Vac. Diese ergaben, dass der Impfstoff eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent gegen einen symptomatischen Verlauf von Covid-19 aufweist. Für die Studie wurden Daten von rund 20.000 Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern ausgewertet.“

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-russischer-impfstoff-zeigt-wirksamkeit-von-91-6-prozent-a-e11fa5af-583b-41d1-bd99-6204997f87f1

    Also keine Schmierenkomödie mehr. Das war mal.

  150. 150 Nestor 03. Februar 2021 um 14:07 Uhr

    Ja, russischen Forscher haben etwas in Lancet publiziert, das die anspruchsvollen EU-Gesundheitshüter offenbar zufriedenstellt:

    https://de.rt.com/europa/112643-the-lancet-veroffentlichte-daten-zu-sputnik-v-hohe-wirksamkeit/?fbclid=IwAR3jToCIuMMs2TzZH_bXPAywlAl1xJKGHOHHhOKWjlJ9QX1JkMsbCgiqlZI

    Wobei ich allerdings meine: Angesichts der Impfmisere in der EU haben sich auch die Anforderungen angepaßt …
    Wie ich auf Facebook mitkriege, warten ein Haufen Rußland-Fans in Österreich schon sehnlichst auf diesen einzig verläßlichen Impfstoff. :D

  151. 151 Nestor 03. Februar 2021 um 14:35 Uhr

    @Phineas

    Es ist schon beachtlich, wie sich die Zensur im Netz breitmacht.
    Und zwar durch Privatunternehmen selber, in vorauseilendem bzw. die staatlichen Organe übertreffendem Gehorsam.

    Vielleicht ist „Gehorsam“ nicht das richtige Wort. Es handelt sich eher um einen Versuch, sich selbst als politische Akteure einzubringen, weil der Staatsapparat in den Augen der Betreiber von Twitter, Google usw. zu schwach oder nachlässig ist.
    Oder aber, an nationale Gesetze gebunden ist, während die Internetgiganten eigentlich als eine Art Weltstaat agieren können.

  152. 152 Kehrer 03. Februar 2021 um 16:26 Uhr

    „Wobei ich allerdings meine: Angesichts der Impfmisere in der EU haben sich auch die Anforderungen angepaßt …“
    Angepasst hat sich die verächtliche Sicht des Westens auf den Impfstoff der Russen. Wenn es hier keine Impfmisere geben würde, dann wäre die Veröffentlichung im Lancet verschwiegen worden, und es würde immer noch über den russischen Impfstoff gelästert. Jetzt verbreitet sich die Veröffentlichung wie ein Lauffeuer überall.

    Die EMA hat natürlich nichts angepasst.

  153. 153 NN 03. Februar 2021 um 17:37 Uhr

    EU-Impfstoff: Sputnik V rückt näher

    Das vorher geschmähte russische Serum hat jetzt eine Wirksamkeitsziffer – und von der Leyen und Merkel haben Probleme

  154. 154 Nestor 03. Februar 2021 um 18:53 Uhr

    @Kehrer

    Sag ich doch.

    Auch das Lancet ist vielleicht nicht ganz so unabhängig, immerhin eine britische Publikation.

    Aber Rußland will ja jetzt auch mit Astra Zeneca …

    Und sieh da, auf einmal dieser fast schon euphorische Artikel, der wie ein Lauffeuer um die ganze Welt geht.

  155. 155 Kehrer 04. Februar 2021 um 2:26 Uhr

    https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-3-februar-2021-100.html

    Eine rundum ganz gute informative Sendung.
    Frage Lanz an Weber Fraktionschef der EVP im Europaparlament:
    Wer ist da eigentlich verantwortlich für das, was da gerade passiert in Sachen Impfstoff Beschaffung.
    Weber antwortet damit, was richtig gelaufen ist: Die Eu-Kommission hat die Verträge gemacht. Die Grundentscheidungen waren: 1. Gemeinsame EU-weite Bestellung 2. Müssen die Hersteller haften, wenn es Gesundheitsschäden gibt? Ja, die Hersteller müssen haften. Großbritannien und Israel hat die Hersteller aus der Haft entlassen. Deshalb haben die Vertragsverhandlungen länger gedauert. 3. die Zulassung durch die EMA hat länger gedauert.

    Sagt Lanz: Dann sind sie ja ganz bei der Kanzlerin, die sagt, dass im großen und ganz alles richtig lief? Weber: Unser größtes Problem ist AstraZeneca die die versprochenen Mengen nicht liefern können und die ganz eindeutig Großbritannien bevorzugen bei der Lieferung. [also die Briten sind schuld]
    Lanz: Aber offensichtlich haben wir an ganz entscheidenden Stellen Fehler gemacht, sonst wären wir ja nicht in der Situation in der wir sind. An welchem Punkt haben wir nicht aufgepasst, wo ist der entscheidende Fehler passiert. Haben wir den entscheidenden Schritt ausgelassen,…,man kann doch sagen wir stecken viel Geld in die Forschung und damit kann man die Impfung voranbringen, aber dann muss man doch auch sagen, wenn ihr was gefunden habt, dann unterstützen wir selbstverständlich auch den Aufbau von Produktionsstätten. Es ist doch sehr ärgerlich, wenn man hört, wir haben deswegen zu wenig Biontech Impfstoff, weil die Produktionsstätten in Nordamerika sind und dann erwartet man den zweiten Satz, das man Geld in die Hand nehmen muss, um die Produktionsstätten in Deutschland aufzubauen. Das ist doch die ganze Wahrheit.
    Weber: …Ja sie haben recht. Das würde ich unterstützen. Die Tatsache, dass wir als EU AstraZeneca 300 Mill Euro vorab überwiesen haben mit der Zusage bitte baut jetzt Produktionskapazitäten. Aber wir haben da im Prinzip nicht kontrolliert. Wir wissen heute nicht wo die Dosen die damals produziert worden sind, die uns zugesagt worden sind, wo diese Dosen heute sind. Und deswegen bin ich der Meinung brauchen wir jetzt mehr staatlichen Durchgriff. … usw.“ ab Min. 48 (Es ist nicht ganz 100% wörtlich referiert.)

  156. 156 Leser 04. Februar 2021 um 7:22 Uhr

    Linke haben bekanntlich zumindestens ihrer eigenen Ideologie zufolge „kein Vaterland“, – sondern sie kritisieren den gerade gängigen Nationalismus…. Z.B. in einer solchen Version:

    “ (…) Minister Spahn beklagt nicht-vertragsgemäße Belieferung mit Impfstoffen, während andere Länder wie Großbritannien ihre Lieferungen wie bestellt erhalten würden. Der Gesundheitsminister droht mit Exportkontrollen – vordergründig, um zu prüfen, wohin die Vakzine gingen; wohl eher, um den Dosen, woran Deutschland/EU ein Anrecht geltend machen, habhaft zu werden. Das Dementi, es ginge hier nicht um Impf-Nationalismus (Deutschland/EU zuerst), sondern um gerechte und faire Verteilung, streitet ab, was hier Sache ist: die Besorgung des Impfmaterials als Gegenstand einer Konkurrenz zwischen Nationen/Wirtschaftsblöcken; denn Spahn ist nur zu gut bekannt, das auf Grundlage dessen, dass die benötigte Impfstoffmengen nicht aus dem Boden gestampft werden können, die bisherigen Produktionskapazitäten der Vakzine-Hersteller unzureichend sind. Das Drängen von Spahn auf die vertragsgemäße Erfüllung für den EU-Raum heißt also, dass dies zu Lasten anderer Staaten und deren beanspruchter Bestellmengen ginge. Also auf diese Weise nationaler oder EU-Vorteil auf Kosten anderer Länder durchgedrückt wird.“
    https://tages-politik.de/Innenpolitik/Seuchenpolitisches_Jan._2021_Teil2.html

    Das gleiche Urteil gilt natürlich für die Bestrebungen der anderen Staaten (und vermutlich deren passenden Talkshows – mit vermutlich umgekehrten moralinsauren nationalen Anschuldigungen…).

    Und wie nicht nur in Nordirland ersichtlich, ist der Impfnationalismus der EU keine irgendwie akademische oder talk-daher-geplauderte Finesse…

  157. 157 Neoprene 04. Februar 2021 um 11:59 Uhr

    Aus den New-York-Times-Corona-Briefings vom 3.2.21:

    „Novavax announced last week that its vaccine produced robust protection in a large British trial and that it worked — although far less well — in a smaller study in South Africa. The company has also been able to quickly recruit volunteers for its U.S. trials because the two authorized vaccines have been difficult to get, and many see the Novavax trial as their best chance to get vaccinated.

    So the company now stands a chance of having trial results this spring, with possible government authorization as early as April. If everything goes well, and that is a big if, Novavax could deliver enough additional doses to vaccinate 55 million Americans by the end of June. That would be on top of the 400 million doses that Moderna and Pfizer are contracted to supply the U.S. by the middle of the year — enough for 200 million people.

    It gets better: Novavax has been laying the international groundwork for the eventual production of two billion doses per year — and its vaccine, unlike Moderna and Pfizer’s, can be stored and shipped at normal refrigeration temperatures.

    As for protection against transmission, AstraZeneca recently released a report that offered an answer to one of the pandemic’s big questions: Will vaccines prevent people from giving the virus to others?

    Researchers from the University of Oxford and AstraZeneca have found that not only did their vaccine protect people from serious illness and death but also had the potential to reduce transmission. Swabs taken from trial participants showed a 67 percent reduction in virus being detected among those vaccinated, though scientists warned that the data was preliminary and that masking remained necessary for all.“

  158. 158 Kehrer 04. Februar 2021 um 18:48 Uhr

    „Swabs taken from trial participants showed a 67 percent reduction in virus being detected among those vaccinated, though scientists warned that the data was preliminary and that masking remained necessary for all.“

    Theoretisch war ein solches Ergebnis zu erwarten, denn wenn die Impfung Symptome verringert, schwere Verläufe verhindert oder eine Erkrankung ganz ausbleibt, ist ja klar, dass sich das Virus schlechter reproduzieren kann und dadurch auch die Infektiosität kleiner wird. Aber Theorie und Wirklichkeit sind immer zwei unterschiedliche Dinge, insofern ist es doch ein Fortschritt, wenn in einer Studie jetzt bestätigt wird, dass die Übertragung durch die Impfung zumindest reduziert wird.

  159. 159 Neoprene 04. Februar 2021 um 19:00 Uhr

    „Scientists want to know if vaccinated people can still become COVID-19 long-haulers
    Shots can block hospitalizations, but we don’t know if they prevent chronic symptoms“
    https://www.theverge.com/22266344/covid-vaccine-protection-chronic-long-haul

  160. 160 Neoprene 04. Februar 2021 um 19:16 Uhr

    Hier der komplette Artikel im Lancet:

    „Sputnik V COVID-19 vaccine candidate appears safe and effective“
    Ian Jones Polly Roy
    https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)00191-4/fulltext

  161. 161 Kehrer 05. Februar 2021 um 10:35 Uhr

    Was sind denn long-haulers? Langzeitschäden durch Corona?
    Heißt das, die Impfung würde zwar Hospitalisierung verhindern, aber wenn die Leute zu Hause krank sind, weiß man nicht, ob sie Langzeitschäden davontragen.

    Der Link zum Lancet zeigt bei mir einen weißen Bildschirm.

    Noch ein Argument von Kubicki bei Lanz. Der hat nämlich den veröffentlichten Vertrag von Astra Zeneca gelesen. AstraZeneca muss nicht haften für seinen Impfstoff in der EU, weil er zum Selbstkostenpreis abgegeben wird. Biontech und Moderna haften aber. Das Argument die Verhandlungen hätten so lange gedauert, weil die EU nicht haften wollte, ist also zumindest in Bezug auf Astra Zeneca unrichtig.

    Hier noch was vom Stiko Chef zu Sputnik V:
    https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfstoff-russland-sputnik-stiko-biontech-100.html
    Spricht man das eigentlich „Sputnik Vau“ oder „Sputnik Fünf“
    Ich dachte immer „fünf“, aber ich habe jetzt auch schon gehört, dass „Vau“ gesagt wird.

    Da wird auch endlich mal erklärt warum die Russen keine Phase III haben. Die probieren es gleich an der Bevölkerung, was ja auch nichts anderes ist. Bloß heißen die einen Probanden, die anderen „Leute, Volk, Bevölkerung“

  162. 162 Neoprene 05. Februar 2021 um 10:50 Uhr

    „A team of Chinese scientists has reported that a coronavirus vaccine made by the Beijing-based company Sinovac Biotech, which has already been rolled out in China and distributed to many developing countries, was shown in early-stage trials to be safe and to have stimulated an immune response in adults over 60.“
    https://www.nytimes.com/live/2021/02/04/world/covid-19-coronavirus?campaign_id=51&emc=edit_MBE_p_20210205&instance_id=26789&nl=morning-briefing&regi_id=122838908&section=topNews&segment_id=51042&te=1&user_id=37f9d3c1033aa18fac8f550ed6c92dd3#early-stage-trials-for-a-chinese-vaccine-show-encouraging-results-in-older-adults
    Die erwähnte Studie in The Lancet:
    https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(20)30987-7/fulltext#seccestitle80

  163. 163 Neoprene 05. Februar 2021 um 10:57 Uhr

    Hier der Link zum Lancet-Artikel
    „Sputnik V COVID-19 vaccine candidate appears safe and effective“ von Ian Jones Polly Roy als PDF:
    https://www.thelancet.com/action/showPdf?pii=S0140-6736%2821%2900191-4
    und nochmal der link als Text (als URL hier reinkopiert geht es in der Tat nicht:
    „https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)00191-4/fulltext“

  164. 164 Neoprene 05. Februar 2021 um 11:01 Uhr

    „Was sind denn long-haulers? Langzeitschäden durch Corona?“
    Genau, das jedenfalls steht so im Artikel:
    „it’s still unclear how well the vaccines will reduce the risk of chronic, long-term symptoms, which a small but significant number of COVID-19 patients experience.“

  165. 165 Neoprene 05. Februar 2021 um 11:04 Uhr

    „Das Argument die Verhandlungen hätten so lange gedauert, weil die EU nicht haften wollte, ist also zumindest in Bezug auf Astra Zeneca unrichtig“
    Wieso soll das unrichtig sein? AstraZeneca wollte nicht haften, die EU auch nicht, also hat es erst dann einen Vertrag gegeben, als die EU zähneknirschend doch die Haftung übernommen hat. Jedenfalls wäre das logisch, wenn der Vertrag mit AstraZeneca später als mit den anderen Pharmakonzernen geschlossen wurde und wenn es stimmen sollte, daß zumindest die ersten Millionen Impfdosen zum Selbstkostenpreis abgegeben werden sollen/müssen. Nur wenn die von Anfang an Gewinne machen dürfen, lohnt es sich für die ja auch noch, wenn sie bei Schäden Schadenersatz zahlen müssen. Wenn sie das Zeugs „für umsonst“ abgeben müssen, wären die ja blöd, auch noch das Risiko zu tragen, dann wäre es ja für die sinnvoller, erst gar nichts zu liefern.

  166. 166 Nestor 05. Februar 2021 um 11:13 Uhr

    @Kehrer

    Du mußt den Link kopieren und in die URL-Zeile übertragen, draufklicken allein ist zuwenig.

    Das long-hauler ist ein Wort, das speziell für die Corona-Langzeitschäden erfunden worden ist.

    insofern ist es doch ein Fortschritt, wenn in einer Studie jetzt bestätigt wird, dass die Übertragung durch die Impfung zumindest reduziert wird.

    Na ja, die sagen doch gleich dazu, daß das „preliminary“, also „vorläufig“ ist.
    Bei so Studien ist ja auch wichtig, ob da 50 oder 5000 getestet wurden, und bei der Eile, die derzeit überall herrscht, ist die erstere Zahl wahrscheinlicher.

  167. 167 Neoprene 05. Februar 2021 um 11:27 Uhr

    „Bei so Studien ist ja auch wichtig, ob da 50 oder 5000 getestet wurden, und bei der Eile, die derzeit überall herrscht, ist die erstere Zahl wahrscheinlicher.“
    Das verstehe ich nun gar nicht: Mittlerweile sind auf der ganzen Welt Millionen geimpft worden und da gibt es keinerlei begleitende Studien mit sagen wir mal 50.000 Teilnehmern? Wirklich in keinem Staat der Welt?

  168. 168 Kehrer 05. Februar 2021 um 12:51 Uhr

    „Wenn sie das Zeugs „für umsonst“ abgeben müssen, wären die ja blöd, auch noch das Risiko zu tragen, dann wäre es ja für die sinnvoller, erst gar nichts zu liefern.“ Na klar, so ähnlich hat das auch Kubicki gesagt und das ist auch nachvollziehbar.
    Dass das für die EU Verhandler aber nicht nachvollziehbar sein soll verstehe ich dann nicht. Wenn die Eu nicht haften will, soll sie halt fragen „Was kostet der Impfstoff, wenn ihr die Haftung übernehmt?“ Oder die EU übernimmt die Haftung und legt Geld für Schäden zurück oder sucht nach jemandem, der das Risiko versichert. Jedenfalls aus meiner Sicht kein Grund für Verhandlungsmarathons.

    @nestor & neoprene: So viel ich weiß, sind die Impfstoffe in der EU nur vorläufig zugelassen, das heißt die Zulassung läuft in einem Jahr oder so ab, dann wird endgültig entschieden. Und in dieser Zeit gibt es begleitende Studien.
    In dem Video vom Coronaausschuss wurde ja auch die Auflagen diskutiert, die mit der vorläufigen Zulassung gemacht wurden.

    „Darüber hinaus muss nach EU-Recht die Sicherheit des Impfstoffs – wie bei allen Arzneimitteln – nach der Zulassung während der Anwendung überwacht werden. Wie die Sicherheit sollte auch die Wirksamkeit des Impfstoffs überwacht werden. Im Rahmen dieser Überwachung werden auch nach dem Inverkehrbringen noch Studien durchgeführt. Zu einigen dieser Studien können Unternehmen in den Bedingungen für die Aufrechterhaltung ihrer Zulassung verpflichtet werden; weitere Studien werden von den für Impfprogramme zuständigen Behörden durchgeführt.

    Die EU verfügt über ein umfassendes System für die Sicherheitsüberwachung (Pharmakovigilanz-System), das es gestattet, Maßnahmen zur Risikominderung, zur Sicherstellung der Meldung vermuteter Nebenwirkungen und zur Erkennung möglicher schädlicher Wirkungen zu ergreifen sowie frühzeitig notwendige Abhilfemaßnahmen einzuleiten.

    Speziell für COVID-19-Impfstoffe ergreift die EMA in enger Zusammenarbeit mit der Kommission, den Mitgliedstaaten sowie europäischen und internationalen Partnern verschärfte Maßnahmen zur Sicherheitsüberwachung. Mit diesen Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass alle neuen, nach dem Inverkehrbringen gesammelten Informationen so schnell wie möglich gesichtet und bewertet werden und zeitnah geeignete Regulierungsmaßnahmen für den Schutz der Patientinnen und Patienten und der öffentlichen Gesundheit getroffen werden. Dies umfasst die Erhebung von Expositionsdaten, die Verbesserung der Erkennung von Sicherheitssignalen und ihres Managements, größere Transparenz sowie die Schaffung einer europäischen Infrastruktur für die Impfstoffüberwachung, einschließlich multizentrischer Beobachtungsstudien bei COVID-19-Patientinnen und -Patienten. Eine rasche und klare Information über die Ergebnisse dieser Evaluierung wird sichergestellt werden.“

    https://ec.europa.eu/germany/news/20201201-covid-19-impfstoffe-so-geht-es-weiter_de

    Die vorläufige Zulassung heißt „bedingte Marktzulassung“ https://ec.europa.eu/germany/news/20201215-biontech-impfstoff_de

  169. 169 Nestor 05. Februar 2021 um 15:04 Uhr

    @Neoprene

    ich habe keine Ahnung, ob es für die Abhaltung von dergleichen Studien irgendwelche Vorschriften gibt, ob die national oder EU-weit gelten und wieviele Leute welcher Altersgruppen in welchem Umkreis getestet werden müssen.

    Aber die Zufälligkeit, mit der Studien irgendwo aufkreuzen, ohne genauere Angaben, war denn da beobachtet wurde, läßt bei mir kein Vertrauen in die Aussagekraft dieser Studien aufkommen.

  170. 170 Neoprene 05. Februar 2021 um 15:17 Uhr

    „Aber die Zufälligkeit, mit der Studien irgendwo aufkreuzen, ohne genauere Angaben, war denn da beobachtet wurde, läßt bei mir kein Vertrauen in die Aussagekraft dieser Studien aufkommen.“

    Bei mir es andersrum: Welches Vertrauen sollte man denn in Regierungen und ihre internationalen Gesundheitsinstitutionen haben, wenn denen durch die Bank weg aussagekräftige Studien offensichtlich glatt am Arsch vorbei gehen?

  171. 171 Nestor 05. Februar 2021 um 16:51 Uhr

    Also als Fazit kommt heraus, daß man nach wie vor nix Genaues nit weiß. Oder, um

    @Kehrer

    zu zitieren, der Wissensfortschritt zu wünschen übrig läßt.

  172. 172 Neoprene 05. Februar 2021 um 18:12 Uhr

    Nicht der Wissenschaftsfortschritt läßt zu wünschen übrig, das tut er natürlich auch. Sondern es ist traurig/systemtypisch, wie wenig Interesse es staatlicherseits an solchen Fortschritten gibt. Wie wenig also dafür getan wird, damit es solche Fortschritte geben könnte.

  173. 173 Kehrer 05. Februar 2021 um 20:08 Uhr

    Sind meine Beiträge neuerdings unsichtbar?
    http://nestormachno.blogsport.de/2020/12/19/seite-1-von-429-aelter-die-corona-impfung-rettung-oder-gefahr-teil-3/#comment-41734

    „Das verstehe ich nun gar nicht: Mittlerweile sind auf der ganzen Welt Millionen geimpft worden und da gibt es keinerlei begleitende Studien mit sagen wir mal 50.000 Teilnehmern?“
    Ist das nicht mit dem Zitat und den beiden Links beantwortet?
    Die Studien zu den Impfstoffen gibt es und sie sind sogar vorgeschrieben.

    Sonst gibt es natürlich echt wenig, zumindest in Deutschland. Karl Lauterbach sagt ja Wissenschaft sei ein internationales Geschäft und in anderen Länder gibt es Studien. Trotzdem ist die Situation anderswo eben anders und muss nicht übertragbar sein. Sonst wird gar nichts gemacht. Streek deutet das ja immer an, beißt aber regelmäßig auf Granit, weil gar nicht dran gedacht wird anders als mit Lockdownmaßnahmen zu antworten. Das schlimme ist, es wird regelmäßig angesprochen in den Talkrunden. Man muss überprüfen, wie was wirkt und wo keine Ansteckung stattfindet, kann man auch öffnen, wenn die Gesamtsituation es erlaubt. Das wäre ja wichtig sowas zu wissen. Den Entscheidungsträgern ist das wurscht aus irgendwelchen nicht nachvollziehbaren Gründen. So ist das immer ein Blindflug. Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass das handverlesene Expertengremium ein schlechter Witz ist und nur dazu da zu bestätigen, was Frau Merkel eh machen will. Es gibt ja einige Kommunen, wo es besser klappt. Tübingen, Rostock warum schaut man sich das nicht an und kopiert das einfach. Das ganze politische Coronamanagement ist einfach unglaublich bescheuert, die pure Dummheit. Wenn ich dann in Talkshows höre: Ein Glück, dass die Welt globalisiert ist, weil dann kann man auswärts kaufen, was es im Inland (wegen Globalisierung) nicht (mehr) gibt. Was soll man dazu sagen. Wenn ein Gesundheitsminister 6,4 Milliarden für Masken rausbläst, statt eine nationale Maskenproduktion aufzubauen, dann ist das eine Folge von Ideologie. Der Staat hat sich rauszuhalten aus der Wirtschaft, koste es was es wolle. Dann beschließen sie für Familien einen Bonus von 150€ im J a h r. Also bitte. Wie von der Realität entfernt kann man sein, um nicht zu sehen, dass das ein Tropfen auf den heißen Stein ist und die Kanzlerin glaubt auch noch in einem Skypevideogespräch mit Bürgern damit Punkte zu machen. Das ist doch zynisch.

  174. 174 Nestor 06. Februar 2021 um 11:04 Uhr

    ??
    Ich hab nur den einen gefunden in der Moderationsschleife.
    Oder übertreibst du wieder einmal mit der Mehrzahl? :D

    Das mit den Gemeinden ist mir von Anfang an aufgefallen. Als Corona losging, haben ja einige Gemeinden – in verschiedenen Staaten – kleine Quarantänen verhängt, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.
    Das Modell wurde zumindest bei uns in Österreich heftig bekämpft. Es ist, als ob die Oberhäuptlinge einen Verfall ihres Gewaltmonopols befürchten, wenn sie in dieser Frage zuviele Kompetenzen abgeben.

    Letztlich scheint auch dieses Impfstoff-Debakel auf dem gleichen Mist gewachsen zu sein. Man will ALS EU Kompetenz beanspruchen und die Mitgliedsstaaten in die zweite Reihe verweisen, ähnlich wie es bei der Flüchtlingsfrage von Deutschland versucht worden war.

  175. 175 Kehrer 06. Februar 2021 um 11:18 Uhr

    Das war nicht auf die Moderationsschleife bezogen, sondern darauf dass nachdem ich oben gepostet habe, dass es bei Impfstoffen nach der bedingten Zulassung in der EU Studien gemacht werden müssen, es so geklungen hat, dass das an neo und dir völlig vorbeigegangen ist. Aber wahrscheinlich meint ihr nicht Arzneimittelstudien. Deshalb habe ich den Beitrag gerade etwas umformuliert und wollte ihn nochmal posten, da sehe ich, dass du ihn eingestellt hast. Egal.

  176. 176 Neoprene 06. Februar 2021 um 12:07 Uhr

    von mir:
    „Das verstehe ich nun gar nicht: Mittlerweile sind auf der ganzen Welt Millionen geimpft worden und da gibt es keinerlei begleitende Studien mit sagen wir mal 50.000 Teilnehmern?“
    Dazu Kehrer:
    „Ist das nicht mit dem Zitat und den beiden Links beantwortet?
    Die Studien zu den Impfstoffen gibt es und sie sind sogar vorgeschrieben.“
    Ja und nein. Daß es für die Zulassung eines neuen Medikaments, also auch eines neuen Vakzins, eine Reihe von Studien braucht, das weiß mittlerweile jeder. Auch daß die besonders wichtigen Phase-III-Studien besonders viele Probanden erfassen müssen. Was ich aber immer noch nicht verstehe ist, daß bei der Corona-Krankheit, die umso gefährlicher für Infizierte ist, je älter die sind, bei den Studien zum Teil Ältere gar nicht oder nur in witzloc niedriger Zahl unter den Probanden waren bzw. sind. Bei den mittlerweile durch geführten „rolling reviews“ sind doch die Aufsichtsbehörden von Anfang dabei, drauf zu schauen. Und haben trotzdem nichts gemacht??
    Mein zweiter Punkt ist die Verfolgung der Nachimpfentwicklungen. Da wird immer noch massenhaft behauptet, daß man keine Ahnung habe, wie eine Impfung die Ansteckungsgefahr für andere verringert. Auch nach Zulassung, selbst nach den jetzt erlaubten Notzulassungen bzw. bedingten Zulassungen, müssen doch Folgestudien gemacht und vorgelegt werden. Wo sind die denn? Was haben die denn herausgefunden?
    [Ich sehe erst jetzt, daß Kehrer dazu schon was geschrieben hat.]

  177. 177 Neoprene 06. Februar 2021 um 12:31 Uhr

    Überall kann man sowas lesen:
    „Sonderrechte für Geimpfte sind absurd
    Solange wir nicht wissen, ob Geimpfte weiterhin Sars-CoV-2 übertragen, ist eine Diskussion darüber albern.“
    Wieso werden solche Thesen eigentlich nicht für albern gehalten, wo es doch offensichtlich ist, daß bei Sachen, wo nur Geimpfte unter sich sind, die allerwenigsten erneut angesteckt werden, bzw. wenigstens viel seltener schwer erkranken wird, das ist ja das Ergebnis bei den meisten geimpften Menschen?

  178. 178 Leser 06. Februar 2021 um 12:56 Uhr

    @ Nestor

    „Man will ALS EU Kompetenz beanspruchen – und die Mitgliedsstaaten in die zweite Reihe verweisen.“

    Genau. Die EU drückt dasselbe dann lieber eher so aus: Die aufgrund der gigantischen fehlenden Finanzmittel 2020 entstandene innere und vor allem südstaatliche EU-Nachfrage nach den neuen Euro-Krediten lässt sich dafür benutzen, europäische neue Hohheitszuständigkeiten der EU-Zentrale einzurichten. So beim Thema „Gesundheitsschutz“. So beim Thema „Digitalisierung“. So beim Thema „Grünwachstum“. Und die Staaten können dann die Auszahlung der EU-Recovery-Fonds-Gelder beantragen, indem sie Projekte in diesen drei Bereichen der EU vorschlagen und genehmigen lassen.

    - Was in Italien bereits zum Zerbrechen einer Regierung deswegen geführt hat, weil den Parteien die vom Regierungskabinett vorgesehene Zuordnung zu den oben genannten drei Superthemen nicht in ihren jeweiligen konkurrierenden und alternativ weltanschaulich gefärbten Partei-Krams gepasst hat.

    https://www.dw.com/de/eu-hilfen-f%C3%BCr-italien-gut-gemeint-schlecht-genutzt/a-56176796

    Deutsche Medien haben da glatt ein paar Vorschläge für To-Do-Listen für den neuen alten Draghi parat

    https://www.dw.com/de/italien-to-do-liste-f%C3%BCr-mario-draghi/a-56469609

  179. 179 Neoprene 06. Februar 2021 um 23:34 Uhr

    „So you got the vaccine. Can you still infect people? Pfizer is trying to find out.“

    Aus dem Text:
    „The reason we don’t know how well vaccines stop this transmission is that it’s expensive and complicated to measure. When companies like Pfizer, Novavax, Moderna Therapeutics, and others launched big studies of their new covid-19 vaccines last year, they were testing whether the vaccines could prevent people who caught the disease from getting sick or dying. The results on that count were impressive: hardly anyone who is vaccinated ends up in an ICU on a respirator.
    What they didn’t measure was the “indirect” effect of vaccines in preventing the further spread of the virus, even though some computer models have predicted that blocking transmission could save more lives. One model, published in August by a team at Emory University, found that a vaccine that’s good at stopping spread, but not very good at stopping disease, would still lead to fewer deaths overall because it would slow the outbreak enough to reduce the total number of people who get infected.
    A step toward understanding how often vaccinated people spread the virus is what Pfizer is doing now: trying to figure out whether people like De Toma are getting infected without ever feeling sick.
    The evidence so far suggests that vaccines should cut the chance of transmission, but may not eliminate it. …
    Moderna Therapeutics, maker of another vaccine, did not reply to questions about whether it is studying transmission.“

    https://www.technologyreview.com/2021/02/02/1017161/covid-vaccine-asymptomatic-transmission-pfizer-trial/

  180. 180 Kehrer 07. Februar 2021 um 1:23 Uhr

    Am 31. Dezember berichtete das Wall Street Journal, dass die vorgeschlagene Studie wegen hoher Kosten und Fragen zur Durchführbarkeit keine Finanzierung erhalten hat. Corey sagt, dass die Gruppe den Vorschlag seitdem aktualisiert hat und dass er erneut von den National Institutes of Health geprüft wird. Er glaubt, dass die Studie die Mühe wert ist. „Wir müssen es einfach wissen“, sagt er. „Weil wir vielleicht unsere Aufmerksamkeit auf die Arten von Impfstoffen richten müssen, die die Übertragung reduzieren.“

    Die Flut eindämmen
    Die Forscher wissen, dass die Übertragung zu stoppen der einzige Weg ist, das Coronavirus endgültig loszuwerden. Eine Möglichkeit, die Pandemie zu beenden, ist die „Herdenimmunität“ – das heißt, wenn genügend Menschen geimpft oder infiziert sind, so dass der Ausbruch von selbst zurückgeht, weil es nicht mehr genügend Menschen gibt, die infiziert werden können. Man geht davon aus, dass dieser Schwellenwert bei etwa 70 % der Bevölkerung liegt.

    Aber wenn geimpfte Menschen „undicht“ sind – wenn sie das Virus manchmal immer noch verbreiten können –, wird der Schwellenwert steigen. Wenn der Impfstoff weniger als zwei Drittel der Übertragungsereignisse verhindert, ist es unmöglich, überhaupt eine Herdenimmunität zu erreichen. Und dabei ist noch nicht einmal berücksichtigt, dass viele Menschen den Impfstoff ablehnen werden, und auch nicht die zunehmenden Beweise dafür, dass die Immunität gegen neue Varianten des Virus möglicherweise nicht anhält.

    Einiges wussten wir ja schon. Immerhin versucht Pfizer und Moderna die Frage der Infektiosität von Geimpften aufzuklären. Ein Impfstoff der sehr gut darin ist Symptome zu verhindern kann weniger gut darin sein Ansteckung zu verhindern und so kann ein Impfstoff, der die Infektiosität reduziert und weniger die Symptome letztlich doch mehr Todesfälle verhindern, als ein Wirkstoff der umgekehrt wirkt. Studien zu Infektiosität von Geimpften sind schweineteuer. Das lässt sich nachvollziehen, wenn bei 20 000 Testteilnehmer nachverfolgt werden muss, ob sie andere angesteckt haben. Das ist nur mit sehr vielen Ermittlern überhaupt zu schaffen.

    Neu war mir, dass die Frage der Infektiosität von Geimpften sich auf das Erreichen von Herdenimmunität auswirkt. Sollten hier einige Impfstoffe schlecht wirksam sein, heißt das Ansteckung findet weiter statt und Neuinfektionszahlen können weiterhin hoch sein. Spätestens nächsten Herbst wissen wir das. Wenn dann die Zahlen wieder hoch gehen heißt das: 1. Entweder zu wenige wurden geimpft 2. Die Geimpften sind weiterhin ansteckend 3. Neue Varianten des Virus machen die Impfung unwirksam

    Alle diese wenns werfen wieder zurück auf den Mangel der Coronastrategie, die alleine auf das Impfen setzt. Das ist und bleibt ein Fehler. Es ist nämlich durchaus möglich, dass das Impfen nicht aus der Krise führt und dann rächt sich erneut, dass es keine intelligenten Strategien gibt und diese auch nicht erarbeitet werden.

  181. 181 Neoprene 07. Februar 2021 um 17:07 Uhr

    „Wieder kommt es zu einem Ausbruch mit der schneller übertragbaren britischen Virusmutation. Allerdings trifft es in diesem Fall Senioren, die in einem Alten- und Pflegeheim in Osnabrück bereits zum zweiten Mal mit dem Vakzin von Biontech und Pfizer geimpft waren. “
    https://www.n-tv.de/panorama/Geimpfte-Senioren-positiv-auf-B-1-1-7-getestet-article22344999.html

  182. 182 Neoprene 07. Februar 2021 um 21:13 Uhr

    „Mit dem in Südafrika entdeckten Virus-Mutanten scheint die erste Corona-Version gefunden zu sein, die gegen einen Impfstoff mehr oder weniger resistent ist. …
    Während der Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens Astrazeneca offenbar auch gegen die in Großbritannien grassierende Virusmutation B.1.1.7 wirkt, scheint das bei der in Südafrika entdeckten Variante nicht unbedingt der Fall zu sein.
    Laut neuen Studienergebnissen hat der Impfstoff wohl lediglich eine recht begrenzte Wirkung gegen die Coronavirus-Variante B.1.351. Die vorläufigen Daten der Universitäten Oxford und Witwatersrand, die das Unternehmen am Montag veröffentlichen will und über die bereits die „Financial Times“ berichtete, sollen zeigen, dass das Vakzin bei der Variante B.1.351 wohl weiterhin wirksam gegen schwere Verläufe ist, leichte Erkrankungen aber weniger verhindert. Allerdings ist die Aussagekraft der Daten dem Bericht zufolge begrenzt, da der Großteil der 2000 Probanden der Studie jung und gesund waren.“
    https://www.n-tv.de/panorama/Briten-halten-Impf-Auffrischungen-fuer-noetig-article22345237.html

  183. 183 Kehrer 08. Februar 2021 um 13:03 Uhr

    https://www.fr.de/politik/coronavirus-pandemie-covid-19-suedafrika-impfungen-astrazeneca-90195573.html
    Vor einer halben Stunde: Corona-Mutation: Südafrika stoppt Impfungen mit Astrazeneca-Impfstoff

    Würde mich nicht wundern, wenn Astra-Zeneca jetzt doch mehr Impfstoff in die EU liefern kann. Schnell noch an den Mann bringen, bevor der Impfstoff auch in Europa nicht mehr wirkt.

  184. 184 Nestor 08. Februar 2021 um 13:33 Uhr

    Ich hab nach einem Hinweis auf Facebook einige verstreute Artikel in spanischen Zeitungen gefunden, daß bereits geimpfte Senioren und das Personal in 3 Altersheimen in der Provinz Toledo erkrankt und teilweise gestorben sind, obwohl sie beide Dosen von Pfizer/Biontech erhalten haben.

    Ob es sich hier um isolierte Fälle handelt, wo mit dem Impfstoff etwas schiefgegangen ist – Kühlung? – oder ob das weitere Kreise zieht, wäre zu beobachten.

  185. 185 Kehrer 08. Februar 2021 um 18:48 Uhr

    Es gibt auch Fälle, wo das Immunsystem einfach nicht auf den Impfstoff antwortet. Wenn das passiert ist dann natürlich auch kein Impfschutz vorhanden. Soll heißen, wenn das wenige Fälle sind, kann mit dem Impfstoff auch alles in Ordnung sein. Das sind dann eben die restlichen 6% von den 94% Wirksamkeit. Was ja vermutlich sowieso übertrieben ist und bei älteren Patienten, auch deutlich darunter liegen kann.

  186. 186 Nestor 09. Februar 2021 um 2:23 Uhr

    Fassen wir also den derzeitigen Wissensstand zusammen:

    Die Impfung schützt nicht jeden vor Erkrankung und Abkratzen, sondern nur 91%, oder vielleicht weniger? Kommt auf die Altersgruppe an!
    Die Impfung schützt nicht vor Erkrankung, sondern nur vor schweren Verläufen.
    Die Impfung schützt nicht davor, andere anzustecken.

    Außerdem wurde sie nicht geprüft an

    alten Menschen
    Menschen mit Krankheiten
    Übergewichtigen
    Schwangeren

    Sie ist gefährlich für Allergiker.
    Ihre Verträglichkeit mit anderen Medikamenten ist nicht bekannt.

    Manche Impfstoffe schützen nur gegen die Originalvariante, aber nicht die südafrikanische.
    Bei der britischen ist es noch nicht heraußen.

    Hmmm.

  187. 187 Kehrer 09. Februar 2021 um 10:57 Uhr

    „Die Impfung schützt nicht davor, andere anzustecken.“ Reduziert aber die Ansteckung von anderen laut ersten Studien.
    Das ist jedenfalls die vorsichtige Tendenz. Wegen der Immunreaktion des Körpers, wird weniger Virus produziert, also ist man wenn man sich als geimpfter infiziert weniger ansteckend. Es kommt eben immer auf die Viruslast an. Wenn ich 5 Stunden die gleiche Luft atme, wie ein geimpfter Infizierter, dann ist die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung auch hoch.

    „Die Impfung schützt nicht vor Erkrankung, sondern nur vor schweren Verläufen.“ Sie kann auch vor Erkrankung schützen. Wenn man trotzdem erkrankt, ist der Verlauf bei Geimpften nicht so schwer, wie ohne Impfung.

  188. 188 Kehrer 10. Februar 2021 um 6:03 Uhr

    https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/62-milliarden-euro-spahn-will-impfstoff-beschaffen/

    „6,2 Milliarden Euro: Spahn will Impfstoff beschaffen

    Die Bundesregierung nimmt für die Impfstoffbeschaffung mehr als dreimal so viel Geld in die Hand wie bisher geplant: Im Haushaltsjahr 2021 waren unter dem Punkt „Zuschüsse zur zentralen Beschaffung von Impfstoffen gegen Sars-CoV-2“ bisher knapp 2,7 Milliarden Euro veranschlagt. Laut BMF sollen es nun knapp 8,9 Milliarden Euro werden. „Die Bundesregierung beabsichtigt, sich auch weiterhin an Verträgen zur Beschaffung von Impfstoffen gegen COVID-19 im Rahmen der Impfstoffinitiative der Europäischen Kommission (KOM) zu beteiligen und nationale Vereinbarungen mit einzelnen Impfstoffherstellern abzuschließen“, schrieb Finanzstaatssekretärin Bettina Hagedorn (SPD) am Montagabend an die Mitglieder des Haushaltausschusses.“

    Man könnte jetzt denken: Die ganze EU hat 2,7 Milliarden ausgegeben. Jetzt will alleine Deutschland in 2021 2,7 Milliarden plus 6,2 Milliarden macht 8,9 Milliarden ausgeben – das sollte wohl reichen, damit sollte wohl einiges gehen. Aber wenn Spahn das macht, geht das garantiert wieder in die Hose.

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116851/Deutschland-sitzt-auf-1-2-Milliarden-Schutzmasken

    1,2 Milliarden Schutzmasken für 5,9 Milliarden Euro, also ziemlich genau 5 Euro die Maske. Ich meine sone Maske kostet in der Herstellung wenige Cent.

    „Das Ministerium ist noch immer dabei die Masken zu prüfen, das dauert einfach viel zu lange“, sagte Aschenberg-Dugnus. Wenn die Haltbarkeit nur zwei Jahre betrage, frage man sich, wie viele nach Ende der Prüfung überhaupt noch nutzbar seien.“

    Wenn es bei der Impfstoffbeschaffung genauso läuft, dann gut Nacht. Der Biontech Impfstoff scheidet dann schonmal aus, weil dann wird bestimmt vergessen genügend Kühlschränke zu ordern.

    „Es ist wichtig, in Zukunft die Produktion von medizinischer Schutzausrüstung wieder nach Deutschland und Europa zurückzuholen, so dass wir die überhöhten Preise aus China nicht mehr zahlen müssen“, sagte sie.

    So teuer finde ich die Masken aus China nicht. 50 ST FFP2 Masken kosten ca. 10 €. Für das Geld hat Herr Spahn gerade mal 2 Stück bekommen. Vielleicht wäre für 8,9 Milliarden auch das eine oder andere staatliche Impfstoffwerk drin, aber das wäre ja Staatskapitalismus oder sowas ähnliches und das geht natürlich gar nicht.

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